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Gewalt gegen AfD in Wiesbaden erreicht neuen Höhepunkt
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Gewalt gegen AfD in Wiesbaden erreicht neuen Höhepunkt

Einschüchterungsversuche gegen Wiesbadener AfD Stadtverordnete - Farbbeutelanschlag gegen Vereinsheim des SV Erbenheim - Wiederholte Graffiti-Schmierereien gegen Restaurant „Im Ländchen“ - Ständige Beleidigungen gegen Frau Rossel, Pächterin des Restaurants

Die AfD Wiesbaden wird bereits seit Februar 2016 von Unbekannten massiv angegriffen. So wurden beispielsweise vor der Kommunalwahl hunderte Wahlplakate gestohlen bzw. zerstört und der Internetserver der Partei tagelang angegriffen.

Die Attacken gegen die Partei finden aber auch nach der Wahl kein Ende. Sie nehmen stattdessen in ihrem kriminellen Ausmaß immer weiter zu und werden deutlich persönlicher. Ein neuer trauriger Höhepunkt fand in der Nacht zum Sonntag statt.

Das Restaurant "Im Ländchen" in Erbenheim, gleichzeitig auch das Vereinsheim des Sportvereins SV Erbenheim, wurde Ziel einer flächendeckenden Farbbeutelattacke.

Mindestens zehn Farbbeutel, mit unterschiedlichen Farben gefüllt, wurden mit voller Wucht gegen die Fassade und den Eingangsbereich des Gebäudes geschleudert.

Zudem gab es im Umfeld des Hauses erneut Grafitti-Beschmierungen und Aufkleber im Eingangsbereich, welche die AfD als Nazi-Partei darstellen.

Bereits Anfang April fanden acht der elf AfD-Stadtverordneten vor Ihrer Haustür mit Schablone und wetterfester Farbe gemalte großflächige rote Graffiti-Schmierereien vor. Die ermittelnde Polizei wertet diese Vorgänge, direkt an den privaten Wohnorten der AfD-Stadtverordneten, als gezielten Einschüchterungsversuch.

Die AfD entschied sich, bei den ganzen kleineren und größeren Vorfällen in den vergangenen zwei Monaten, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Täter sollten nicht aufgewertet werden und das übergeordnete Ziel bestand darin, durch Schweigen die Angriffe zu beenden. Diese Strategie war leider nicht erfolgreich.

Mit der massiven Farbbeutelattacke auf das Restaurant „Im Ländchen“ sieht man in der AfD nun Grenzen überschritten, welche die Information der Öffentlichkeit dringend erforderlich macht.

Das Gebäude und Grundstück des SV Erbenheim war in den letzten Monaten bereits mehrfach Ziel übler Graffiti-Schmierereien, welche die AfD Wiesbaden ebenfalls nicht an die Öffentlichkeit brachte.

Die Wirtin, Frau Claudia Rossel, die kein Parteimitglied ist und politisch viele Positionen der AfD nicht teilt, möchte nicht akzeptieren, daß eine demokratische Partei wie die AfD ausgegrenzt werden soll.

Deshalb hatte sie unter dem Motto „jetzt erst recht“ seit den ersten Protesten Anfang Dezember 2015 an ihrer klaren Linie festgehalten, der AfD Wiesbaden einen Ort für die Themenabende zu bieten.

Egbert Freisem, der 2. Vorsitzende des Sportvereins SV Erbenheim, fragt sich nach dem Farbbeutelanschlag besorgt "Was passiert als nächstes? Das Vereinsheim, in dem sich das Restaurant befindet, ist unsere Existenzgrundlage".

AfD-Kreissprecher Dr. Eckhard Müller äußert sich zu den Vorgängen wie folgt: „Die Täter sind keine Verteidiger der Demokratie, sondern einfach nur üble Gesetzesbrecher."

Besonders betroffen mache ihn, daß die Straftaten mit dem Sportverein und der Wirtin im Grunde völlig unbeteiligte Bürger träfen, deren einziges „Vergehen“ sei, daß sie der AfD Wiesbaden einen Raum für die alle vierzehn Tage stattfindenden und für interessierte Bürger und alle Journalisten offenen Themenabende zur Verfügung stellen...

 
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Gehen Mäuse, die müde sind, abends auch in die Falle?

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