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Hoher Sachschaden beim Graffiti- und Farbbeutelanschlag auf das Vereinsheim des SV 1921 Erbenheim e.V.
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Hoher Sachschaden beim Graffiti- und Farbbeutelanschlag auf das Vereinsheim des SV 1921 Erbenheim e.V.

- Die Kosten für die Beseitigung der Schäden betragen 4.064,04 €
- Der Sportverein ist gegen diese Art von Vandalismus nicht versichert
- AfD Wiesbaden ersetzt Teil des Schadens und startet Spendenaufruf

Die Kosten für die Behebung der Schäden am Vereinsheim des Fußballvereins SV 1921 Erbenheim e.V., welches auch das Restaurant "Im Ländchen" beherbergt, sind sehr hoch. Sie betragen über 4.000 €.

Auf Wunsch des Kreisvorstandes der AfD Wiesbaden ließ der Verein bereits Ende vergangener Woche die genaue Höhe des Schadens ermitteln. Dem ersten Vorsitzenden des Sportvereins, Herrn Gregor Alzer, liegen seit Freitag Kostenvoranschläge mehrerer Handwerker vor. Demnach beträgt der Sachschaden exakt 4064,04 €.

Der Vereinsvorstand des SV 1921 Erbenheim e.V. hat zudem mittlerweile geklärt, dass der Sportverein gegen die Art des verübten Vandalismus leider nicht versichert ist.

Der Verein und die Pächterin des Restaurants waren in das Visier einer linksradikalen Gruppe namens "AG Farbe" geraten, weil die AfD Wiesbaden seit September 2015 alle vierzehn Tage ihre Diskussions- und Themenabende im Restaurant "Im Ländchen" veranstaltet.

Die Gruppe hatte sich im Internet zu dem Anschlag bekannt und als Anschlagsgrund auf die Veranstaltungen der AfD im Vereinslokal verwiesen.

Für den SV Erbenheim ist der Schaden von über 4.000 € als kleiner Verein nicht zu stemmen. Die AfD Wiesbaden möchte deshalb alle Kosten ersetzen.

Einen Teil wird die AfD Wiesbaden direkt übernehmen. Für den restlichen Betrag braucht es angesichts der hohen Schadensumme nun jedoch freiwillige Spender.

Deshalb hat die Partei im Internet, auf Facebook und über die Medien eine Spendenkampagne mit dem Ziel gestartet, den Fußballverein komplett von dieser enormen finanziellen Last zu befreien.

Hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger können ein deutlich sichtbares Zeichen setzen, daß sie die Art und Weise der politischen Auseinandersetzung in Form von Anschlägen verurteilen, indem Sie zweckgebunden spenden. Auch kleine Beträge helfen bereits.

AfD-Kreissprecher Dr. Eckhard Müller stellt noch einmal klar, daß weder der Vorstand des Vereins noch die Wirtin des Restaurants, Mitglied noch Sympathisanten der Partei sind. Ihr einziges "Vergehen" besteht darin, daß sie in jeder zweiten Woche der Partei einen Raum für ihre Themenabende zur Verfügung gestellt haben.

Müller: "Es kann nicht sein, das der SV Erbenheim jetzt im Regen steht und mit dem Schaden alleingelassen wird. Deshalb übernimmt die AfD Wiesbaden einen Teil des Schadens direkt und versucht den anderen Teil mit einer großen Spendenaktion abzudecken."

(Lesen Sie dazu auch den Bericht HIER)

 
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