Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Bürger-Zustimmung für Neubau-Pläne des Linde-Geländes - In 5-10 Jahren isses dann soweit...
E-Mail PDF

Bürger-Zustimmung für Neubau-Pläne des Linde-Geländes - In 5-10 Jahren isses dann soweit...

Es herrschte eine zustimmende Atmosphäre bei der Bürgerversammlung  am 7.Juli, im Kostheimer Bürgerhaus, zu der Vorstellung, der Neubau-Pläne für das „Linde-Viertel“.

Sven Kötschau vom Stadtentwicklungsamt konnte exzellent fachkundig die Versammlung moderieren. Es gab keine emotionellen Debatten zu den Plänen des Idsteiner Wohnungsunternehmen Büchner, für ein künftiges Wohnquartier  „am Floßhafen“ mit 800 Wohnungen.

Neben den vorgesehen Eigentumswohnungen, gehören auch 150 Sozialwohnungen, für welche die städtische Wohngesellschaft GWW zuständig ist.

Die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Auslegung, des Bauungsplans ist vorgesehen laut Stadtplanungsamt im 3. Quartal 2017. Baurecht werde das Stadtparlament voraussichtlich im Sommer 2018 schaffen.

Viel Lob wurde auch gezollt, über den stadtbaulichen Entwurf, durch Architekt Peter Gresser, der Gestalter des zukünftigen Wohnviertels. Er zeige daß Amöneburg, Kastel und Kostheim keinen „Dorf-Charakter“ ausstrahlen. (Anm.d.Red.: Ein bißchen "dörfliches Flair"" muß ja nicht negativ sein und würde macher kalten, modernen "Retortensiedlung" ganz gut steheh...)

Markus Vaupel vom Stadtenwicklungsamt erläuterte unter anderem, daß das Lindeprojekt in einem Zusammenhang mit Plänen für ein Nachversorgungszentrum am Gückelsberg und dem Standort für ein neues Bürgerhaus betrachtet werden sollte.

Der Gewerbebereich am Gückelsberg stehe im erheblichen Einschnitt, deswegen wollte OB Sven Gerich intervenieren. Informiert wurde auch über geplante Kita- und Jugendraum.

Die heutige Schweizer Schule werde wegen eines Neubaus aufgegeben, das um Neubauten ergänzte Gebäude werde von der Brüder-Grimm-Schule übernommen.

Laut Architekt Peter Gresser wird die Projektentwicklung voraussichtlich 5 bis 10 Jahre dauern. Zu dem zukünftigen Planungen zählen:

Abbruch aller oberirischen und meisten unterirdischen Bauteilen, Entsieglung der Außenflächen, Abfuhr von verunreinigtem Boden und nicht recyclingfähigem Material, Pflege der Floßhafenböschung, Tieferlegung der Promenade.

(Vorher Abbruch der Zaunanlage), Herstellung von Grünanlagen mit Anlagenwegen, Herstellung aller Straßen einschließlich der technischen Erschließung (Baustraßen), Bau des Zentralen Platzes, Baubeginn des ersten Hauses (Eigentumswohnung) im Osten und des geförderten Wohnungsbaues, sukzessiver Weiterbau von Bauabschnitten (Ausfüllung der Baufelder für die Neubebauung). Dazu zählen Unterführung und Lärmschutz. Dieses künftige Wohnquartier am Floßhafen, soll in einem Zeitrahmen von 5-10 Jahren abgeschlossen werden.

Über die einzelne Entwicklungsprozesse wird im Internet durch die Behörde informiert. Stadträtin Sigrid Möricke (SPD) stellte unter anderem fest, daß der Bebauungsplan des Linde-Geländes nicht nur einer von vielen mit dem innerhalt der nächsten 15 Jahren für 10.000 Wohnungen geschaffen werden soll.

Besonders stellte sie das Thema Bürgerbeteiligung hervor, die auch von Oberbürgermeister Sven Gerich fokussiert wird.

Zur den Interessierten Besuchern zählten auch die Stadtverordneten-Vorsteherin Christa Gabriel, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, „Hausherr“ Kostheimer Ortsvorsteher Stephan Lauer, Leiterin der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim Petra Seib, und der Wiesbadener Ex-OB Achim Exner.

Die Stadträtin, die auf Grund eines üblichen Staus auf der Boelckestraße verspätet zur Versammlung kam, hofft daß bei der Einweihung des Linde-Quartiers auch die geplante vierspurige Fahrbahn auf der Boelckestraße realisiert wird. (Anm.d.Red.: Wann? - In 5-10 Jahren?)

Dazu fand sie große Zustimmung auch beim AKK-Stadtrat Rainer Schuster, der seit Jahrzehnten „Vorkämpfer“ für eine Erweiterung der stark befahrenen Boelckestraße ist.  

Die interessierten Besucher fanden die vorgelegten Modellansichten großartig und wünschen sich der baldmögliche Beginn für Bagger und Baugruben im neuen Linde-Quartier.

(Herbert Fostel) -Lesen Sie dazu auch einen Leserbrif zum Thema HIER-

 
Regionale Werbung
Banner