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Radverkehrsmaßnahme für die Äppelallee...
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Radverkehrsmaßnahme für die Äppelallee...

...ist ein wichtiger Lückenschluss im Alltagsnetz

Der Magistrat der Stadt Wiesbaden hat in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Oktober, die Beschlußvorlage zur Querschnittsumgestaltung zugunsten des Radverkehrs in der Äppelallee an die Ortsbeiräte Biebrich und Schierstein zur Beratung weitergeleitet.

Nach der Beschlußfassung durch die Stadtverordnetenversammlung und der Förderzusage des Landes Hessen wird zeitnah mit den Bauarbeiten begonnen.

Die Arbeiten werden vom Tiefbau- und Vermessungsamt vorbereitet und begleitet.

Die Maßnahme in der Äppelallee stellt gemäß Radverkehrskonzept einen Lückenschluß mit großer Verbindungsbedeutung für den Radverkehr dar. Damit wird das Ziel, den Radverkehr im Stadtgebiet der Stadt Wiesbaden weiter verfolgt.

Im Radverkehrsnetz ist die Äppelallee eine bedeutende Ost-West-Verbindung als Alternative zur Radroute entlang des Rheins. Es befindet sich zudem im südlichen Bereich der Äppelallee die Zufahrt für Radfahrer zur Schiersteiner Brücke.

Über die Äppelallee verläuft auch die Radverkehrsverbindung zwischen Amöneburg, Kastel, Kostheim sowie Biebrich und Schierstein. Über den Knotenpunkt Äppelallee/Biebricher Allee ist eine Verbindung zur Wiesbadener Innenstadt gegeben.

Die Maßnahme dient bei gleichzeitiger Erhaltung der Verkehrsfunktion der Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer, Nutzer des ÖPNV und Fußgänger. Durch eine Neuaufteilung der Fahrbahn ist es möglich, Radschutzstreifen einzurichten.

Diese werden von den Radfahrern benutzt und können in Ausnahmesituationen von überbreiten Fahrzeugen (beispielsweise Bus, Lkw) mitbenutzt werden.

Im Zuge dieser Maßnahme werden die vorhandenen Haltestellen des ÖPNV ausgebaut, dadurch wird das Ein- und Aussteigen für Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren erleichtert.

Es werden Überquerungsstellen für den Fußverkehr angeboten, welche durch partiell vorgezogene Gehwege und Mittelinseln kenntlich gemacht werden. Diese sind barrierefrei gestaltet.

Mit der Herstellung der Radverkehrsanlage wird der Umweltverbund gestärkt. Es kommt zu einer deutlichen Verbesserung für den Radverkehr.

 
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