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Filmstadt Wiesbaden
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Filmstadt Wiesbaden

Im Rahmen der Vortragsreihe Kulturerbe Wiesbaden findet am Sonntag, 6. November, um 14.30 Uhr im Kurhaus, Salon Schuricht, der Vortrag von Dr. Manfred Kögel über die „Die Filmstadt Wiesbaden“ statt. Der Eintritt ist frei und es bedarf keiner Anmeldung.

Manfred Kögel greift den Begriff „Filmstadt Wiesbaden“ auf, der manche heute überraschen wird. Aber für die Zeit von 1948 bis 1957 hat er durchaus Gültigkeit, denn in der Stadt wurden wichtige Filme produziert.

In einer Zeit, in der die alte Ufa entflochten werden sollte und Berlin sich nach der Blockade nicht als Filmzentrum empfahl, stellte Wiesbaden das Gelände „Unter den Eichen“ zur Verfügung.

Auf diesem wurden ab 1949 eine Kopieranstalt und Filmstudios gebaut. Heinz Rühmann produzierte hier mit seiner Firma „Comedia“ 1949 den ersten Wiesbadener Nachkriegsfilm, den „Mordprozess Dr. Jordan“.

Manfred Kögel gibt spannende Einblicke in jene Jahre und stellt das Thema in den Kontext der Wiesbadener Filmszene.

Dr. Manfred Kögel arbeitete über 30 Jahre in Wiesbaden als Richter. Seit seiner Pensionierung engagierte er sich in einer ganzen Reihe von Einrichtungen ehrenamtlich, so unter anderem bei der Friedrich-Murnau-Stiftung* im Deutschen Filmhaus, bei der Stabsstelle Kulturerbe und dem Projektbüro Stadtmuseum.

*Wohl: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stuftung...

 
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