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CDU-Kaminabend mit Wolfgang Nickel
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CDU-Kaminabend mit Wolfgang Nickel

Das Holzscheit prasselte im Kamin und läutete im Wintergarten der Kasteler Gaststätte „Pappelhaus“ eine besinnliche und friedliche Jahreszeit ein.

Am 11.11.2016, hat der CDU-Stadtbezirksverband Kastel seine Veranstaltungsreihe fortgesetzt und war im Rahmen eines Kaminabends in großer Runde zusammengekommen, um sich auf die „kommunalpolitische Lebensbeichte“ des langjährigen Wiesbadener Stadtverordnetenvorstehers Wolfgang Nickel einzulassen.

Wolfgang Nickel, auf dem kürzlich stattgefundenen Kreisparteitag für 40jährige CDU-Mitgliedschaft geehrt und seit 1977 durchgehend Ortsvorsteher in Naurod, ist seit Jahrzehnten Stadtverordneter, war Ausschuss- und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Rathaus-CDU, bis er als Stadtverordnetenvorsteher ein Amt angetreten hat, das ihm nach eigenem Bekunden „auf den Leib geschneidert“ war.

Neben launigen Episoden aus Naurod und Wiesbaden sowie Berichten von Reisen nach Israel und zu anderen Zielen, fanden auch nachdenklich stimmende Reminiszenzen an jahrzehntelange kommunalpolitische Betätigung, Erinnerungen an gemeinsame Wegbegleiter –verschiedener Couleur– Gehör bei den Mitgliedern und Freunden der Kasteler CDU.

Wolfgang Nickel betonte, daß er an diesem Abend gerne aus seinem „Bergdorf Naurod“ in den geschichtsträchtigen Stadtteil Kastel in den Rheinniederungen gekommen sei, um hier in netter Runde aus seinem Leben zu berichten und gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich das Anforderungsprofil und die Herausforderungen an Kommunalpolitiker im Laufe der Jahrzehnte seiner ehrenamtlichen Tätigkeit geändert haben mögen.

Daß sein „Bergdorf“ Naurod in dessen Geschichte (seit der Eingemeindung nach Wiesbaden vor fast vierzig Jahren) nie einen anderen Ortsvorsteher erlebt hat als Wolfgang Nickel, ist dabei eine für jüngere Zuhörer kaum zu fassende Randnotiz und unterstreicht die Nachhaltigkeit seines Engagements im Dienste seiner Mitbürger.

Daß er derlei Informationen in unnachahmlicher Art und Weise –mit „Nauerder“ Zungenschlag- beinahe beiläufig einfließen läßt, unterstreicht den unprätentiösen Charakter und Menschenschlag des ehemaligen Ersten Polizeihauptkommissars, der sich durch Nähe zu seinen Mitbürgern auszeichnet.

Er ist dicht bei den Menschen und setzt sich seit einem Menschenleben für deren Belange ein. Bereits vor der Eingemeindung Naurods nach Wiesbaden wurde er mit seiner Demokratischen Wählervereinigung, die kurz darauf geschlossen der CDU beigetreten ist, als 27jähriger junger Mann für mehrere Jahre Mitglied der dortigen Gemeindevertretung und schließlich sogar deren Vorsitzender.

Danach hatte er seinen Fokus auf Wiesbaden ausgeweitet, ohne dabei seine Nauroder Wurzeln zu vergessen. Die Kasteler CDU war in voller Vorstands- und Fraktionsstärke gerne der Einladung ihrer Vorsitzenden Ute Pohl gefolgt, die in ihrer sympathischen und persönlichen Art einleitend die überaus menschliche Seite von Wolfgang Nickel herausgestellt hatte, was dieser als Charmeur der alten Schule als Kompliment erwiderte.

Darüberhinaus konnten der Kostheimer Ortsvorsteher, Stephan Lauer, begrüßt werden sowie die Stadträte Eberhard Seidensticker und André Weck. Stadtältester Manfred Kleinort, der Kasteler CDU-Ehrenvorsitzende Bernd Kaltenbach sowie zahlreiche Freunde aus anderen Stadtbezirksverbänden fanden den Weg in den Kasteler Nordosten.

Damit hat die CDU Kastel mit ihrem Kaminabend mal wieder ein Thema gefunden, das den Nerv vieler Interessierter getroffen hat, die in manchmal ungemütlichen Zeiten einhelliger Wehklage entsagten und stattdessen positive Signale gesellschaftlicher Anstrengung und ehrenamtlicher Betätigung aufgenommen und gleichsam gesetzt haben.

Das Ringen um Denkanstöße und gesellschaftliche Impulse abseits tagespolitischer Themen ist dabei erklärtes Ziel der CDU Kastel. Nicht zum Selbstzweck, sondern zum Wohle der Kasteler Bevölkerung.

Die jahreszeitliche Reihe von Veranstaltungen der CDU Kastel wird fortgesetzt; eine weihnachtliche Zusammenkunft sowie der traditionelle Neujahrsempfang –diesmal unter Beteiligung des neu gekürten Bundestagskandidaten Ingmar Jung– sind bereits in Planung und werden weitere Facetten gesellschaftlichen Zusammenlebens zutage treten lassen.

((Ute Pohl))

 
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