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Viel Vorfreude auf 70 Jahre KCK
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Viel Vorfreude auf 70 Jahre KCK

20. Stilvolles Denkmalfest setzt Maßstäbe
Nach einem Sekt-Empfang mit Appetit-Häppchen und guten Gesprächen am 11.11. im Parkhotel Favorite in Mainz wurde die Gästeschar vom Präsidenten an festlich eingedeckten Tischen zu lukullischen Variationen mit Bestnoten geladen.

Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans konnte in launigen Worten seine herzlichen Willkommensgrüße übermitteln. Dies galt besonders Ehrenpräsident Jürgen Müller, dem Sprecher des Großen Rates Edmund Schmitz, Denkmal-Schöpfer Kurt Lenz, Aktiven-Sprecher Bernhard Knab sowie dem Mitinitiator für das jährliche KCK-Denkmal-Fest, Gastronom-Seniorchef Eberhard Barth.

Der Sprecher des Großen Rates wurde anläßlich seines 50. Geburtstags mit dem KCK-Krug überrascht. Zum 20.Denkmalfest ist rückblickend festzustellen: Steinmetzmeister Kurt Lenz konnte grandios die Idee des unvergessenen KCK-Präsidenten Rolf Braun, mit Steinen eindrucksvoll „reden zu lassen“, mit dem Bekenntnis: „Rechts des Rheins ist auch noch Mainz“ umsetzen.

Das imposante KCK-Denkmal im Mainzer Stadtpark wurde im 50. Gründungsjahr des Clubs eingeweiht und finanziert. Eine hohe Club-Ehrung an verdienstvolle Mitglieder wird mit einer Mini-Denkmal-Auszeichnung durch das Präsidium vorgenommen.
In diesem Jahr wurde dies an Dieter Petto vom „Technik- und Bühnenteam“ vorgenommen.

Der KCK-Präsident erläuterte auch die Zielrichtung des neu gewählten Präsidiums. Man will sich mit viel Leidenschaft und zeitgemäßen Neuorientierungen dem pulsierenden Brauchtum Fastnacht stellen.

Die legendären KCK-Nachthemden-Sitzungen hatten zu damaligen Zeiten hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Das getragene Nachthemd symbolisierte: „Gleiche unter Gleichen“. Dies hat auch das Präsidium verinnerlicht: Ein Miteinander mit Spaß und zukunftsorientierten Ideen für den Club.

Dazu gehören mit viel Herz und Verstand wieder Nachwuchsförderungen auf vielen Ebenen im KCK. Ein spontanes närrisches Intermezzo im Kasteler Bürgerhaus mit einer rasanten „Narritee-Show mit anschließender Tanzparty, „Nachthemden-Look von anno dazumal ist erwünscht! Bereits restlos ausverkauft.

Die beliebten Fremdensitzungen im Gutenbergsaal der Rheingoldhalle in Mainz werden weiterhin in Form von vierfarbbunter Ausstrahlung auf hohem närrischem Niveau erfolgreich fortgesetzt.

Am 11.11. wurde auch eine Facebook-Aktion erstmals gestartet mit einer Verlosung von top Sitzungskarten. Im Sommer ist auf eigenem Club-Terrain in Kastel ein gemeinsames unterhaltsames Sommerfest eingeplant.

All diese Aktivitäten sollen einen positiven Schub im Club-Geschehen auslösen. Die musikalischen Entertainer Stefan Persch und Harald Franz konnten famos mit einfühlsamen Schlager-Hits im Rahmenprogramm brillieren.

Mit viel Esprit und geschliffener Versform führte exzellent der KCK-Geschäftsführer Bardo Frosch durch ein stimmungsvolles Programm.

Eine Sternstunde erlebten die Gäste mit der tollen Premiere der Gesangsgruppe "Stimmband". Ein Klatschmarsch „In Meenz sagt man Gude“, löste Zugaben aus. Die hoch motivierten Einheizer waren: „ Präsident Dirk Loomans, Alyssa Loomans, Daniel Herber, Tobias Dieter und Leiter Franz Jürgen Dieter.

Als „Gastredner“ konnte Favorite-Senior-Chef Eberhard Barth mit viel Witzigkeiten aus seinen Nachwuchsförderungen aufwarten.

Hansi Greb und Christian Greb hatten mit ihren Kokolores-Attitüden stets eine Alternative in ihrer „Agentur KCK“ parat. Ein Brüller war ihr umwerfender Vergleich: „Ein erholsames Bier sei eine Mischung aus Helene Fischer und Alice Schwarzer“.

Bardo Frosch wies hin, daß man neue Leute in der Fastnacht fördere. Ein großartige Persiflage, als „Holländer“ mit Gesang, Gebabbel, Holzschuhen und seinem Akkordeon „Antje“ konnte unter Beifall Tobias Mayer präsentieren. Ein Mann von Format mit Witz und Originalität und musikalisch im besten Fastnachtsalter.

Der Moderator konnte eine weiteres närrisches Highlight ankündigen: Nach der Sendung "Bauer sucht Frau" mit dem höchsten kulturellen Anspruch hatte der KCK keine Kosten und Mühe gescheut, den Bauer Sepp, aber net depp, vorzustellen.

Für närrischen Trubel sorgte der nicht zu bremsende Tobias Platz als „Bauer aus der Pfalz“. Seine urkomischen Worthülsen mit der urigen Vorstellung einer „Fleischworscht in de Sunndagshos“ mit wetterfesten Gummistiefeln, lösten eine Standing Ovation aus.

Bardo Frosch resümierte in Versform: „Das war es fast im Schnelldurchlauf. E bisje Fastnacht mit Niveau. Wie ihrs gewohnt seid sowieso. Ich ruf euch zu, ihr kennts genau, dem KCK einmal Helau“!

Mit der Gesangsgruppe Stimmband, den Akteuren und viel  Hochstimmung in Saal wurde gemeinsam „Wenn der Narrhallamarsch erklingt“ intoniert.

Es war eine schwungvolle und köstliche Club-Ouvertüre in allen Facetten. Man darf mit Fug und Recht gespannt sein, was der KCK im 70. Kampagne-Jahr mit seiner Faszination zur Meenzer Fassenacht auslösen wird. Getreu dem Motto: „Die beste Wahl in diesem Jahr, wählt Liste 11, wählt KCK“!

(Herbert Fostel)

 
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