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Dokumentarfilm über Florence Foster Jenkins im Caligari
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Dokumentarfilm über Florence Foster Jenkins im Caligari

„Die Florence Foster Jenkins Story“, ein Dokumentarfilm von Ralf Pleger, läuft am Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, und am Sonntag, 11. Dezember, 18 Uhr, in der Caligari Filmbühne. Am 9. Dezember ist der in Wiesbaden geborene Schauspieler Jan Rekeszus zu Gast.

Rekeszus spielt in dem Film einen zeitgenössischen Journalisten, der als Erzähler durch die Handlung führt. Er begann seine Karriere beim Staatstheater Wiesbaden und ist mittlerweile ein gefragter Musicaldarsteller.

Die berühmte Opernsängerin Joyce Di Donato gibt ihr Leinwanddebüt in der Titelrolle. Ralf Pleger geht dem Phänomen „Florence Foster Jenkins“ auf den Grund:

Warum der Historiker Stephen Pile die 1868 geborene und 1944 verstorbene Florence Foster Jenkins als „schlechteste Opernsängerin der Welt“ bezeichnet hat, läßt uns Pleger bereits nach wenigen Minuten hören.

Dann steht ein altes Grammofon auf einem Hausdach in New York. Während das Chrysler Building im Hintergrund zu sehen ist und sich die Sonne malerisch im Schalltrichter bricht, dringen unsagbar schiefe Töne aus der Apparatur.

Die ebenso steinreiche wie exzentrische Erbin setzte sich in den 1920er-Jahren in New York in den Kopf, als Opernsängerin auftreten zu wollen.

Solange sie in kleineren Salons sang, konnten ihre Vertrauten noch verhindern, daß die Wahrheit über ihre Stimme nach außen drang.

Erst als sich die Diva schließlich nicht mehr davon abhalten ließ, in der berühmten Carnegie Hall aufzutreten, konnte die Realität nicht länger vor der Welt verborgen werden.

Auf der dokumentarischen Ebene präsentiert der Film sensationelle Archivfunde und lässt namhafte Experten zu Wort kommen, die auch die dunklen Seiten von Jenkins’ turbulentem Leben beleuchten.

Virtuos verknüpft Pleger sein vielschichtiges Dokumentarfilmmaterial mit eleganten Spielszenen, die allesamt auf originalen Quellen beruhen. Schritt für Schritt enthüllt der Film so die tragische Tiefe einer schillernden Figur.

Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Karten gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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