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Ehrenamtlicher Stadtrat Michael Goebel ist Bundestagsdirektkandidat der AfD Wiesbaden
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Ehrenamtlicher Stadtrat Michael Goebel ist Bundestagsdirektkandidat der AfD Wiesbaden

Michael Goebel lebt und arbeitet seit 1982 als Bundesbeamter in Wiesbaden. Er war lange Gewerkschaftler. Seine Themen sind "Innere Sicherheit" und Einigkeit in Europa.

Auf der Kreishauptversammlung am Samstag, den 18. Februar 2017, wurde der ehrenamtliche AfD-Stadtrat im Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Michael Goebel zum Direktkandidaten der AfD für den Wahlkreis 179 Wiesbaden gewählt.

Im Falle einer Wahl möchte er sich im Bundestag in Berlin um die Themen "Innere Sicherheit" und Einigkeit in Europa kümmern.

Michael Goebel, geboren 1958 in Franken, stammt aus einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus und wuchs in Frankfurt am Main auf. Seit Abschluss seines Studium von 1979 bis 1982 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln,  lebt und arbeitet Goebel als Bundesbeamter in Wiesbaden.

1983 trat Goebel in die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein. Schon als Abiturient war ihm klar, daß Arbeitnehmer sich organisieren müssen, um eine Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft in Partnerschaft zu den Arbeitgebern herzustellen.

Er war deshalb von 1983 bis 2016 Mitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Von 1987 bis 2006 übernahm er Verantwortung als für Finanzen zuständiges Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der GdP im Bezirk Bundeskriminalamt (BKA) und wirkte parallel in der Haushalts- und Finanzkommission beim Bundesvorstand der GdP mit.

Von 2010 bis 2016 war er innerhalb der GdP Vorsitzender des Bezirkskontrollausschußes und Mitglied im Bundeskontrollausschuß der Gewerkschaft.

Am 1. Oktober 2016 trat Goebel aus der GdP aus, weil er im Rahmen seines Engagement für die AfD Wiesbaden im Herbst 2016 zunehmend die politische Neutralität von verschiedenen Mitgliedern der GdP vermißte.

Diese politische Neutralität war ihm in den Jahrzehnten als Gewerkschaftsmitglied stets sehr wichtig gewesen, da sie die Legitimation für Einheitsgewerkschaften ist.

Michael Goebel  kandidierte auf der Liste der AfD Wiesbaden zur Kommunalwahl am 6. März 2016 und wirkt seit April 2016 als ehrenamtlicher Stadtrat für die AfD Rathausfraktion im Magistrat der Stadt Wiesbaden mit.

Er ist nicht Mitglied der Alternative für Deutschland, engagiert sich aber seit vier Jahren intensiv für die Partei in der Landeshauptstadt.

Auf der von 35 Mitgliedern und Förderern besuchten Kreishauptversammlung wurde seine Parteilosigkeit intensiv diskutiert. Von den 29 stimmberechtigten Mitgliedern erhielt Goebel am Ende der Debatte rund 64 Prozent der gültigen Stimmen. 18 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen.

Trotz sehr unterschiedlicher Meinungen über die Bedeutung einer AfD-Mitgliedschaft für die Direktkandidatur war man sich am Ende darin einig, mit Michael Goebel einen menschlich und fachlich hervorragend qualifizierten Kandidaten gefunden zu haben.

Sein Hauptthema für den Fall des Gewinns des Direktmandates für den Bundestag ist die "Innere Sicherheit". Aus Sicht von Goebel muß der Schutz der Bevölkerung wesentlich deutlicher berücksichtigt werden bei der Abwägung der Rechte von Tätern und Opfern.

Bei der Strafbemessung von Tätern werden aus seiner Sicht die Folgen der Tat für die Opfer zu wenig berücksichtigt. Die Bevölkerung wird zudem allein gelassen bei der Durchsetzung privatrechtlicher Ansprüche (z.B. Schadenersatz, Schmerzensgeld, Versorgungsansprüche), für den Fall, daß sie Opfer von Straftaten wird.

Goebel fordert bei Gewalt gegen Polizei und Sicherheitskräfte grundsätzlich höhere Strafen, bei denen bei Vorsatz konsequent auf Bewährungsstrafen zu verzichten ist. Weiterhin fordert er eine differenziertere Auswertung der Kriminalitätsstatistiken.

Er weist darauf hin, daß viele Bürger demoralisiert darauf verzichten, Straftaten anzuzeigen, weil sie von den Tätern weiterhin bedroht werden. Goebel: "So etwas geht in keine Kriminalitätsstatistik ein, muß aber bei der Interpretation der Daten berücksichtigt werden."

Ein weiteres Thema, das ihm am Herzen liegt, ist ein einiges Europa. Der Euro wirkt sich aus seiner Sicht hingegen als Spaltpilz zwischen den Staaten der Eurozone aus. Es sollte Ländern ein temporärer Austritt aus dem Euro ermöglicht werden, weil sich nur so die notleidende Bevölkerung und Wirtschaft in desolaten Staaten erholen können, ohne daß die anderen Teilnehmer der Währungsunion mit in den Abwärtssog gezogen werden.

Kritisch sieht Goebel die moralische Bevormundung und die Androhung von Sanktionen gegenüber osteuropäische Mitgliedsländern durch Angela Merkel und die EU-Zentrale.

Goebel: "Das muß aufhören, Osteuropa muß nicht am deutschen Wesen genesen!" Auch Mario Draghi kritisiert er scharf: "Er hat klar Partei für den Süden Europas ergriffen und lässt den Norden dafür bluten. Den Preis zahlen insbesondere bei der beginnenden differenzierten Entwicklung der Inflation hauptsächlich die deutschen Angestellten, Arbeiter und Rentner."

Kreissprecher Dr. Müller freut sich: "Michael Goebel ist mit seiner Biografie als langjähriger Gewerkschaftler und seriöser Bundesbeamter für die Stammwähler der AfD und bisherige SPD- oder CDU-Wähler ein glaubwürdiger und überzeugender Kandidat."

Der stellvertretende Kreissprecher Michael Obergfell verweist darauf, daß Michael Goebel das vermutlich wahlentscheidende Thema "Innere Sicherheit" besser und kompetenter verkörpern kann, als die anderen Direktkandidaten im Wahlkreis 179 Wiesbaden.

Michael Goebel freut sich auf den anstehenden Wahlkampf. Er ist sicher: "Mit meiner Kür zum AfD-Direktkandidaten ist der Wettbewerb um das Direktmandat für Wiesbaden eröffnet. Vielleicht gibt es am 24. September 2017 ja eine Überraschung."

 
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