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„Gute Seele der Klinik“ wird nach 39 Betriebsjahren verabschiedet
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„Gute Seele der Klinik“ wird nach 39 Betriebsjahren verabschiedet

Ulrich Strassmann, Hausmeister der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden, hängt den Kittel an den Nagel - Vom Techniker bis zum Mitglied im Qualitätszirkel hochgearbeitet
 
Kaum jemand kennt „seine“ Klinik so gut wie Ulrich Strassmann.

Der gelernte Elektroinstallateur (65), der seit 39 Jahren die Technik der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden sicher im Griff hat, wurde jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Kollegenkreis in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

„Manchmal ist eine grauer Hausmeisterkittel an einer Klinik wichtiger als ein weißer Arztkittel“, zog Bettina Glorius, Kaufmännische Leiterin der Klinik, eine Bilanz seiner vielen Dienstjahre.

„Sie waren immer sehr fleißig, engagiert, verantwortungsbewußt und flexibel. Das und ihre ehrlichen Worte haben wir alle sehr geschätzt – dafür unseren herzlichsten Dank!“

Vom Elektroinstallateur zur „guten Seele“ der Klinik - Ulrich Strassmann hatte 1969 eine Ausbildung zum Elektroinstallateur absolviert und nach der Gesellenprüfung fünf Jahre als Elektromonteur gearbeitet.

Durch Aufträge seines Betriebs für die damalige „Rheumaklinik Aukammtal“ kam der gebürtige Wiesbadener 1978 erstmals beruflich an die Leibnizstraße. Als sich die Gelegenheit bot, bewarb er sich bei der Vorgänger-Einrichtung der heutigen MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik und übernahm die Stelle eines Hausmeisters und Technikers.

Die Aufgaben wuchsen mit der Zeit. Sie umfaßten bald alle innerbetrieblichen Anlagen und die gesamte Haustechnik inklusive Heizung, Sanitär, Schwimmbad, Klimaanlage, Brandmeldetechnik und Notstromaggregat. Dazu kamen die Materialbestellung und die Pflege der Außenanlagen.

Sogar den Fahrdienst der Klinik übernahm der betriebsame Hausmeister. Und er bildete sich weiter: 1992 wurde er Brandschutzhelfer, 1994 Sicherheitsbeauftragter und seit 2008 hatte Ulrich Strassmann, auf dessen Erfahrung man bauen konnte, einen festen Sitz im Qualitätszirkel der Klinik.

Für seinen Ruhestand hat sich der rüstige Rentner einiges vorgenommen. Vor allem will er mit dem Fahrrad in Bewegung bleiben. Das hat ihm auch sein bisher größtes Abenteuer eingebracht.

1975 machte er eine dreimonatige Radtour durch Finnland. Das gilt es jetzt zu schlagen. Seine nächsten Vorhaben sind eine Reise nach Südafrika und der Besuch bei einem Cousin in Venezuela. Als kleines Dankeschön unterstützt ihn die MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik dabei mit einem Reisegutschein.

 
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