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Fit für den Notfall - Wiederbelebungstraining mit der Stiftung Mainzer Herz
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Fit für den Notfall - Wiederbelebungstraining mit der Stiftung Mainzer Herz

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Mainzer Herz hat die Mainzer Volksbank eG (MVB) ein Mitarbeiterschulungsprogramm initiiert, um alle interessierten Mitarbeiter in den wichtigsten Ersthelferhandlungen ausbilden zu laßen.

Damit sollen Ängste und Unsicherheiten abgebaut werden und im Notfall Leben gerettet werden.

Alle 45 Minuten erleidet ein erwachsener Mensch in Europa einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Wird das Gehirn länger als drei Minuten nicht mehr durchblutet, bleiben irreparable Schäden zurück.

Es reicht oft nicht aus, auf den Rettungswagen zu warten, auch in dichtbesiedelten Gebieten. Dennoch zögern viele Menschen, Erste Hilfe zu leisten: aus der unbegründeten Angst heraus, etwas falsch zu machen. Dabei ist jede Hilfe besser als keine Hilfe. Alles ist besser als nichts zu tun!

Der größte Feind der Ersten Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist die Unsicherheit: „Kann ich etwas falsch machen?“, „Was paßiert, wenn ich den Patienten verletze?“ Um diese Unsicherheit zu nehmen, wurden den Mitarbeitern der MVB einstündige Kurse angeboten; kostenlos und während der Arbeitszeit.

Unsicherheit verschwindet durch Übung. Und so erläuterten die Coaches Dr. Ingo Sagoschen (Oberarzt Intensivstation) und Johannes Wild (Assistenzarzt), die tagtäglich in der Kardiologie der Uniklinik Mainz mit Herz-Kreislauf-Problemen konfrontiert sind, zunächst theoretisch die wichtigsten Schritte der Wiederbelebung:

Ansprache, Atemkontrolle, Notruf, Herzdruckmassage, Beatmung. Und damit sie nicht nur wißen, was zu tun ist, sondern sich dabei auch sicher fühlen, trainierten alle Teilnehmer die Punkte anschließend an Beatmungspuppen. Falsch machen kann man tatsächlich nichts, selbst eine gebrochene Rippe ist kein Problem – verglichen mit einem möglichen Hirntod.

Mit Unternehmensschulungen wie bei der Mainzer Volksbank können somit auf einen Schlag viele Menschen davon profitieren.

Der Zuspruch zu den Schulungen ist groß. Über 150 Mitarbeiter werden an zwei Tagen für den Notfall geschult. „Natürlich hofft man, daß man das nie braucht,“ so eine Teilnehmerin. „Jetzt weiß ich immerhin, was ich machen muß, und wie sich eine Herzdruckmassage anfühlt.“ So sind am Schluß alle Teilnehmer „fit für den Notfall“.

 
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