Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Polizeibericht vom 17.05.2017
E-Mail PDF

Polizeibericht vom 17.05.2017

Trickbetrüger scheitert

Dotzheim, Zwinglistraße Dienstag, 16.05.2017 gg. 11.30 Uhr - (pa) Als Mitarbeiter eines Wiesbadener Versorgungsunternehmens gab sich am Dienstagmittag ein junger Mann gegenüber einer 29-jährigen Hausbewohnerin in Dotzheim aus. Unter dem Vorwand, Einblick in die Versorgungsunterlagen nehmen zu wollen,  versuchte er Zutritt zur Wohnung  zu bekommen, was ihm verwehrt wurde. Eine spätere Nachfrage der Frau beim Unternehmen selbst ergab, daß es sich bei dem Mann nicht um einen Mitarbeiter handelte.  Beschrieben werden konnte er als ca. 20 - 26 Jahre alt, ca. 185cm groß, schlank und gepflegt mit auffällig geraden, weißen Zähnen.  Er habe ein südosteuropäisches Aussehen gehabt,  akzentfrei Hochdeutsch gesprochen und Bluejeans, ein weiß-graues Longshirt sowie beige Schuhe getragen. Mitgeführt habe er eine Laptoptasche. Hinweisgeber sowie mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe des 3. Polizeireviers unter (0611) 345 - 2340 zu melden.

Fake-Wohnung über airbnb

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 15:00 Uhr - Ein junger Franzose hatte über das Internetportal airbnb, welche die Buchung und Vermietung von Unterkünften ermöglicht, eine Wohnung in der Mainzer Neustadt angemietet. Hierzu überwies er den ausgehandelten dreistelligen Betrag über seine Bank. Als er nach Mainz reiste, um die Wohnung zu übernehmen, konnte er weder den Vermieter antreffen, noch war dieser im Haus im Kaiser-Karl-Ring bekannt. Eine Nachfrage bei airbnb ergab, daß die besagte Wohnung nie dort angeboten worden sei. Beachten Sie, daß Angebote von airbnb auch über die Seite im Lastschriftverfahren gezahlten werden.

Illegale Dachdeckerarbeiten

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 14:00 Uhr - Ein Hausbesitzer in Mombach schließt mit einem reisenden Dachdecker einen Vertrag über Reparaturarbeiten an dem Dach seines Hauses. Die Arbeiten sollen für  eine Summe von fast 5000,- EUR ausgeführt werden. Letzte Zweifel aufgrund der hohen  Summe, veranlassen den Hausbesitzer dazu, sich eine Schätzung durch einen ortsansässigen Dachdecker einzuholen. Dieser bestätigt die Zweifel und geht von viel zu hohen Kosten für die vereinbarten, einfachen Reparaturen aus. Als der reisende Dachdecker mit zwei Mitarbeitern eintrifft, verständigt der Hausbesitzer die Polizei. Diese stellt fest, dass weder eine Reisegewerbekarte vorliegt, noch die Mitarbeiter in irgendeiner Form angemeldet sind. Diese sind darüber hinaus ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Unter Beteiligung des Hauptzollamtes und des Gewerbeaufsichtsamtes wegen arbeitsrechtlicher Vergehen und der Prüfung des Verdachtes der Schwarzarbeit, werden die Arbeiten durch die Polizei unterbunden und die Personalien aller Beteiligten festgestellt. Die Arbeiter erhalten einen Platzverweis und müssen die Örtlichkeit verlassen. Die Polizei Mainz warnt regelmäßig vor falschen, reisenden Dachdeckern, die zu überhöhten Preisen unsachgemäße Arbeiten durchführen. In der Regel fehlen dort alle rechtlichen Voraussetzungen, als auch die Sachkunde für ein ordnungsgemäßes Ergebnis.

Fake-Wohnung nicht auf Airbnb-Plattform - Betrüger nutzen gefälschte Websites

Mainz, Dienstag, 16.05.2017, 15:00 Uhr - Ein junger Franzose hatte über das Internet eine Wohnung in der Mainzer Neustadt angemietet. Dem gestalterischen Eindruck der Homepage nach, nahm der Mann an, dass es sich um ein Angebot des Internetportals Airbnb, welche die Buchung und kurzzeitige Vermietung von Privatunterkünften ermöglicht, handelte. Der Wohnungssuchende überwies einen ausgehandelten dreistelligen Betrag über seine Bank an einem Empfänger in Spanien. Als er nach Mainz reiste, um die Wohnung zu übernehmen, konnte er weder den Vermieter antreffen, noch war dieser im Haus im Kaiser-Karl-Ring bekannt. Diese Wohnung wurde jedoch nie über Airbnb angeboten. Der Betrüger versuchte mit einer gefälschten Website den Eindruck zu vermitteln, die Wohnung würde über die vertrauenswürdige Plattform Airbnb angeboten, von der bekannt ist, dass sie ein sicheres Zahlungssystem hat und Betrügereien daher so gut wie ausgeschlossen sind. Bei einer Buchung über Airbnb schützt Airbnb Gastgeber und Gäste durch die Abwicklung aller Transaktionen über seine sichere Zahlungsplattform. Gäste zahlen über Airbnb, wenn sie eine Unterkunft buchen und Gastgeber erhalten die Zahlung erst 24 Stunden nach dem Check-in. Wenn Gäste also ausschließlich über Airbnb kommunizieren und bezahlen, ist ihr Geld zu jedem Zeitpunkt geschützt.

 
Regionale Werbung
Banner

Diese Frage stellt sich

Richter: "Warum sind Sie in die Seifenfabrik eingebrochen?"
Angeklagter: "Ach wissen Sie, es ging mir so richtig dreckig."

Banner