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Polizeibericht vom 16.06.2017
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Polizeibericht vom 16.06.2017

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Wiesbaden, Köglerweg, 14.06.2017, gg. 13.40 Uhr - (ho) Ein außergewöhnlicher Verkehrsunfall, zwischen einem Radfahrer und der Führerin mehrerer Hunde, ereignete sich am Mittwochnachmittag im Köglerweg. Nachdem der 39-jährige Mountainbiker von einem Waldweg aus in den Köglerweg abgeboben war, sah er sich der Hundeführerin gegenüber, die rund 10 Hunde bei sich hatte. Etwa die Hälfe war angeleint, die anderen Hunde liefen frei herum. Bei dem Versuch den Tieren auszuweichen, kam der Radfahrer zu Fall und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, wegen derer er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wurde. Die Frau sprach den am Boden liegenden Radfahrer kurz an, äußerte kein Handy dabei zu haben und lief davon.
Hinweise auf die Identität der Frau liegen derzeit noch nicht vor. Der regionale Verkehrsdienst bittet daher um Hinweise von Zeugen, die sich mit dem 4. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 3345-2440 melden sollen.

Mainzerin (17) von Personengruppe geschlagen

Mainz, 117er Ehrenhof, Mittwoch, 15.06.2017, 21:22 Uhr - Eine 17-jährige Mainzerin befand sich mit einer Freundin auf dem Platz am 117er Ehrenhof. Dort trafen sie zufällig auf eine der Jugendlichen bekannten Personengruppe, mit der sie in Vergangenheit bereits in Streit geraten war. Beim Vorbeigehen wurde die junge Dame dann auch direkt beleidigt, von der Personengruppe eingekreist, festgehalten und geschlagen. Sie konnte sich losreißen, die Polizei informieren und flüchten, wurde allerdings bis zum Eintreffen der Streife bedrohlich von der fünfköpfigen Personengruppe verfolgt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme erlitt die Geschädigte einen mentalen Zusammenbruch, sodass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Beschuldigten zwischen 17 und 22 Jahren erhielten einen Platzverweis, wobei eine minderjährige Beschuldigte zu ihrer erziehungsberechtigten Schwester gebracht wurde.

 
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Romantische Lyrik des Tages

SEHNSUCHT ist ein gemeiner Ausschlag.
Sobald man kratzt gewinnt er Stärke.
Sehnsucht entstellt und nimmt den Schlaf.
Nur im Bewußtsein kann sie quälen, als dunkle
Schwester der Hoffnung, die immer trügt.
Sehnsucht ist der Hafer, der den Esel ins
Leere Gatter lockt. Üble Gauklerin.
Immer bleibt der Wunsch Schemen,
Luftspiegelung oder gar Spott.
Hoffnung ist da, wo es kein Sehnen,
Und keine Wünsche, und keine Sucht
Gibt.

(Stefan Simon)