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Mehr Sicherheit für Radfahrer
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Mehr Sicherheit für Radfahrer

Einer der Pluspunkte, die Wiesbaden im letzten ADFC-Fahrradklimatest verbuchen konnte, ist die Freigabe zahlreicher Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr.

Diese praktischen Abkürzungen abseits der Hauptverkehrsstraßen werden aber von vielen Radfahrern als unsicher wahrgenommen, auch weil die Freigabe-Regelung trotz Beschilderung nicht immer allen Autofahrern präsent ist.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol führt deshalb eine Neuerung für Wiesbaden ein: Als erste Einbahnstraße wurde am Freitag die Hollerbornstraße mit aneinandergereihten Fahrrad-Piktogrammen und Richtungspfeilen auf dem Boden ausgestattet.

Am Beginn und Ende der Straße sind aufmerksamkeitsstark drei Piktogramme direkt hintereinander aufgebracht. Dazwischen folgt alle 30 Meter ein weiteres Piktogramm.

„Die Piktogramm-Kette ist eine wirksame Sofortmaßnahme für mehr Klarheit und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, ohne daß wir die Straße aufreißen oder irgendwem Platz weg-nehmen müßen. Der Autofahrer weiß, daß ihm legal jemand entgegenkommen darf.

Der Radfahrer weiß, daß er auf der Straße richtig ist, und nicht auf dem Bürgersteig. Dadurch reduzieren wir auch Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern auf dem Bürgersteig“, sieht Kowol einen Gewinn für alle Verkehrsarten.

Als erste Einbahnstraße, die in Wiesbaden eine solche Piktogramm-Kette erhält, hat Dezernent Kowol zusammen mit dem Tiefbau- und Vermessungsamt die Hollerbornstraße ausgewählt.

„Die Hollerbornstraße eignet sich gut als Alternative zur vielbefahrenen Dotzheimer Straße und ist deshalb im Radverkehrskonzept als wichtige Ost-West-Verbindung ausgewiesen. Schritt für Schritt werden wir jetzt weitere Einbahnstraßen in der Stadt mit diesem Plus an Sicherheit ausstatten“, so Kowol.

„Es war klug, daß die Kooperation aus SPD, CDU und GRÜNEN für 2017 zusätzliche Mittel von 100.000 Euro für Radverkehrsmarkierungen bereitgestellt hat. Dadurch können wir sofort erste Verbesserungen anstoßen, während wir parallel daran arbeiten, auch die Hauptverkehrsstraßen sicherer zu machen.“

 
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