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Mainzer Johannisnacht - Polizei Mainz zieht positive Zwischenbilanz
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Mainzer Johannisnacht - Polizei Mainz zieht positive Zwischenbilanz

Nach den ersten beiden Tagen des Festes zu Ehren Gutenbergs zeigen wir uns sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und ziehen die folgende Bilanz.

Viele Besucher des Festes äußerten sich positiv über die Anwesenheit und Ansprechbarkeit der Polizei auf dem Festgelände und  nahmen die erstmals aufgebauten Sperren an verschiedenen Zufahrten als notwendig und Sicherheit vermittelnd hin.

Die entspannte Stimmung an beiden Tagen wurde nur durch wenige polizeiliche Anlässe getrübt. Insbesondere zwei Schwimmer im Rhein am Freitagabend gegen 18:45 und Sonntagmorgen gegen 01:00 Uhr, beschäftigten neben der Polizei nahezu alle verfügbaren Rettungsdienste.

Die Gefährlichkeit wird dabei, durch die oftmals alkoholisierten Männer immer wieder unterschätzt Schwimmen im Rhein ist aufgrund der gefährlichen Strömung, der Hafenzufahrten und der vielen Anleger und Steiger im Bereich Mainz verboten.

Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet und die Einsatzkosten können in Rechnung gestellt werden. Am Samstagabend gegen 22:00 Uhr stürzte eine alkoholisierte Person ebenfalls von der Kaimauer, prallte auf Steine im Rhein und zog sich erhebliche Verletzungen zu.

Durch die Jugendsachbearbeiter der Polizei Mainz wurden Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Einige Jugendliche führten dabei selbst mitgebrachten Alkohol mit und waren zum Teil alkoholisiert.

Insgesamt wurde an beiden Tagen bei Jugendlichen 35 Liter Alkohol sichergestellt und vernichtet. Bei Kontrollen durch zivile Einsatzkräfte wurden 8 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, geringe Mengen BTM sichergestellt und Strafanzeigen gefertigt.

Am Freitagabend wurden drei Schlägereien gemeldet, wobei es in einem Fall lediglich zu lautstarken Auseinandersetzungen kam und in den beiden anderen Fällen jeweils zwei Personen in Streit geraten waren. In einem Fall erlitt ein Beteiligter eine Nasenbeinfraktur.

Am Samstagabend wurden ebenfalls lediglich drei Auseinandersetzungen gemeldet. Trotz Flucht konnten alle Beschuldigten durch Zeugen oder Einsatzkräfte gestellt werden. In einem Fall kam es zu einer Widerstandshandlung. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Alle Beteiligten erhielten nach dem Einsatz der Polizei Platzverweise. Bereits mit Beginn der Veranstaltung am Freitagabend wurden aggressive Bettler auf dem Festgelände gemeldet. Da dieses Verhalten oftmals darauf abzielt, Wertgegenstände oder Bargeld zu entwenden, warnte die Polizei frühzeitig über Twitter vor Taschendiebstählen.

Am Samstagabend wurde eine männliche Person durch aufmerksame Zeugen bei einem Taschendiebstahl am Adenauerufer beobachtet, nach kurzer Flucht in der Rheinallee gestellt und die Polizei alarmiert. Die Polizeibeamten stellten fest, daß der Festgehaltene eine Tasche mit diversen Wertgegenständen mit sich führte. Deren Herkunft konnte er jedoch nicht erklären.

Die Ermittlungen zu möglichen Taschendiebstählen dauern an. Am Samstag, gegen 22:45 Uhr randalierte eine größere Personengruppe im Bereich der Fahrgeschäfte am Adenauerufer. Sie warfen mit Bierkästen und Flaschen und zündeten Böller.

Die Verantwortlichen erhielten eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Insgesamt wurden an beiden Tagen ca. 300 Personen kontrolliert. 13 Personen erhielten einen Platzverweis für das Festgelände, da sie an Auseinandersetzungen beteiligt waren oder keine Gewähr für ein friedliches Feiern der mittlerweile weit über 200.000 Besucher boten.

Wir möchten bereits jetzt darauf hinweisen, daß am Montagabend frühzeitig vor Beginn des Feuerwerks das Befahren der Theodor-Heuss-Brücke nicht möglich ist und es daher zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen wird. Wir empfehlen das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Die Polizei Mainz wünscht allen Besucherinnen und Besuchern weiterhin ein schönes Johannisfest!

Foto: Polizeifoto

 
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