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Polizeibericht vom 10.07.2017
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Polizeibericht vom 10.07.2017

Bulgaren kloppen sich - 39-Jähriger durch Schläge schwerverletzt

Wiesbaden, Frankenstraße, Bereich Hellmundstraße, 08.07.2017, circa 21:20 Uhr - (He) Am Samstagabend wurde ein 39-Jähriger schwerverletzt in ein Wiesbadener Krankenhaus eingeliefert. Augenscheinlich wurde der stark alkoholisierte Mann zuvor von unbekannten Personen geschlagen und getreten und hierbei erheblich verletzt. Die Hintergründe der Tat sind nur bruchstückhaft bekannt. Gegen 21:20 Uhr wurde der Polizei zunächst gemeldet, dass sich zwei betrunkene Männer in der Yorckstraße streiten würden. Eine Person, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der 39-Jährige, habe zunächst auf dem Boden gelegen, sei im weiteren Verlauf jedoch von dem zweiten Mann in ein Auto gezogen und abtransportiert worden. Wie weitergehende Ermittlungen ergaben, wurde der 39-Jährige von dem Bekannten bei seiner Freundin verletzt abgeliefert. Von dort wurde dann ein Rettungswagen alarmiert und der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Der Verletzte gab im Nachgang an, dass er an dem betreffenden Abend in der Frankenstraße, Bereich Hellmundstraße vor einem Kiosk mit mehreren Personen in Streit geraten sei. Diese hätten ihn dann zusammengeschlagen. Nach Angaben des Geschädigten, selbst ein bulgarischer Staatsangehöriger, seien auch die drei bis vier Täter Bulgaren gewesen. Die Angreifer konnten nicht näher beschrieben werden. Zeugen oder Hinweisgeber, welche etwas zu der Auseinandersetzung mitteilen können werden gebeten, sich bei dem 3. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

Stadtpolizist verletzt

Wiesbaden, Blücherplatz, Spielplatz, 09.07.2017, 00:25 Uhr - (He) In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es auf dem Spielplatz am Blücherplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen  einem 57-jährigen Wiesbadener und einer Streife der Stadtpolizei, bei der ein Stadtpolizist verletzt wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge widersetzte sich der Wiesbadener während einer Personenkontrolle den Anweisungen der Stadtpolizisten und warf, nach deren Angaben, auch eine Bierflasche nach den Einsatzkräften. Der nun folgenden Festnahme habe sich der Wiesbadener widersetzt und die Stadtpolizisten beleidigt. Die hinzugerufene Polizeistreife verbrachte den 57-Jährigen auf das 1. Polizeirevier. Hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss wurde der Mann entlassen.

Nach Hundebiss geflüchtet

Wiesbaden, Nerotal, Grünanlage, 09.07.2017, 17:30 Uhr - (He) Am Sonntagabend wurde eine 50-jährige Wiesbadenerin in den Grünanlagen des Nerotals von einem Hund gebissen. Dessen Halterin entfernte sich jedoch, gemeinsam mit zwei weiteren Personen, ohne einen Personalienaustausch zu ermöglichen. Den Angaben der Wiesbadenerin zufolge hielt sie sich gegen 17:30 Uhr mit einem weiteren Hundehalter am Bachlauf der Grünanlage auf. Ihnen hätten sich dann ein Mann und zwei Frauen, alle mit jeweils einem Hund, genähert. Der Hund einer der Frauen  habe dann begonnen mit dem Hund der 50-Jährigen und dem Hund des Begleiters der 50-Jährigen zu spielen. Dieses "Spielen" sei wohl sehr ruppig gewesen und nach einigem Hin und Her habe die gebissene Wiesbadenerin die Hunde getrennt. Danach habe sie dann eine Bissverletzung festgestellt und die Hundehalterin des betreffenden Hundes zum Personalienaustausch aufgefordert. Dies wurde jedoch abgelehnt und die drei Personen entfernten sich in Richtung Wilhelminenstraße. Dort habe man sie dann aus den Augen verloren. Der Mann habe dunkle, schwarze Haare, zu einem Zopf gebunden und ein blaues T-Shirt getragen. Die zwei Frauen hätten eine sehr korpulente, kräftige Figur gehabt und lange, wallende Gewänder getragen. Sie seien nach Angaben der Geschädigten "südländisch aussehend" gewesen. Das 1. Polizeirevier bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

Betrunken auf der Rettbergsau gepöpelt

Schierstein, Rhein, Rettbergsau, 09.07.2017, 12:45 Uhr - (He) Gestern Mittag musste eine Streife des 2. Polizeireviers zu einem Einsatz der etwas anderen Art ausrücken; beziehungsweise die Anfahrt zum Einsatzort mit einem für sie nicht alltäglichen Einsatzmittel zurücklegen. Einem Boot der Wasserschutzpolizei. Der Grund des Einschreitens war jedoch leider nicht so romantisch wie die Fahrt zur Einsatzstelle. Badegäste auf der Rettbergsau, mitten im Rhein gelegen, hatten sich mehrfach über zwei 36- und 37-jährige Männer beschwert. Die stark Alkoholisierten hatten andere Gäste angepöbelt und auch bedroht. Seit Samstag erfolgten schon zwei Ermahnungen, welche ihre Wirkung augenscheinlich leider verfehlt hatten. Nun wurden die Störenfriede von der Insel gebeten. Natürlich nicht ohne, dass die eingesetzten Beamten auf übelste Art und Weise beleidigt wurden. Weiterhin spuckte ein Proband nach den Einsatzkräften. Die Betrunkenen wurden nun mit dem Boot über das Wasser und weiter mit dem Streifenwagen auf das 2. Polizeirevier verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab Werte von 2,6 und 3,4 Promille.
Zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten wurden die Männer in das Polizeigewahrsam eingeliefert.


Schlägerei gemeldet - Zwei Tatverdächtige ermittelt

Mainz, Barbarossaring, 09.07.2017, 13:30 Uhr - Es wurde eine Schlägerei in der Goethestraße Ecke Barbarossaring gemeldet. Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort einen am Kopf blutenden Mann und circa fünf weitere Personen feststellen. Nach den Zeugenangaben sollen zwei Männer nach vorangegangener Streitigkeit auf den geschädigten 40-Jährigen (mit 2,62 Promille) eingeschlagen haben. Nach einigen Schlägen flüchteten sie in einem weißen PKW. Die Polizei ermittelte die Tatverdächtigen (eine Frau und drei Männer) und kontrollierte sie an ihrer Wohnanschrift in der Neustadt. Diese bestritten die Tat. Die Ermittlungen laufen. Zwei dieser Männer, 21 und 23 Jahre, sind bereits der Polizei bekannt.

 
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Romantische Lyrik des Tages

SEHNSUCHT ist ein gemeiner Ausschlag.
Sobald man kratzt gewinnt er Stärke.
Sehnsucht entstellt und nimmt den Schlaf.
Nur im Bewußtsein kann sie quälen, als dunkle
Schwester der Hoffnung, die immer trügt.
Sehnsucht ist der Hafer, der den Esel ins
Leere Gatter lockt. Üble Gauklerin.
Immer bleibt der Wunsch Schemen,
Luftspiegelung oder gar Spott.
Hoffnung ist da, wo es kein Sehnen,
Und keine Wünsche, und keine Sucht
Gibt.

(Stefan Simon)