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Einheitsbrei in der Fußgängerzone: Kaufkraft wandert zunehmend ab
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Einheitsbrei in der Fußgängerzone: Kaufkraft wandert zunehmend ab

FW/BLW kritisiert Verödung der Innenstadt Wiesbaden

Wer früher zum Shoppen nach Wiesbaden kam, hatte die Qual der Wahl bei welchem alteingesessenen Fachhändler er einkaufen geht.

Doch in den vergangenen Jahren hat sich das Bild dramatisch geändert: Ein Fachhändler nach dem anderen schließt seinen Laden, dafür breiten sich in der Innenstadt zunehmend Filialketten aus. Kirch- und Langgasse heben sich von Einkaufsstraßen in anderen Städten mittlerweile nicht mehr groß ab.

Ein weiterer Faktor sind die zahlreichen Baustellen, die schon seit Monaten den Verkehrsfluß in der Stadt behindern. Die Folge ist eine dramatische Abnahme von Passanten in der Wiesbadener Innenstadt seit 2015.

Die Innenstadt wird als Einkaufsort  immer unattraktiver, daher fließt die Kaufkraft  in andere Quellen sagen die FW/BLW.

Eine Möglichkeit der Abwanderung der Kaufkraft gegenzusteuern, sieht man in einem koordinierten Parkraummanagement. In der Innenstadt zu parken ist mittlerweile sehr teuer und schreckt potentielle Kunden definitiv ab.

Kein Wunder, daß viele Kaufwillige zum Beispiel auf das Main-Taunus-Zentrum ausweichen: Dort gibt es annähernd die gleichen Geschäfte und das Parken kostet nichts. Die Stadt muß gemeinsam mit dem stationären  Einzelhandel Lösungen entwickeln.

Wenn Parken in Wiesbaden optimiert wäre, würden wieder mehr Kunden in die Innenstadt strömen. Man ist auch über den Charme des historischen Fünfecks besorgt: Es verliert durch uniformierte Geschäfte und „Billig-Ketten“ an Strahl- und Anziehungskraft“ so FW/BLW.

 
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