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Einkaufen in AKK: Kein Dressurprogramm
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Einkaufen in AKK: Kein Dressurprogramm

In Anlehnung an: „Biebrich als Ersatzlösung für Akkler?“

Dachte ursprünglich, die Brückenarbeiten, insbesondere der Th.-H.-Br., seien Bestandteil eines inoffiziellen städtischen Wirtschaftsförderprogramms für den Kasteler Ortskern bzw. der Kostheimer Randgebiete.

Dies nachdem selbst die seinerzeit offiziellen „Workshops“ zur vermeintlichen Förderung u. a. der „Mainzer-Straße“ bis heute augenscheinlich mit suboptimalem Ergebnis  verpufft sind.

Freunde des eher extravaganten Geschmackes für Hundecatering, Gesäß-Piercings oder Nagel-Studios an dieser Stelle selbstverständlich einmal ausgenommen.

Letzten Samstag:
Einkauf in einem Supermarkt im KK-Grenzgebiet: Alle Häkchen stehen auf „Grün“. Der (einzige) Getränke-Leergutautomat ist frei. Also zur eigenen, angenehmen Verwunderung diesmal  keine „Konkurrenten“ in Sicht.

Ansonsten kommt es schon beim Einfahren auf den Parkplatz nicht selten zu emotional unerfreulichen „Kollisionen“, wenn man,  bevorzugt in Jogginghosen bekleidet, mit bis oben gefüllten „blauen Säcken“ hantierende Grüppchen den Supermarkt betreten sieht.

Ernüchterung: „Automat außer Betrieb“.
Aha, die „Blausäcke“ waren doch wieder schneller. Eine „Reparatur“ des vorwiegend genervten Personals, das wahrscheinlich nur im Befreien einer auf dem Band verdrehten Flasche bestehen dürfte, wäre sicherlich zuviel verlangt.

Okay, was soll`s, den einzig vorhandenen großen Einkaufsbeutel nach dem Einkauf im Kofferraum ausladen und die Einkäufe dort verstauen. Für die kaum 250 m Entfernung vom Supermarkt bis in die Frankfurter Str. am Philippsring noch rund 15 Minuten im Stau stehen? „Jetzt stell dich doch nicht so an, sind heute ja nicht mal 40 °C im Auto, Weichei!“  

Montag – neues Spiel, neues Glück:
Keine „Blausackträger“ beim Einfahren auf dem Parkplatz in Sicht. Nur –wie auch häufig– Leute, die sich, aus welchen Gründen auch immer, direkt vor den Einkaufswagenflotten lauthals rauchend unterhalten. Und dabei den Zugang versperren, „Weichei!“.

Auch der Getränke-Leergutautomat läuft nach seiner sicherlich redlich verdienten Pause über das verlängerte Wochenende  wieder! Wunderbar, einfach gigantisch, jetzt noch das und das. Und schon, schwuppdiwupp, an der Kasse. Heute sogar direkt besetzt. Und nur eine Kundin vor der Nase. Nur eine Kundin!

Aber eine sichtlich neue „Kassiererin“, die die auf dem Band befindlichen Artikel eher akustisch, „eine süße Sahne“, denn über den Scanner ziehend „abarbeitet“. Der für den allenfalls mittleren Einkauf der aus ca. 20 Artikeln bestehenden Vorkundin nimmt bereits knapp 10 (!) Minuten in Anspruch.

Hinter mir hat sich derweil eine nicht unerhebliche Schlange gebildet, aus denen Rufe „zweite Kasse“ zu vernehmen sind. Inmitten der bereits so (nicht nur für die neue Kassiererin) nervigen Situation offenbart die Vorkundin, die heute aus dem Urlaub zurückgekehrt sei, daß sie ihre Karte „nicht finden“ könne, Bargeld habe sie –natürlich- auch nicht dabei…

Weitere wenigstens fünf Minuten später gelangt die Neukassiererin nunmehr immerhin zur Erkenntnis: „Die anderen Kunden warten“. Im gleichen Moment erhallt aus dem Off die Ansage: „Die weitere Kasse… öffnet“.

Das hinter mir stehende Pärchen wirft mir einen weiteren verzweifelten Blick zu. Nachdem ich meinen Einkaufswagen in der am geschrägten Kassenparkbucht eingefahren habe, bemerkt die Neukassiererin, daß „da“, unterhalb des Kartenzahlgerätes“, eine Karte liege (das tat sie augenscheinlich bereits sehr viele Minuten lang zuvor).

Ja, es war nicht meine, sondern die der fortwährend im Kassenbereich verweilenden Urlaubsrückkehrerin…

Das Gute:
Bis zum Verlassen des Supermarktes hatte sich der allabendliche Stau auf dem Philippsring zur Th.-H.-Br. mittlerweile aufgelöst.

Nicht desto trotz muß vor dem Hintergrund vorgenannter Erlebnisse die Mutmaßung gestattet sein:

(Defekter) Getränke-Leergutautomat, Neu-Kasserein sowie die aus dem Urlaub zurück gekehrte Vorkundin sind in Wirklichkeit alle Biebricher. Und Bestandteil des wahren Wirtschaftsförderungsprogramms: Pro Biebricher (Reiter). Die nächste Abrechnung kommt bestimmt…

(Stefan Kahnert, Kostheim)

 
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