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Dieselskandal betrifft uns alle
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Dieselskandal betrifft uns alle

Stadt Wiesbaden muß Klarheit schaffen, wo keine ist

Wiesbaden
– Der Debatte um bundesweite Dieselfahrverbote wird in Wiesbaden mit großem Interesse gefolgt. Schließlich steht die Landeshauptstadt mit ihrer schlechten Luftqualität besonders im Zugzwang. Die Folgen eines Fahrverbots sind jedoch nicht nur für das Handwerk enorm.

„Aus Mangel an Alternativen können Handwerksbetriebe nicht so ohne weiteres ihre Fahrzeuge austauschen. Ebenso ist dies für etliche Betriebe finanziell nicht tragbar, die erst vor wenigen Jahren in die Fahrzeuge investiert haben“ kommentiert FW/BLW-Fraktionschef Christian Bachmann ein drohendes Diesel-Fahrverbot in Wiesbaden.

Kleineren und mittleren Betrieben würde die Existenzgrundlage genommen und ein Versorgungschaos in der Stadt wäre die Folge. Aber auch die Stadt mit ihrer Dieselfahrzeugflotte in den Entsorgungsbetrieben und im ÖPNV muß mit größtem Schaden rechnen.

Ein Dieselfahrverbot ist keine Option, auch Familienvans gibt es nur als Dieselfahrzeuge. Ein allgemeines Fahrverbot betrifft alle die hier wohnen und arbeiten. Die Stadt muß also schleunigst alle Hebel ansetzen, um die Situation bestmöglichst zu entschärfen!“ fordert Bachmann.

„Die Verantwortlichen müßen auf Landesregierung, Bundesregierung und auch auf ihre jeweilige Parteiführung in Berlin Druck ausüben und klarstellen, daß der Diesel-Gipfel keine nennenswerten Verbesserungen bringt.

Die Autolobby hat mitsamt den Parteispitzen von CDU und SPD mit jahrzehntelangem Nichtstun den Diesel an die Wand gefahren und die Gesundheit ihrer Bürger aufs Spiel gesetzt. Die Kommunen, Handwerker und Familien dürfen am Ende nicht dafür gerade stehen und tatenlos zusehen, wie günstige Entscheidungen für die Autoindustrie ihre eigene Existenz gefährden.“

(Christian Bachmann)

Lesen Sie dazu auch den Bericht "Verarscht?" HIER

 
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