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Verarscht ? (II.) - Citybahn - Nichts ist dringender!
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Verarscht ? (II.) - Citybahn - Nichts ist dringender!

Nichts ist gefährlicher als eine schienengebundene Straßenbahn auf der PKW-Fahrbahn! Die Bahnen müßen schnellstens weg!  Lang ist diese Parole her, aber nicht vergessen!

Nicht nur auf der TH-Brücke, sondern überrall wurden die gefährlichen (!) Schienen für viel Geld abgebaut... "Verarscht" ? fragt sich der Bürger schon wieder einmal.

Was kümmert uns unser dummes Geschwätz von damals, scheinen die Volksvertreter erneut zu meinen. Die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird heißt "Citybahn" und die fährt auch, wie alle Autos mit auf der Straße! Und da sie Vorrang haben soll, darf man sich schon jetzt auf Staus und/oder Wartezeiten an den Schnittpunkten einstellen.

Sollen die doofen Autos doch warten, jetzt kommt bim-bim-bim erstmal die Citybahn! Auf der TH-Brücke wird´s ja schon kräftig geübt... (...un was des widder kost, awwer mir hawwe es ja!)

Citybahn-Trasse: Die FDP hat’s nicht verstanden! (Anm.d.Red.: wir auch nicht!)

„Bezüglich der Trassierung der Citybahn gibt es viele Möglichkeiten, die förderfähig sind. Statt einer räumlichen ist beispielsweise eine zeitliche Trennung möglich“, erläutert Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher der Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die Sachlage.

„Wo der Platz für eine eigene Trasse der Citybahn nicht ausreicht, wird es sicherlich auch Abschnitte geben, die vom Autoverkehr mitbenutzt werden. Dort kann die Bahn dann zeitlich Vorrang bekommen.

Ein Präzedenzfall in Kassel zeigte vor einigen Jahren, daß auch diese Lösung förderfähig sein kann. Die Bahn wird dort als ‚Pulkführer‘ zuerst in diesen Bereich gelassen - wie bei den Pförtnerampeln für die Busse. (Anm.d.Red.: Na großartig! Dann warten alle Autos an den Haltestellen bis es weitergeht oder wie oder was...)

Die Vorplanungen werden zeigen, welche Möglichkeiten an welchen Stellen realisiert werden können", so Claus-Peter Große. "Man kann keine Pauschalaussagen treffen. Deshalb sind die vermeintlichen Widersprüche, die die FDP sieht, auch gar nicht vorhanden. (Ach nee!?)

Die FDP zeigt mit ihren Einlaßungen einmal mehr, daß sie an Fakten nicht interessiert ist. Statt sich erst einmal gründlich inhaltlich kundig zu machen, agiert sie wieder mit rein ideologischen Scheinargumenten gegen den Schienenverkehr. Das ist schade und erschwert eine sachbezogene Entwicklung."

(Claus-Peter Große)

Wir meinen: Was hier realsitische Fakten sind und was ideoligische "Spinnereien", darüber ließe sich lange streiten...!

 
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