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Hilfsbereiter Bürger fühlt sich im Stich gelaßen
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Hilfsbereiter Bürger fühlt sich im Stich gelaßen

Am Montag, 14.08.2017, gegen 14:00 Uhr, hat sich folgender Vorfall ereignet: Eine Rollstuhlfahrerin fuhr auf dem Gehweg der Boelckestraße, bis sich der Geh- und Fahrradweg durch 2 parkenden Autos derart verengte, daß die Rollstuhlfahrerin nicht mehr weiterkam.

Ein Fahrzeug mit Rüdesheimer Kennzeichen sowie ein Fahrzeug mit Wiesbadener Kennzeichen parkten auf dem Geh- und Radfahrweg. Hilfsbereit versuchte ich noch mein möglichtes, was jedoch nicht gelang, weil die Boelckestraße sehr stark befahren war. Also rief ich bei der Polizei an und bat um Hilfe.

Die Auskunft der Polizei: Ein Streifenwagen könne erst in ca. 2 oder 3 Stunden (!) vor Ort sein
. Also bat ich weitere Passanten die gerade vorbeikamen und sich auch über das Verhalten der Autofahrer gewundert haben, mir zu helfen, damit die Rollstuhlfahrerin ihren Weg fortsetzen konnte.

Die Passanten regelten kurz den Verkehr und ich konnte der Rollstuhlfahrerin helfen an den Fahrzeugen über die stark befahrene Boelckestraße vorbeizukommen und dann Ihren Weg fortzusetzen. Ich bedankte mich bei den Passanten die mir geholfen hatten.

Als einer der Fahrer zu seinem Wagen ging, schaute er mich böse an und spuckte (!) in meine Richtung.Das Ist so nicht hinnehmbar! Erst verhält man sich im Straßenverkehr falsch und parkt dort, wo parken nicht erlaub ist und dann wird man auch noch bespuckt!

Rücksichtslose und egoistische Autofahrer - heute leider keine Seltenheit mehr. Aber wenn man rücksichtslos sein Auto parkt, daß kein Rollstuhlfahrer, geschweige eine Mutter mit Kinderwagen nicht mehr auf dem Gehweg laufen kann - was soll man dazu noch sagen?

Deshalb meine Bitte an alle Autofahrer: Mäßigen Sie sich und verhalten Sie sich rücksichtsvoll im Straßenverkehr - Sie könnten schon morgen in einem Rollstuhl sitzen und dann passiert Ihnen das - wie oben geschildert...

(Franz Seitz) AKK

 
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