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Pfälzer Mundart-Kabarettist Ramon Chormann hautnah erlebt...
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Pfälzer Mundart-Kabarettist Ramon Chormann hautnah erlebt...

Am 9.September organisierte der Karneval-Club Kastel im Rahmen seines 70.Jubiläumsjahres einen Vereinsausflug mit Bussen -Abfahrt KCK-Wagenhalle-mit Sekt-Umtrunk- nach Kirchheimbolanden zu Ramon Chormanns umjubelter KCK-Sondervorstellung „In de Wertschaft“.

Es war sein „100. Auftritt“ in seinem Theater. Passend dazu die „KCK-Sonderveranstaltung“ mit 111 Besuchern, die vom Comedian begeistert waren.

Eine atemberaubende Erfolgs-Karriere kann der geniale Komiker, Musiker und Betriebswirt Ramon Chormann aufweisen.

2006 stellte sich Chormannn in der Kampagne bei den Mombacher Bohnebeitel als Neuling aus dem Publikum vor.

Danach in anderen Fastnachtssitzungen, sowie beim KCK als „Super-Star“, und bei „Fernsehsitzungen aus Mainz“ stets umjubelt. Auch im Hörfunk (SWR) als uriger „Pfälzer“ grandios! Eine feste Größe im Super-Programm der Mühlenscheune, eröffnete Ramon Chormann ein eigenes Theater in Kirchheimbolanden.

Die Mundart-Comedy-Bühne wird seit 2015 ausschließlich mit eigenem Programm bespielt. Die Publikumsresonanz ist beachtlich. Deshalb bleibt der „Volks-Komödiant“ eisern. Wo Ramon Chormann-Theater drauf steht, ist ausschließlich Ramon-Chormann drin.

Das Privileg, im privaten Theater exklusiv den Ton anzugeben, konnte er in seiner aktuellen dialektalen Stammtisch-Satire „In de Wertschaft“ wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen.

In seinem 6.Bühnenprogramm ging es um die Wirtschaft im doppelten Sinne: Als ehemaliger Student der Betriebswirtschaftslehre gibt es das ein oder andere Thema aufzuarbeiten, und als Kind in der elterlichen Gastwirtschaft groß geworden, bleiben einige Anekdoten im Gedächtnis, die es zu erzählen gab.

Politisch, kritisch, aber genauso lustig und musikalisch brillant wie immer, erklärte Ramon Chormann die „Wertschaft“ auf seine Weise, sodaß sie auch es Zuchtheisler’s Annemarie verstand.

Nicht einmal anderthalb Jahre nach der Premiere von „In de Wertschaft“ wird im Januar „oder sunscht was“ als siebtes Bühnenprogramm folgen.

Gewandelt haben sich auch seine selbst geschriebenen Programme. Vor anderthalb Jahren hat Ramon Chormann angefangen, politische Themen einzubauen. Seine Philosophie dazu: „ Die Leute müßen sich nicht in jeder Sekunde vor Lachen auf die Schenkel klopfen“.

Manchmal sei es wichtig, auch mal einen Hintergrund zu beleuchten, was gut bei den Besuchern ankomme. Unter minutenlangen Applaus-Ovationen überreichte KCK-Präsident Prof. Dr. Loomans dem genialen Entertainer ein Blumengebinde und edle Weine.

Dazu gab es viel Lob und Anerkennung: „Der Kabarettist sei auf dem richtigen Weg, nach seinem Abschied von der Fastnachtsbühne“.

Bei der Rückfahrt wurden die KCK-Teilnehmer überrascht mit „Mainzer Pils“ in Flaschen von der Brauerei „Kuehn-Kunz-Rosen“. Gesponsert vom Großen Rats-Mitglied Wendelin Quadt.

Für den unterhaltsamen KCK-Vereinsausflug zeichnete Chef-Organisator Andy Mayer vom Präsidium verantwortlich.

(Herbert Fostel) - Foto: Frank Maier

 
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Ist abgelaufenes Kokain Schnee von gestern? und: Wenn jemand auf dem Dachboden Séancen abhält, ist er dann ein Speichermedium?

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