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Radfahrer in Wiesbaden leben gefährlich
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Radfahrer in Wiesbaden leben gefährlich

...und keine Änderung in Sicht!

Fahrradfahren in Wiesbaden bleibt gefährlich. Das wurde wieder einmal bestätigt.

Die Fraktion der Freien Wähler/Bürgerliste Wiesbaden hatte zum Radweg, der vom Chaisenweg in die Josef-von-Lauff-Straße einbiegt und dort Radfahrer in Richtung Parkstraße gegen die Einbahnstraße leitet bereits im Oktober 2016 eine Anfrage an die Verwaltung gestellt.

In der Anfrage der Faktion der Freien  Wähler/Bürgerliste Wiesbaden wurde auf das, aufgrund der verminderten Fahrbahnbreite durch parkende Autos, nicht ungefährliche Radfahren entgegen der Einbahnstraße in Richtung Parkstraße hingewiesen und gebeten ein Halteverbot in der Josef-von-Lauff-Straße einzurichten....

Außerdem hatten wir vorgeschlagen durch weitere Schilder auf die Gefahrenstelle in dem Bereich, in dem die Radfahrer vom Chaisenweg auf die Josef-von-Lauff-Straße geleitet werden, hinzuweisen.

Die Antwort von Frau Möricke vom November 2016 weckte doch Hoffnung, daß die gefährliche Verkehrssituation etwas entschärft werden könnte. Es wurde eine Prüfung der von uns vorgeschlagenen Änderungen versprochen.

Die Nachfrage der Fraktion FREIE WÄHLER/Bürgerliste Wiesbaden im August diesen Jahres nach dem Ergebnis dieser Prüfung war ernüchternd.

Weder soll ein Halteverbot in der Josef-von-Lauff-Straße eingerichtet werden, um die enge Fahrbahn für Radfahrer sicherer zu machen, noch sollen weitere Schilder im Kreuzungsbereich Chaisenweg/Josef-von-Lauff-Straße auf die Gefahrenstelle hinweisen.

„Die Situation wird für Radfahrer, die aus dem Chaisenweg kommen, als eindeutig eingeschätzt…..Zusätzliche Schilder werden nicht als zielführend angesehen.“ heißt es in der Antwort des Dezernenten Kowol.

Die stellvertretende Stadtverordnete Monika Becht meint dazu: „Man muß schon einmal die Frage stellen, inwieweit hier tatsächlich eine Sichtprüfung an Ort und Stelle vorgenommen wurde, oder ob man einfach im Radverkehrskonzept nachgeblättert hat.

Hier sollte sich der Verkehrsdezernent, der ja selbst aktiver Radfahrer ist, vielleicht einmal vor Ort selbst überzeugen, der Dank der radfahrenden Bevölkerung wäre ihm sicher...“

 
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