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AfD Wiesbaden wählt neuen Kreisvorstand
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AfD Wiesbaden wählt neuen Kreisvorstand

Kreissprecher Dr. Eckhard Müller mit 90 Prozent Zustimmung wiedergewählt.

Zwei Mitglieder der Jugendorganisation Jungen Alternative Wiesbaden ziehen in neuen Kreisvorstand ein. Gründung von AfD‐Ortsverbänden beschlossen.

Der AfD Kreisverband Wiesbaden hat am Samstag, den 30. September 2017 in Bierstadt turnusmäßig einen neuen Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. An der Wahl beteiligten sich dreißig der aktuell vierundneunzig stimmberechtigten Mitglieder der AfD in der Landeshauptstadt.

Die Versammlung leitete AfD Landessprecher Rolf Kahnt. Kreissprecher Dr. Eckhard Müller (70) wurde ohne Gegenkandidaten in seinem Amt mit 90,0 Prozent Ja‐Stimmen bestätigt. In seiner Rede blickte er auf die Aufbauarbeit der vergangenen zwei Jahre zurück und stellte fest:

„Der Kreisverband ist sehr lebendig und läßt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen. Es ist wichtig, die Partei in den kommenden zwei Jahren dauerhaft und fest in der Landeshauptstadt zu verwurzeln. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

Neu in den Kreisvorstand rückt der Vorsitzende der am 26. Mai 2017 gegründeten Jungen Alternative Wiesbaden, Felix Palm (30). Er erzielte, ebenfalls ohne Gegenkandidaten, mit 93,3 Prozent Ja‐Stimmen das beste Ergebnis des Nachmittags. Ihm ist die Mitgliederwerbung sehr wichtig. Palm:

„Er herrscht nach der Bundestagswahl eine Aufbruchsstimmung. Ich weiß aus meinen Umfeld, daß viele Menschen sich überlegen, in die AfD einzutreten.“

Der bisherige erste Beisitzer, Dr. Klaus‐Dieter Lork (62), ist neuer Kreisschatzmeister. Ebenfalls ohne Gegenkandidaten erreichte er 90,0 Prozent Zustimmung. Lork meinte: „Ich übernehme einen finanziell gesunden Kreisverband. Im kommenden Jahr steht aber der kostspielige Landtagswahlkampf hier in Hessen an und wer weiß, ob es nicht auf Bundesebene 2018 vielleicht sogar Neuwahlen gibt.“

In einer anschließenden Gruppenwahl mit sieben Bewerbern wurden die nach der Satzung zuläßigen fünf Beisitzer gewählt. Mit Sascha Sindl (34) schaffte es ein weiteres Mitglied der Jungen Alternative Wiesbaden in den neuen Kreisvorstand. Er bekleidet das Amt des ersten Beisitzers. Zweiter Beisitzer wurde Ricardo Franzmann (40) und dritter Beisitzer Klaus Eberhart (48). Alle drei AfD‐Mitglieder sind neu im Kreisvorstand.

Der bisherige Kreisschatzmeister Robert Lambrou (50) trat nicht mehr für den geschäftsführenden Vorstand an, übernahm jedoch den Posten des vierten Beisitzers. Lambrou: „Wir stellen den Kreisvorstand auf eine breitere Basis. Das ist sehr positiv und dazu gehört aber auch, daß einige Personen Verantwortung abgeben.“

Mit Monika Giesa (62) zieht erstmals seit der Gründung der AfD Wiesbaden im Mai 2013 eine Frau in den Kreisvorstand ein, was allgemein sehr begrüßt wurde. Sie ist Fünfte Beisitzerin.

Der bisherige stellvertretende Kreissprecher Michael Obergfell und die beiden bisherigen Beisitzer Dimitri Schulz und Peter Schulz traten nicht zur Wahl an. Alle drei wollen sich stärker auf ihr Mandate als Stadtverordnete im Stadtparlament
konzentrieren.

Michael Obergfell betonte zum Abschied aus dem Kreisvorstand die Bedeutung der Verantwortungsverteilung auf viele Schultern. Er wies auf ein weiteres, zukunftsweisendes Ergebnis der Vorstandswahl hin. „Das Durchschnittsalter des Kreisvorstandes hat sich durch die Neuwahl verringert und die Jugendorganisation Junge Alternative ist nun eng verknüpft mit dem AfD‐Kreisvorstand. Ich bin sehr froh über das Wahlergebnis.“

Neben der Neuwahl des Kreisvorstandes standen noch weitere Themen auf der Tagesordnung. Am bedeutsamsten war die von den anwesenden Mitgliedern beschloßene Satzungsänderung, welche die Gründung von AfD‐Ortsverbänden ermöglicht.

Der alte und neue Kreissprecher Dr. Eckhard Müller, schloß die Versammlung dann auch mit den Worten: „Wir werden in den kommenden zwei Jahre in Wiesbaden viele AfD‐Ortsverbände gründen, der Struktur der sechsundzwanzig Wiesbadener Ortsbezirke folgend.“

 
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