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Polizeibericht vom 18.10.2017
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Polizeibericht vom 18.10.2017

Mainzerin erkennt zwei Ladendiebe wieder - Festnahme!

Mainz, Am Dom, Dienstag, 17.10.2017, 10:00 Uhr - Gestern teilte uns eine aufmerksame Mainzerin (28 Jahre) um 10:00 Uhr mit, dass sie soeben zwei Männer wiedererkannt hatte, die am 23. September 2017 in einem Geschäft am Dom einen Ladendiebstahl begangen hatten. Sie wartete auf die Polizei. Sie beschrieb den Beamten den Weg der Männer und zeigte ihnen ein Handyfoto, das sie von den beiden gefertigt hatte. Eine Zivilstreife der Polizei traf die beiden im Rahmender Fahndung in der Flachsmarktstraße an. Sie wurden kontrolliert und vorläufig festgenommen. Es handelt sich um zwei Männer aus dem Raum Frankfurt, 52 und 60 Jahre alt. Beide sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Bei ihrer Durchsuchung wurde Bargeld (im vierstelligen Bereich), ein eingeschalteter "Störsender" zum Überwinden von Diebstahlsicherungen und ein Pkw-Schlüssel aufgefunden. Der Pkw wurde in der Petersstraße entdeckt und durchsucht. Darin befand sich weiteres Diebesgut (hochpreisige Bekleidung, darunter auch 2 Lederjacken und Handtaschen, im Wert von circa 2.500 Euro). Die Sachen wurden sichergestellt. Einige der Waren konnten direkt einem Geschäft in der Augustinerstraße zugeordnet werden. Die Männer wurden Ingewahrsam genommen. Die Ermittlungen laufen.

Junge Frau von Pkw erfaßt - schwerverletzt

Weisenau, Weisenauer Straße, Mittwoch, 18.10.2017, 03:32 Uhr - Ein 48-jähriger Taxi-Fahrer befuhr die Weisenauer Straße in Fahrtrichtung Wormser Straße. Plötzlich überquerte eine 22-jährige Fußgängerin die Weisenauer Straße von rechts nach links. Der Taxifahrer konnte nicht mehr reagieren. Es kam zum Zusammenprall, in dessen Folge die Frau auf die Straße stürzte. Dort blieb sie regungslos, aber ansprechbar, liegen. Nachdem ein Rettungsteam die Frau versorgt hatte, wurde sie in die Universitätsklinik verbracht. Die Weisenauer Straße war während der Unfallaufnahme bis etwa 05:00 Uhr voll gesperrt.

Autofahrer gestoppt und zusammengeschlagen

Gonsenheim, Elbestraße, Dienstag, 10.2017, 21:12 Uhr - Ein 63-jähriger Mann und seine Beifahrerin fuhren am REWE-Parkplatz in der Elbestraße in Richtung Innenstadt vorbei. Auf Höhe des Eingangs kam ein 23-jähriger Mann auf ihren Wagen zugerannt und hämmerte gegen die Beifahrerseite. Der 63-Jährige stieg aus und ging um den Wagen herum auf den jungen Mann zu. Dann wurde er von dem 23-Jährigen weggestoßen, er fiel hin und wurde in die Seite und in den Bauch getreten. Als drei Zeuginnen hinzukamen und dem Senior helfen wollten, rannte der 23-Jährige weg. Dabei verlor er sein Handy. Mit dessen Hilfe konnte seine Wohnanschrift ermittelt werden. Seiner Mutter wurde ausgerichtet, dass er sein Handy bei der Polizei abholen könne. Der 23-Jährige erschien kurze Zeit später alkoholisiert auf der Dienststelle. Er wurde belehrt und bestätigte zum Teil die Angaben des Geschädigten. Einen Grund für sein aggressives Handeln nannte er nicht. Die Ermittlungen laufen noch.

Tasche mit Sportkleidung aus Auto gestohlen

Mainz, Jakob-Steffan-Straße, Montag, 16.10.2017, 18:30 Uhr, bis Dienstag, 17.10.2017, 10:45 Uhr - Eine 26-jährige Frau zeigte bei der Polizei einen Diebstahl aus ihrem Fahrzeug an. Der Wagen stand in der Nacht zum Dienstag in der Jakob-Steffan-Straße. Am nächsten Morgen entdeckte sie, dass das Fahrzeug nicht mehr verschlossen war und die Türen nicht mehr richtig eingerastet waren. Ihr blauer Rucksack mit Sportkleidung, der auf der Rückbank gestanden hatte, war weg. Hinweise bitte an die Kripo Mainz: 06131 - 65 3633

Falscher Polizist scheiterte an skeptischem Bürger

Mainz-Neustadt, Mittwoch, 17.10.2017, 19:00 Uhr - Ein 60-jähriger Mainzer wurde am Mittwochabend von einem unbekannten Mann angerufen. Der Anrufer meldete sich mit "Hallo, hier ist die Polizei!" Dann erzählte er die übliche Geschichte, dass Einbrecher gefasst worden wären und der Mainzer möglicherweise das nächste Opfer sei. Schließlich erkundigte sich der Betrüger nach dessen Wertgegenständen. Der Mainzer erkannte die Lügengeschichte sofort, reagierte skeptisch und forderte eine Rückrufnummer. Der Betrüger erklärte ihm umständlich, dass das nicht möglich ist. Schließlich fragte er den Mainzer, ob er selbst Polizist ist. Als der 60-Jährige auch dies verneinte, beendete der Anrufer das Telefonat mit den Worten "Scheiß Bullen". Der Täter hatte akzentfreies Deutsch gesprochen. Im Display war die Nummer 06131-110 zu sehen. Das ist eine gefakte Telefonnummer (ID-Spoofing - vorgetäuschte Rufnummer). Die Polizei weist nochmals daraufhin, dass die Notrufnummer nur angerufen werden kann. Bei Abrufen dieser Art Fremden gegenüber Angaben über Wertgegenstände im Haus geben oder persönliche Daten herausgeben!

Ehrung von Lebensrettern im Polizeipräsidium

Mainz-Neustadt, Mittwoch, 18.10.2017, 15:30 Uhr - Polizeipräsident Reiner Hamm ehrte Menschen, die in drei verschiedenen Fällen das Leben eines Mitbürgers retteten. In einem Fall hinderten drei Männer einen 53-jährigen Mann daran, von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein zu springen. In Ingelheim gelang es ebenfalls drei Männern, einen jungen Mann von den Bahngleisen zu ziehen, bevor ein Zug kam. Im dritten Fall half eine Frau einem Radfahrer, der auf einem Nackenheimer Bahnübergang auf die Gleise gestürzt war und sich selbst nicht bewegen konnte, rechtzeitig aus der Gefahrenzone zu kommen. Insgesamt konnten fünf der zu ehrenden Personen zu diesem Termin kommen. Alle fünf, eine Retterin und vier Retter, sagten, dass es ganz selbstverständlich für sie gewesen war zu helfen, nachdem sie die Situation erkannten. Und alle beschäftigen sich noch heute mit der erlebten Situation. Im Mainzer Fall gab es noch eine Besonderheit: Obwohl auf der Theodor-Heuss-Brücke viele Menschen unterwegs waren, auch zu Fuß, erkannten nur die drei Helfer - alle aus einem Pkw heraus - die Notlage des Mannes sofort. Sie mussten erst auf der stark befahrenen Brücke wenden bzw. anhalten, bevor sie sich um den Mann auf dem Geländer kümmern konnten. Viele Passanten und weitere Autofahrer reagierten gar nicht, nur zwei Passanten boten noch ihre Hilfe an, bevor die Polizei kam. Das bewegt alle drei bis heute. Insbesondere dankte Polizeipräsident Reiner Hamm der Retterin und den Rettern dafür, dass sie hinschauten und handelten! Damit konnten sie rechtzeitig das Leben der Betroffenen retten. Ihnen wurden Dankurkunden und kleine Präsente überreicht und jeder konnte aus seiner Sichtweise das Erlebte noch einmal Revue passieren lassen.

Räuber bedroht Passanten mit Messer

Biebrich, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, Breslauer Straße, 17.10.2017, 22:50 Uhr - (He) Gestern Abend kam es in Biebrich innerhalb kürzester Zeit zu zwei Überfällen auf Passanten, bei denen ein unbekannter Täter seine Opfer mit einem Messer bedrohte. In einem Fall wurde ein geringer Bargeldbetrag an den Räuber ausgehändigt. Der Täter näherte sich gegen 22:50 Uhr einem Pärchen, welches in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße unterwegs war. Er drohte diesem sofort mit einem Messer und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Der bedrohte Mann sagte seiner Freundin, dass sie die Polizei verständigen solle. Er selbst erwiderte gegenüber dem Täter, dass er sich nicht ohne Gegenwehr ausrauben lassen werde. Daraufhin habe der Täter gelacht und sei in Richtung Breslauer Straße davongerannt. In der Breslauer Straße wurde, höchstwahrscheinlich von demselben Täter, ein 51-jähriger Anwohner angegangen. Auch dieser wurde in Höhe der Hausnummer 52 mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Hier wurde ein geringer Betrag ausgehändigt. In beiden Fällen wurde von den Opfern berichtet, dass sich in der Nähe der Tatorte jeweils ein PKW mit einer Frau am Steuer befunden habe. Die Frau habe in der Breslauer Straße den Täter sogar zum Einsteigen aufgefordert und mit diesem gesprochen. Teilweise wurde das Auto sogar verlassen und es kam in einiger Entfernung sogar zu einem Streitgespräch zwischen der PKW-Fahrerin und dem Täter. Der Räuber sei dann in die Rudolf-Dyckerhoff-Straße geflüchtet, die Frau sei ihm in dem PKW gefolgt. Es steht bis dato nicht fest, welche der zwei Taten als erste geschah. Beschreibung Täter: circa 20 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, mutmaßlich deutsch, kräftige athletische Figur, schmales Gesicht, vermutlich hellere Haare, hellhäutig, jugendlicher Sprachgebrauch (Slang), schwarzes Basecap, etwas dickere, schwarze Jogginghose, grau-beige Jacke. Beschreibung PKW-Fahrerin: 19-20 Jahre alt, auffällig klein, blonde Haare, hellhäutig, deutsch, sehr lange Strickjacke bis fast auf den Boden. Beschreibung PKW: hellere Farbe, evtl. grau-beige, Typ evtl. Mazda 6. Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Einbruch in Wohnung

Wiesbaden, Zietenring, 17.10.2017, 08:25 Uhr - 18:45 Uhr - (He) Gestern drangen Einbrecher im Zietenring in eine in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung ein und entwendeten elektronische Geräte im Wert von mehreren Tausend Euro. Zwischen 08:25 Uhr und 18:45 Uhr gelangten die Täter auf unbekannte Art und Weise in den Hausflur und brachen anschließend mit Gewalt die Wohnungstür im 2. Stock auf. Hieraus ließen sie unter anderem Kameras, Objektive, einen Ipod sowie einen MP3-Player mitgehen. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen

Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße, 16.-17.10.2017 - (He) In der Nacht von Montag auf Dienstag brachen unbekannte Täter in mindesten drei Fällen in der Erich-Ollenhauer-Straße abgestellte Handwerkerfahrzeuge auf und entwendeten hieraus Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren Tausend Euro. Aus einem VW Caddy wurden Bohrmaschinen und Bohrschrauber entwendet. Von der Ladefläche eines Peugeot Partner verschwanden ebenfalls Bohrmaschinen und noch ein Winkelschleifer. Aus einem Ford Transit ließen die Täter Bohrmaschinen der Marke HILTI, Winkelschleifer, Elektrogeräte und Werkzeug mitgehen. In allen Fällen wurde zur Tatbegehung zunächst eine Fahrzeugscheibe eingeschlagen.  Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

PKW-Einbrecher gesehen

Schierstein, Freudenbergstraße, 17.10.2017, 16:32 Uhr - (He) Gestern Mittag brach ein unbekannter Täter in einen in der Freudenbergstraße geparkten PKW ein und entwendete eine Geldbörse. Auf seiner Flucht konnte er noch kurz von einem Zeugen gesehen werden. Der Aufbrecher hatte um 16:32 Uhr die Seitenscheibe des Ford Fiesta mit einem Stein eingeschlagen und anschließend die Geldbörse aus dem Innenraum an sich genommen. Der Mann sei circa 1,80 Meter groß, schlank und habe eine Jeanshose, eine dunkle, dünne Jacke sowie eine dunkle Basecap getragen. Weiterhin habe er einen dunklen Rucksack mitgeführt. Mit der Geldbörse verschwanden Bargeld, Bankkarten, der Führerschein der Fahrzeughalterin sowie weitere persönliche Dokumente. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Audi Q7 entwendet

Wiesbaden, Thorwaldsenanlage, 17.10.2017, 23:00 Uhr - 18.10.2017, 10:30 Uhr - (He) Im Verlauf der vergangenen Nacht entwendeten unbekannte Täter einen in der Straße "Thorwaldsenanlage" abgestellten Audi Q7. Der schwarze PKW mit den Kennzeichen WI-IP 30 wurde gestern Abend gegen 23:00 Uhr in der Garageneinfahrt eines Grundstücks abgestellt. Heute, gegen 10:30 Uhr, war das Fahrzeug spurlos verschwunden. Täterhinweise liegen nicht vor. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht

Wiesbaden, Sylter Straße, 17.10.2017, 15:30 Uhr - (He) Gestern kam es in der Sylter Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Schaden von circa 22.000 Euro entstand, jedoch niemand verletzt wurde. Ein 37-jähriger Peugeot-Fahrer war mit seinem Kastenwagen gegen 15:30 Uhr  auf der Sylter Straße, aus Richtung Saarstraße kommend, unterwegs. In einer leichten Rechtskurve, noch bevor Beginn der Wohnbebauung, sei dem Kastenwagenfahrer nun, eigenen Angaben zufolge, ein Fahrzeug entgegengekommen, welches ihn auf "seiner Fahrspur geschnitten" habe. Er selbst sei infolgedessen ausgewichen, von der Straße abgekommen und habe hierbei eine Straßenlaterne und einen größeren Stein überfahren. Anschließend kam das Fahrzeug stark beschädigt an einem Baum zum Stehen. Während der Unfallaufnahme gab es für die Beamten Hinweise, dass die Fahrtüchtigkeit des 37-Jährigen nicht gegeben sein könnte. Ein Atemalkoholtest zeigte 0,0 Promille, ein Test auf Betäubungsmittel verlief jedoch positiv. Der Fahrzeugführer räumte die Einnahme von entsprechenden Drogen in der Vergangenheit ein. Aus welchen Gründen der Verunfallte nun von der Straße abkam, bedarf weiterer Ermittlungen. Hinweise auf das entgegenkommende Fahrzeug oder den Fahrzeugführer, oder -führerin, konnte der Mann nicht geben. Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

 
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