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Polizeibericht vom 19.10.2017
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Polizeibericht vom 19.10.2017

Brand im Asylantenheim in Ingelheim durch Suizidversuch

Ingelheim, Konrad-Adenauer-Straße, 18.10.2017, 20:00 Uhr - Es wurde ein Brand in der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GFA) gemeldet. Ein marokkanischer Insasse (27) hatte in seiner Zelle die Abluftanlage verstopft, sein Fenster geschloßen und seine Matratze vor der Zugangstür entzündet.

Da dieser jedoch vorher damit gedroht hatte, sich umzubringen und dabei andere Menschen mitzunehmen, wurde dies wegen der erhöhten Überwachung zeitnah festgestellt. Der Verursacher wurde aus seiner Zelle gerettet und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus verbracht.

Insgesamt 6 Bedienstete der GFA haben sich bei der Rettung des Marokkaners verletzt, sie erlitten Rauchgasvergiftungen, einer davon zusätzlich leichte Brandverletzungen.

Erneut Anrufe von Personen mit betrügerischen Absichten

Mainz, Dienstag, 17.10.2017, bis Mittwoch, 18.10.2017 - Wieder ist es zu verschiedenen Anrufen mit betrügerischen Absichten in Mainz gekommen. Mit dem sogenannten Call-ID Spoofing haben Täter erneut am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr die Telefonnummer 06131-110 generiert, bei einer Mainzer Bürgerin angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Die angerufene 64-jährige Gonsenheimerin hat die betrügerischen Absichten jedoch erkannt und das Telefonat beendet. Wie in den bereits bekannt gewordenen Fällen haben die Betrüger auch diesmal von Festnahmen berichtet, bei welchen Aufzeichnungen über den Angerufenen aufgefunden wurden. Durch eine geschickte Gesprächsführung versuchten diese dann, das Opfer zur Offenlegung der Vermögensverhältnisse zu überreden. Darüber hinaus sollte die Angerufene sich in ihr Online-Banking einloggen. Die Täter nutzen für die Anrufe regelmäßig gefälschte Telefonnummern von Behörden oder anderen Organisationen, um damit ihre Seriosität vorzutäuschen. In diesen Fällen nutzten die Täter die Telefonnummer des polizeilichen Notrufs 110 und stellten die Ortsvorwahl der Stadt Mainz voran. Die Polizei kann die Telefonnummer 110 jedoch nicht für Anrufe nutzen. Erscheint diese im Display eines Telefons sollten Angerufene in keinem Fall persönliche Daten bekanntgeben, das Gespräch beenden und sich selbst mit der Polizei in Verbindung setzen. In einem weiteren Fall wurde am Mittwochnachmittag eine 73-Jährige in der Mainzer Neustadt von einer angeblichen Hamburger Anwaltskanzlei angerufen und mit einem angeblichen Gewinn von 104.000 Euro überrascht. Als der Anrufer jedoch nach den Kontodaten fragte, beendete die Angerufene das Gespräch und wendete sich an die Polizei

Einbruch in unbewohntes Haus

Laubenheim, Mittwoch, 11.10.2017, bis Mittwoch, 18.10.2017 - Unbekannte Täter haben die Abwesenheit von Bewohnern genutzt und sind in ein Einfamilienhaus in Laubenheim eingebrochen. Die Bewohner des Hauses waren nicht zu Hause und ließen ihr Anwesen einmal wöchentlich betreuen. Diese Abwesenheit nutzten Einbrecher aus, hebelten die Terrassentür auf und durchwühlten alle Schränke im Inneren. Aufgrund der Spuren ist davon auszugehen, daß Bargeld und Schmuck in bislang noch unbekannter Höhe entwendet wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz: 06131 - 65 3633

Einbruch in Einfamilienhaus

Lerchenberg, Rilkeallee, Mittwoch, 18.10.2017, 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr - Unbekannte Täter nutzten die kurze Abwesenheit der Bewohner, um ein Fenster auf der Gartenseite eines Einfamilienhauses in der Rilkeallee aufzuhebeln. Hierdurch gelangten die Täter ins Anwesen und durchsuchten alle Räume. Die Höhe des Sachschadens und des Stehlgutes stehen noch nicht fest.    Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz: 06131 - 65 3633

Einbruch in Einfamilienhaus

Ebersheim, Nieder-Olmer Straße, Mittwoch, 18.10.2017, 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr - Der Gartenbereich eines Einfamilienhauses in der Nieder-Olmer Straße wird durch die Täter über die Straße betreten. Am Gebäude bedecken diese einen Bewegungsmelder, schieben einen Rollladen nach oben, hebeln ein Terrassenfenster auf und gelangen so in das Haus. Um bei der Tatausführung nicht entdeckt zu werden, verschließen die Täter das aufgehebelte Fenster und laßen Rollläden auf der Straßenseite herunter. Sie entwenden mehrere Wertgegenstände und einen Bargeldbetrag. Die genaue Höhe des Sachschadens und des Stehlgutes stehen noch nicht fest. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz: 06131 - 65 3633

Trickdiebstahl in Schmuckgeschäft

Mainz-Altstadt, Mittwoch, 18.10.2017, 16:10 Uhr - Der Besitzer eines Schmuckgeschäftes in der Nähe des Doms ist am Mittwochnachmittag Opfer eines Trickbetruges geworden. Ein Täterpärchen erbeutete einen Ring im Wert von mehr als 2.000 Euro. Das nur gebrochen englisch sprechende Paar ließ sich zunächst eine Kette aus einer Vitrine vorführen. Während der Begutachtung griff der neben ihm stehende Mann selbst in die Vitrine und klopfte zur Ablenkung von außen auf die Scheibe. Die Frau stand dabei schräg hinter ihm. Dann interessierten sie sich plötzlich für eine andere Vitrine, schauten diese noch kurz an und verließen dann zügig den Laden. Erst als das Paar weg war, bemerkte der Inhaber beim Zurückhängen der Kette, dass in der Vitrine ein Preisschild liegt, zu dem das Schmuckstück fehlt. Er stellte fest, dass ein Gelbgoldring an dieser Stelle stehen sollte. Offensichtlich hat der Mann den Ring samt Ständer entwendet und ihn dann an die Frau nach hinten weitergereicht, sodaß der Diebstahl zunächst unbemerkt blieb. Täterbeschreibung: Der Mann war circa 25 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, schlanke Figur und helle Haut. Er war bekleidet mit einem hellen Oberteil und einer dunklen Hose. Die Frau war circa 25 bis 27 Jahre alt, circa 1,55 Meter bis 1,60 Meter groß, zierliche Figur, helle Haut, lange dunkle Haare. Bekleidet mit dunkler Bluse und Hose. Beide sprachen gebrochenes Englisch. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz: 06131 - 65 3633

Zeuge meldete Drogen konsumierende Jugendliche

Ebersheim, Fasanenhof, Mittwoch, 18.10.2017, 22:05 Uhr - Ein Zeuge meldete verdächtige Personen, die auf einer Sitzbank in der Nähe vom Fasanenhof Drogen konsumierten. Die Polizei rückte aus und unterzog die drei dort angetroffenen 18-jährigen Männer einer Personenkontrolle. Einer der beiden gab zunächst eine falsche Adresse an und wusste auch sein Geburtstagsdatum nicht. Er wirkte sehr aufgeregt, hatte überdurchschnittlich große Pupillen und gerötete Augen. Neben ihm wurden auf dem Boden ein Joint, ein leeres Tütchen und ein Grinder mit frischen grünen Anhaftungen aufgefunden. Er wurde als Beschuldigter im Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das BtMG belehrt. Er bestritt alles und lehnte auch einen Drogenschnelltest ab, der ihn entlasten könnte. Die Ermittlungen laufen. Die beiden anderen führten Ausweispapiere mit sich und hatten körperlich keine Auffälligkeiten.

Drei Fahrradunfälle mit Verletzten

Laubenheim, Mittwoch, 18.10.2017, 15:50 Uhr - Eine 30-jährige Radfahrerin fuhr den parallel zum Laubenheimer Bach verlaufenden Radweg herunter. In der ersten abschüssigen Kurve kamen ihr zwei Radfahrer (Anfang 60) entgegen. Die Frau versuchte noch, ihnen auszuweichen, war aber zu schnell und prallte gegen das Geländer auf der rechten Seite des Radwegs. Sie stürzte und zog sich mehrere Brüche zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Mainz, Zitadellenwqeg, Mittwoch, 18.10.2017, 15:33 Uhr - Ein 77-jähriger Radfahrer wollte den Zitadellenweg, einen Fuß- und Radweg, in Fahrtrichtung Windmühlenstraße befahren. In Höhe der Lutherkirche, zu Beginn des Weges, kollidierte er aus Unachtsamkeit mit einem fest installierten Poller, welcher die Zufahrt von Pkw verhindern soll. Er stürzte und zog sich Schnittverletzungen an beiden Händen und im Bereich der Stirn zu.

Bretzenheim, Saarrampe, Mittwoch, 18.10.2017, 19:15 Uhr - Eine 23-jährige Radfahrerin wollte die rechte Fahrbahn der Saarrampe hinunterfahren und kam hinter der Kreuzung Saarstraße/Albert-Schweitzer-Straße mit dem vorderen Reifen in die Schiene der Straßenbahn. Sie stürzte und verletzte sich am Kopf. Die Wunde wurde vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde sie in die Universitätsklinik verbracht.

Fußgänger meldet Raser im Bleichenviertel

Mainz, Mittlere Bleiche, Mittwoch, 18.10.2017, 11:09 Uhr - Ein Zeuge meldete einen rücksichtslos rasenden Pkw in der Mittleren Bleiche. Vor Ort gaben er und ein weiterer Zeuge an, dass ein Mercedesfahrer (39 Jahre) mit überhöhter Geschwindigkeit und aufheulendem Motor sowie durchdrehenden Reifen durch die Mittlere Bleiche gefahren wäre. Der Zeuge hatte als Fußgänger die Straße überqueren wollen, musste aber wegen des Mercedes stehen bleiben, um sich nicht zu gefährden. Der 39-jährige Fahrer war noch vor Ort. Er leugnete den gesamten Sachverhalt. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erloschen ist, weil er Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen hatte. Die festgestellte Kombination aus Felge/Reifen und Distanzscheibe war nicht genehmigt und eingetragen worden. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Ausnahme stellt hier nur die direkte Fahrt zu einer Werkstatt/Prüfstelle dar. Ein verkehrserzieherisches Gespräch wurde geführt. Der Fahrer zeigte sich uneinsichtig und wollte ohne Anwalt keine Angaben machen. Die Ermittlungen laufen.

Gefährliche Köperverletzung an Bussteig

Wiesbaden, Bleichstraße, 19.10.2017, 00:25 Uhr - (He) Heute Nacht kam es am Bussteig des Platzes der Deutschen Einheit zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 18-jährigen Afghanen und einem 25-jährigen Somalier, bei der der 18-Jährige verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge fragte der alkoholisierte 25-Jährige gegen 0:25 Uhr nach einer Zigarette. Als ihm diese verwehrt wurde, zeigte er sich sofort aggressiv und schlug mit einer Flasche nach dem Opfer. Bei der anschließenden Auseinandersetzung habe der 25-Jährige dann auch ein Messer eingesetzt und sein Gegenüber an den Händen verletzt. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten beide Beteiligte in Richtung Welritzstraße, konnten jedoch von den Beamten eingeholt und kontrolliert werden. Der Geschädigte lehnte eine Behandlung durch den Rettungsdienst ab. Der Täter wurde festgenommen und eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend erfolgte eine Einlieferung in das Polizeigewahrsam.

Rabiate Diebin

Wiesbaden, Saalgasse, 18.10.2017, 11:15 Uhr - (He) Gestern kam es in der Saalgasse in Wiesbaden zu einem Diebstahl, in dessen weiterem Verlauf die Täterin zunächst festgehalten werden konnte, diese sich jedoch massiv gegen das Festhalten zur Wehr setzte und flüchtete. Die Diebin wurde gegen 11:15 Uhr von einer Mitarbeiterin in einem Geschäft dabei beobachtet, wie sie einer älteren Kundin eine Tasche aus dem mitgeführten Trolley entwendete und das Geschäft verließ. Ein anderer Mitarbeiter nahm nun die Verfolgung auf und hielt die Täterin fest. Diese hatte zwischenzeitlich ihr Diebesgut fallen gelassen und zeigte sich gegenüber dem Mitarbeiter äußerst rabiat. Ihr gelang schlussendlich die Flucht; das Bargeld hatte sie zuvor schon aus der zurückgelassenen Geldbörse entnommen. Die Frau sei 30-40 Jahre alt, von schlanker Gestalt, circa 1,60 Meter groß, habe auffallend kräftige, dunkelbraune Haare, welche bis über die Schultern reichen. Bekleidet sei sie mit einer schwarzen Lederjacke und einem Wollpullover sowie einer Bluejeans gewesen. Laut dem Zeugen habe die Frau eine osteuropäische Sprache, "slawisch oder russisch", gesprochen. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

80-Jähriger Opfer eines Trickdiebes

Dotzheim, Rheintalstraße, 18.10.2017, 14:10 Uhr - (He) Gestern Mittag wurde ein 80-jähriger Dotzheimer Opfer eines gemeinen Trickdiebes und verlor dadurch mehrere Hundert Euro Bargeld. Der Geschädigte war gegen 14:10 Uhr auf dem Weg zu einem Arztbesuch und wurde im Erdgeschoss eines Bürogebäudes von dem Täter angesprochen. Dieser bat um das Wechseln einer 2-EUR -Münze. Der Senior zeigte sich hilfsbereit und zückte seine Geldbörse. Mit flinken Fingern gelang es dem Täter nun die Geldscheine aus der Geldbörse zu ziehen, ohne dass es der Geschädigte bemerkte. Der Diebstahl fiel erst später auf. Es ist unklar, ob das Opfer bei seinem kurz zuvor stattgefundenen Bankbesuch bereits beobachtet wurde. Hier hatte der 80-Jährige Bargeld abgehoben. Der Täter sei 50-60 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, von kräftiger Gestalt, habe kurze grau-braune Haare und deutsch mit einem "leicht osteuropäischen Akzent" gesprochen. Er sei mit einer dunkelgrauen Jacke bekleidet gewesen. Hinweise zu dem Täter nimmt das 1. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2140 entgegen.

Einbruch in Wohnung

Wiesbaden, Bleichstraße, 18.10.2017, 13:30 Uhr - 15:20 Uhr - (He) Gestern Mittag kam es in der Bleichstraße in Wiesbaden zu einem Einbruch, bei dem die Täter die Wohnungstür einer in einem Mehrfamilienhaus gelegenen Wohnung aufhebelten und aus den Innenräumen mehrere Tausend Euro Bargeld entwendeten. Zwischen 13:30 Uhr und 15:20 Uhr gelangten die Täter in das Treppenhaus des Gebäudes, begaben sich in den 2. Stock und drangen dort in die Wohnung ein. Mit dem entwendeten Diebesgut gelang ihnen unerkannt die Flucht. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Mehrere Sachbeschädigungen in Wiesbaden

Stadtgebiet Wiesbaden und Stadtteile, 17.-18.10.2017 - (He) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sowie im Verlauf des gestrigen Tages begingen unbekannte Täter in Wiesbaden verschiedenste Sachbeschädigungen und verursachten hierdurch einen Schaden von mehreren Tausend Euro. Gestern, zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr, wurden in der Walramstraße Hauswände, Klingelschilder sowie ein Stromkasten mit Farbe besprüht. Ebenfalls gestern, zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr, beschädigten unbekannte Täter an einem in der Otto-Wallach-Straße abgestellten Taxi die Windschutzscheibe. In der Nacht zum Mittwoch wurde in der Wichernstraße ein Nissan Qashqai strak zerkratzt. Mit Farbe wurden in der Wartestraße in Bierstadt, sowie in der Stanleystraße und der Hans-Bredow-Straße Fahrzeuge beschmiert. Reifen wurden in der Straße "Römerberg" sowie im Kurt-Schumacher-Ring zerstochen. In allen Fällen bittet die Wiesbadener Polizei Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

 
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