Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Polizeibericht vom 09.11.2017
E-Mail PDF

Polizeibericht vom 09.11.2017

Mainz, Im Rahmen der Länderkooperation zwischen Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität werden vom 08. bis 11.November 2017 an den festgestellten Einbruchsschwerpunkten Fahrzeuge kontrolliert. Rheinland-Pfalz beteiligte sich am 8.November.2017 mit allen fünf Polizeipräsidien. Die Kontrollen betrafen unter anderem bekannte An- und Abfahrtsrouten von kriminellen Banden. Hierbei wurden landesweit hauptsächlich mobile Kontrollen an den Bundesstraßen und den BAB durchgeführt. Unterstützt wurden die Polizeipräsidien durch Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei. "Die gemeinsame Kontrollaktion der Länder ist eine sinnvolle Maßnahme zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen, denn Täter stoppen nicht an Ländergrenzen'', sagte LKA-Präsident Johannes Kunz. Insgesamt waren in Rheinland-Pfalz etwa 500 Polizeibeamte im Einsatz. 1.762 Personen  und 1.087 Fahrzeuge wurden kontrolliert. 21 Personen hatten Erkenntnisse wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es gab 5 vorläufige Festnahmen. Neben verkehrsrechtlichen Anzeigen konnten auch Verstöße aus dem Bereich der Waffendelikte festgestellt werden. Herausragend war eine Verfolgungsfahrt, bei der ein KFZ keine Kennzeichen hatte. Es kam zu einem Unfall, bei dem der Fahrer verletzt wurde. Er stand unter Drogeneinfluss. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden Böller, BTM und vermutlich gestohlener Schmuck sichergestellt.

Widerstand während Personenkontrolle

Wiesbaden, Rheinstraße, 09.11.2017, 00:45 Uhr - (He) In der vergangenen Nacht kam es in der Rheinstraße während einer Personenkontrolle zu einem Widerstand, bei dem sich ein 18-jähriger Wiesbadener den Anweisungen der eingesetzten Beamten widersetzte und aggressiv verhielt. Die Polizei wurde gegen 00:45 Uhr in die Schwalbacher Straße gerufen, da es hier zu einer Sachbeschädigung an einer Schaufensterscheibe gekommen war. Zeugen berichteten, dass eine Gruppe von vier männlichen Personen die Scheibe zerstört hätten und anschließend geflüchtet seien. Bei der anschließenden Fahndung nach den Tätern fielen einer Streife zwei junge Männer auf, deren Aussehen, mit der durch die Zeugen abgegebenen Täterbeschreibung, Übereinstimmungen aufwies. Auf Ansprache reagierte der 18-Jährige, nach Angaben der eingesetzten Beamten, sofort aggressiv, aufbrausend und frech. Da er den Anweisungen der Einsatzkräften keine Folge leistete, wurden ihm Handfesseln angelegt. Dagegen wehrte er sich. Bei einer Durchsuchung wurde bei ihm ein Joint aufgefunden. Weiterhin bestätigte ein Atemalkoholtest eine Alkoholisierung. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Während des Einsatzes wurde ein Beamter durch den 18-Jährigen in die Hand gebissen.

Leichtverletzt durch Messer

Frauenstein, Kirschblütenstraße, 08.11.2017, 20:50 Uhr - (He) Gestern Abend kam es in Frauenstein, an einer Bushaltestelle in der Kirschblütenstraße, zu einem Streit zwischen zwei Männern. Hierbei wurde ein 22-jähriger Wiesbadener durch ein Messer leichtverletzt. Eigenen Angaben zufolge konsumierte das Opfer gemeinsam mit dem Täter an der Bushaltestelle "Herrenbergstraße" in der Kirschblütenstraße Alkohol. Aus unbekannten Gründen sei es dann zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der Täter den 22-Jährigen leicht am Oberschenkel verletzt habe. Das sehr stark alkoholisierte Opfer machte nur widerwillig Angaben zum Sachverhalt, erklärte jedoch, dass es den Täter nicht kenne. Eine Fluchtrichtung sei ebenfalls nicht bekannt. Der Unbekannte sei circa 20 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, von kräftiger Statur und "europäischem Erscheinungsbild". Er sei mit einem schwarzen ADIDAS Jogginganzug mit weißen Streifen sowie schwarzen NIKE Schuhen bekleidet gewesen. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Smartphone aus der Hand gerißen

Wiesbaden, Wellritzstraße, 08.11.2017, 11.40 Uhr - (pl) Ein unbekannter Täter hat am Mittwochvormittag in der Wellritzstraße einer 30-jährigen Frau deren Smartphone aus der Hand gerissen. Der Dieb schlich sich gegen 11.40 Uhr von hinten an die Geschädigte heran, riss ihr das Handy aus der Hand und rannte anschließend mit seiner Beute davon. Als die 30-Jährige daraufhin die Verfolgung des Täters aufnahm, warf dieser das erbeutete Smartphone auf die Straße und flüchtete ohne Diebesgut. Das Smartphone wurde durch das Wegwerfen beschädigt. Der Dieb soll etwa 17- 20 Jahre alt, ca. 1,75- 1,80 Meter groß sowie schlank gewesen sein und schwarze, kurze, lockige Haare sowie eine gebräunte Hautfarbe gehabt haben. Er war zur Tatzeit mit einer schwarzen Jacke und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345- 2140 in Verbindung zu setzen.

97-Jährige Seniorin von Trickdieb bestohlen

Wiesbaden, Lahnstraße, 08.11.2017, 14.45 Uhr bis 15.15 Uhr - (pl) Nachdem ein angeblicher Mitarbeiter eines Pflegedienstes am Mittwochnachmittag die Wohnung einer 97-jährigen Seniorin in der Lahnstraße verlassen hatte, musste diese leider feststellen, dass sie zum Opfer eines Diebes geworden war. Ein fremder Mann klingelte gegen 14.45 Uhr bei der Geschädigten und gab sich als Mitarbeiter eines Pflegedienstes aus. Der Mann sah sich unter einem Vorwand in der Wohnung der Seniorin um und verließ etwa eine halbe Stunde später wieder die Wohnung. Nun musste die Dame feststellen, dass diverse Schmuckstücke und eine größere Summe Bargeld verschwunden waren. Der dunkel gekleidete Täter soll etwa 40 Jahre alt und ca. 1,80 Meter groß gewesen sein. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Sechs Stunden Kontrolle - 28 Handyverstöße

Wiesbaden, 07.11.2017 - (He) Am vergangenen Dienstag führte die Wiesbadener Polizei Kontrollmaßnahmen mit dem Schwerpunkt "Handyverstöße" durch. Das Ergebnis bestätigt leider, dass sich viele Verkehrsteilnehmer immer noch nicht bewusst sind, welcher Gefahr sie sich selbst und auch anderen Teilnehmern des Straßenverkehrs durch eine verbotswidrige Nutzung ihrer Handys aussetzen. In der Boelckestraße, der Oranienstraße sowie der Aarstraße waren die Beamten insgesamt sechs Stunden unterwegs. Hierbei nutzen 28 Fahrzeugführerinnen und -führer das Handy, zweimal wurde ein Rotlicht missachtet und in einem Fall war der Sicherheitsgurt nicht angelegt. Das Ergebnis bestätigt die Polizei in ihren Bestrebungen, durch weitere Kontrollen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu sorgen und Verstöße zu ahnden.

 
Regionale Werbung
Banner