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Sponsoren für den Ball des Sports – Zahlt am Ende die Stadt trotzdem?
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Sponsoren für den Ball des Sports – Zahlt am Ende die Stadt trotzdem?

FREIE WÄHLER/Bürgerliste fordern Transparenz bei Sponsorengelder

Wie in der Presse mitgeteilt wurde, hat der Förderverein für den Ball des Sports bereits jetzt das selbst gesteckte Ziel von 100.000 € erreicht. Allein 15.000 € kommt von der städtischen Gesellschaft ESWE-Versorgung.
 
„Wenn von 40 Spendern, 15 Prozent der Gelder von einer städtischen Gesellschaft getragen werden stellt sich doch die Frage, wie viel Geld letzten Endes noch aus der Stadtkasse kommt.

So wird das Rheingau-Musik Festival auch aus Mitteln des Kulturamts der Stadt Wiesbaden gefördert. Der Geldfluß aus der Stadt über verschlungene Wege muß offengelegt werden“ fordert Christian Bachmann, Fraktionsvorsitzender der FW/BLW.
 
Der Auftrag an Oberbürgermeister Sven Gerich lautete eigentlich nicht, städtische Gelder über Dritte fließen zu laßen, um den Ball des Sports zu fördern. Wenn ein Großteil von den 100.000 € doch aus der Stadtkasse entnommen worden sind, dann habe der Oberbürgermeister seine Aufgabe wohl nicht richtig erledigt.
 
Vielleicht hat der Ball des Sports in der Stadt doch nicht so einen hohen Stellenwert wie von der Rathausspitze gedacht? Wo sind denn all die Unternehmen, allen voran die Hoteliers, die sich für den Verbleib des Ball des Sports stark gemacht haben?

Eine detaillierte Offenlegung der Sponsorengelder kann Klarheit schaffen. Die Diskussion, ob die Stadt weiterhin eine Glamour-Show für Besser-Verdienende unterstützen muß ist noch lange nicht beendet – erst Recht nicht, wenn sich herausstellt, daß dafür öffentliche Mittel verausgabt werden.
 
(Christian Bachmann)

 
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