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Matinée im Caligari: „Wer war Hitler“
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Matinée im Caligari: „Wer war Hitler“

Am Sonntag, 10. Dezember, 10.30 Uhr, ist die gut dreistündige Kinofassung des Dokumentarfilms „Wer war Hitler“ in einer Matinée im Caligari zu sehen. Der Film zeigt in 17 Kapiteln die Lebensstationen Adolf Hitlers anhand Originalfilmen und Fotografien auf.

In einem imponierenden Kraftakt hat Regisseur Hermann Pölking für den Film in 120 Archiven in 14 Ländern Quellen ausgewertet und 850 Stunden Film gesichtet.

In dem dokumentarischen Kompilationsfilm „Wer war Hitler“ kommen neben knappen Verortungen durch eine Sprecherin ausschließlich Hitler und seine Zeitgenossen, von Mitstreitern bis zu Gegnern und von Staatsmännern bis zu Angehörigen zu Wort.

Es gibt keine Interviews, keine nachgestellten Szenen, keine Grafiken oder Erklärungen von Experten und Fachleuten und keine technischen Spielereien. Die Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien werden mit neuem, vielfach unveröffentlichtem Archivmaterial aus vor allem privaten und nichtstaatlichen Quellen montiert.

Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschaftsbild der Jahre 1889 bis 1945.

Der Dokumentarfilmer Hermann Pölking, geb. 1954, studierte in Westberlin Publizistik. 1979 Gesellschafter beim Verlag Elefanten Press, seit 1983 Buchautor und Dokumentarfilmemacher mit regionalgeschichtlichen Schwerpunkten. „Wer war Hitler“ entstand in dreijähriger Recherche- und Schnittarbeit.

Eintrittskarten zu acht Euro, ermäßigt sieben Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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