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Arbeitslosenversicherung: Beitragssatz muß runter!
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Arbeitslosenversicherung: Beitragssatz muß runter!

Von 3 auf 2,5 Prozent! - Bund der Steuerzahler zur Arbeitslosenversicherung: Größter Überschuß der Bundesagentur für Arbeit seit zehn Jahren - Prallvolle Kassen!

...so stellt sich die gute Haushaltslage der Arbeitslosenversicherung aktuell dar. Mit voraussichtlich 5,5 Milliarden Euro Überschuß hat die Bundesagentur für Arbeit 2017 das siebte Jahre in Folge mehr eingenommen, als sie ausgegeben hat – das ist der größte Überschuss seit zehn Jahren!

Deshalb sieht der Bund der Steuerzahler (BdSt) dringenden Handlungsbedarf und fordert die Politik auf, den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung endlich spürbar zu senken – von 3 auf 2,5 Prozent.

Damit könnten die Beitragszahler – Arbeitnehmer und Unternehmen – um mehr als 5 Milliarden Euro entlastet werden. Das kann der Bundestag schon jetzt entscheiden. Die Abgeordneten müßen nicht warten, bis wir irgendwann eine neue Regierung haben. Die überfällige Entlastung der Beitragszahler darf nicht länger hinausgezögert werden. Der Beitragssatz muß runter!


Vor allem Geringverdiener würden von einer Beitragssatzsenkung stark profitieren, zumal die Gesamtbelastung der gesetzlich Versicherten weiterhin rund 40 Prozent des Bruttolohns beträgt. Die Arbeitslosenversicherung ist kein Spielball der Politik und keine Sparkasse zu Lasten der Beitragszahler, kritisiert der BdSt.

Im Jahr 2017 floßen vermutlich erstmals weniger als 50 Prozent der Beitragseinnahmen in die Kernleistung der Bundesagentur – und zwar in die Auszahlung des Arbeitslosengeldes. Dieses Mißverhältnis, das dem Versicherungsprinzip der Arbeitslosenversicherung völlig widerspricht, hält der BdSt für inakzeptabel!

In diesem Zusammenhang fordert der BdSt auch eine klare gesetzliche Regelbindung für die Arbeitslosenversicherung. Derzeit existiert lediglich für die Rentenkasse ein solcher Anpaßngsmechanismus: Dieser zwingt die Politik zur Senkung des Beitrags, wenn die Rücklage der Rentenversicherung das 1,5-fache der monatlichen Ausgaben übersteigt.

Dazu der BdSt: Es braucht klare Regeln für alle Sozialversicherungszweige, um das Geld der Sozialversicherten vor politischem Mißbrauch zu schützen. Je nach Höhe der Rücklage müßen die Beiträge dann gesenkt oder auch angehoben werden. Das wäre ein transparentes und faires System für die Versicherten...

 
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