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AfD Hessen stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Peter Fischer (Eintr. Frankf.)
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AfD Hessen stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Peter Fischer (Eintr. Frankf.)

Peter Fischer beleidigt erneut öffentlich AfD-Wähler

Fischer um 5:17 Uhr auf seiner Facebookseite „Ich tituliere AfD-Wähler als braunen Nazidreck“. AfD-Landessprecher Klaus Herrmann dazu: „Das Maß ist jetzt voll!“

Frankfurt (10. Januar 2018). Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, schrieb auf seiner Facebookseite „peterfischereintracht“ Mittwoch Morgen (10.01.18) um 5:23 Uhr unter seinem aktualisierten Titelbild den Kommentar: „Ich tituliere Andersdenkende nicht als Nazis. Ich tituliere AfD-Wähler als braunen Nazidreck. Einfach mal auf deren Seiten die Unterhaltungen lesen. Rassisten durch und durch. Bitte einen ganz großen Bogen um die Eintracht Frankfurt machen!“

Die beiden Landessprecher der AfD Hessen, Klaus Herrmann und Robert Lambrou, werden in Kürze eine erneute Strafanzeige gegen Peter Fischer, dieses Mal wegen Volksverhetzung, bei der Polizei stellen. „Das Maß ist jetzt voll!“, findet Klaus Herrmann und informiert:

„Die juristische Prüfung über Neujahr hatte ergeben, daß angesichts der Äußerungen von Peter Fischer nach Weihnachten eine Anzeige wegen Volksverhetzung die besten Erfolgsaussichten bietet. Dennoch hatten wir uns am 3. Januar 2018 zunächst nur für eine Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung entschieden.“

„Wir wollten uns mit Augenmaß wehren“, erläutert Klaus Herrmann. „Das hat ja auch zunächst ganz gut geklappt. Fischer sagte zwar im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau am 3. Januar 2018, daß ihn die Strafanzeige der AfD nicht interessiere, kündigte aber immerhin an, sich bis zur Mitgliederversammlung des Vereins am 28. Januar 2018 öffentlich nicht mehr zu der ganzen Thematik zu äußern.

Länger als eine Woche hat er es allerdings nicht durchgehalten.“ Sein Kollege Robert Lambrou ergänzt: „Peter Fischer hat heute Morgen in übler Art und Weise mit einer neuen Formulierung unter der Gürtellinie öffentlich nachgelegt. Er hat dadurch klar gemacht, daß er aus der für ihn doch recht unvorteilhaft verlaufenen öffentlichen Diskussion der vergangenen Tage überhaupt nichts gelernt hat.“

„Wenn Peter Fischer meint, daß die Meinungsfreiheit in diesem Land die pauschale Verunglimpfung von über sechs Millionen AfD-Wählern umfaßt, hat er vermutlich noch eine steile Lernkurve bei Gericht vor sich“, meint Robert Lambrou. „Herr Fischer wird lernen müssen:

AfD-Wähler sind kein Freiwild. AfD-Wähler haben in diesem Land die gleichen Rechte wie andere Bürger. Es sollte Herrn Fischer zudem stark zu denken geben, was Eintracht-Fans als direkte Antwort auf seinen Kommentar heute Morgen auf seiner Facebookseite schreiben.“

Thomas H. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Menschen als Dreck oder Ratten o. ä. titulieren ist und war immer die Vorstufe zum vermeintlichen Recht, diese als Dreck titulierten Menschen körperlich anzugehen, zu vernichten. Insofern haben Sie viel von den Nazis gelernt.“

Mico F. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Fischer, der wahre Rassist sind Sie.“

Michael K. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Wie überheblich und abgehoben muß man sein um zu denken daß man sich alles erlauben kann, nur weil man Präsident eines Bundesligaclubs ist??? Du warst sicherlich auf allen Seiten der ganzen Wählerschaft um dir ein Urteil zu bilden?“

Sandra Kristin M. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Herr Fischer, trinken Sie am frühen Morgen?“

Markus L. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Fischer der Rassist, Pauschalisierer und Hetzer...“

Daniel R. antwortete Peter Fischer auf Facebook: „Verfolgen Sie auch mal das Tun von Holligans der Antifa“  „Wo bleibt Ihr Kommentar zum Anschlag auf den FUSSBALL-Profi Deniz Naki? Oder haben Sie Angst vor der Reaktion der potentiellen Tätergruppe? Wenn Sie sich dazu nicht genauso scharf und beleidigend äußern, müsste ich Sie als Opportunisten bezeichnen.“

 
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