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Traditioneller Neujahrsempfang der Kasteler Ortsvorsteherin
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Traditioneller Neujahrsempfang der Kasteler Ortsvorsteherin

Aktuell, informativ am Puls der Zeit. Mit nachdenklichen Versen begrüßte die Gastgeberin zahlreiche Vertreter aus Politik, Vereine und Wirtschaft. An der Spitze OB Sven Gerich und in Vertretung des Mainzer OB den Mainzer AKK-Beauftragten Horst Maus.

Nach einem umfassenden Rückblich auf Aktivitäten und Ereignissen des letzten Jahres setzte sie fort mit einem brisanten und spannenden Ausblick auf geplante Projekte.

Das Kran-Sand Projekt nimmt richtig Fahrt auf. Das Entwicklungs- und Handlungskonzept für Modernisierung und Planung des Kasteler Westens mit Wiesbadener Straße ist eine mittelfristiges bis langfristiges Unterfangen.

Hier können viele verschiedene Wohnarten geplant und gebaut werden. Das Ostfeld wird ein Thema auf Jahre sein und zwar in verschiedenen Ortsbeiräten. Hier müssen bei den Planungen Wohnen, arbeiten und Naturschutz unter einen Hut gebracht werden.

Dazu wurde Bürgerbeteiligung mit eindrucksvollen Veranstaltungen auf Initiative von OB Sven Gerich gestartet. Das gemeinsame Bürgerhaus Kastel/Kostheim ist ein weiteres Thema. Der OB wird demnächst die Ortsvereine und Vereinsringe über den Sachstand informieren.

Gegen eine Müllverbrennungsanlage sprach sich, auch im Namen des Ortsbeirates, Christa Gabriel  vehement aus. Die Idee einer weiteren Rheinbrücke war seit Jahrzehnten ein Spielball zwischen den Parteien. Ganz egal wer die Idee hatte oder die Urheberrechte beansprucht, nur etwas gescheites sollte dabei herauskommen, wies die Ortsvorsteherin hin.

Für die Gustav-Stresemann-Schule wurde eine Mensa beschloßen. Auch die Wilhelm-Leuschner Schule benötigt dringend eine neue Mensa. Diese wurde in den Haushaltsberatungen auch so gesehen.

Die Ortsvorsteherin plädierte dafür, wieder eine gymnasiale Oberstufe in der Wilhelm-Leuschner-Schule einzurführen,  statt über ein Gymnasium irgendwo am Rande von Kastel nachzudenken.

Sie wies hin “Es ist sehr wichtig, die Bürgerschaft in die Kommunalpolitik einzubeziehen, denn nur so kann eine lebendige Demokratie in unserer Stadt entstehen und der Politikverdrossenheit oder gar dem Wutbürgertun der Boden entzogen werden.“

Der OB wies auf das geplante gemeinsame Bürgerhas hin. Dabei stellte sich jedoch die Frage über Verwendung der beiden Altstandorte. Diese würden nicht „meistbietend verhökert“ sondern mit Hilfe der städtischen Wohnbaugesellschaft (GWW) unter Beteiligung der Bürger entwickelt.

Klar müße jedoch sein, daß die Stadt nicht mehrere Bürgerhauser bauen würde, sondern nur eines. Die Stadt werde 2018 zum proklamierten Jahr des bürgerschaftlichen Engagements erheben mit Veranstaltungen zu dieser Thematik.

Rund 80.000 Menschen im Stadtgebiet beteiligen sich in vielen Bereichen ehrenamtlich. Sein Appell lautet dazu: “Kommunizieren Sie, machen Sie aktiv mit“.

(Herbert Fostel) - Foto: Peter Stoiber

 
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