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Polizeibericht vom 02.02.2018
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Polizeibericht vom 02.02.2018

Betrunkener Fahrer ohne Fahrerlaubnis beging Unfallflucht

Lerchenberg, Donnerstag, 01.02.2018, 10:57 Uhr - Ein 35-jähriger PKW-Fahrer bog im Kreisverkehr der L426, Höhe Lerchenberg, auf die K51 nach rechts in Richtung Klein-Winternheim ab. In der Rechtskurve kam er nach links von der Fahrbahn ab, fuhr auf die Verkehrsinsel auf und beschädigte sein Fahrzeug massiv am Unterboden. Es kam zu einem starken Ölverlust ins Erdreich. Der 35-Jährige setzte die Fahrt jedoch noch zwei Kilometer fort, bis das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war. Unterwegs verlor er über die gesamte Strecke Öl. Dieses musste durch die Feuerwehr entsorgt werden. Gemeldet hatte den beschädigten Audi ein Zeuge, der diesen kurz vor dem Gewerbegebiet Klein-Winternheim entdeckt hatte. Der Fahrer würde einen verwirrten Eindruck machen. Die Polizei fuhr vor Ort und musste den Fahrer zunächst suchen. Er hatte sich bereits vom Fahrzeug entfernt. Es handelte sich um einen 35-Jährigen, der alkoholisiert (2,18 Promille) und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Strafverfahren wurden eingeleitet.

Fahrer mit Haftbefehl und unter Drogeneinfluß

Budenheim, Binger Straße, Donnerstag, 01.02.2018, 14:25 Uhr - Ein 25-jähriger PKW-Fahrer wurde in der Binger Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Diesen konnte er mit der Zahlung einer Sicherheitsleistung außer Vollzug setzen. Aber das war noch nicht alles: Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Opiate, weswegen der 25-Jährige in der Rechtsmedizin eine Blutprobe abgeben musste. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Ungeduldiger Fahrer fuhr Fußgänger an und flüchtete

Mainz, Berliner Straße, Donnerstag, 01.02.2018, 15:27 Uhr - In der Berliner Straße nutzten ein 31-jähriger Fußgänger und sein Sohn sowie ein unbekannter Mercedes-Fahrer einen schmalen Weg der Berliner Straße in Höhe der Hausnummer 37. Da der Mercedes-Fahrer (circa 40 Jahre) nicht an den beiden vorbeifahren konnte, ließ er immer wieder den Motor aufheulen. Dann fuhr er doch an den beiden vorbei, streifte den 31-Jährigen mit seinem Seitenspiegel am Ellenbogen und fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrerflucht.

Teure Brezel - Geldbörse entwendet

Mainz, Bahnhofsvorplatz, Dienstag, 30.01.2018, 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr - Für einen jungen Studenten wurde der Kauf einer Brezel auf dem Bahnhofsvorplatz teurer als erwartet: Er bemerkte kurze Zeit später, dass sein Geldbeutel samt EC-Karte, Führerschein, Personalausweis, Krankenkarte und Studententicket für Bus und Bahn weg war. Wie der Beschädigte angab, war er am Brezelstand beim Bezahlen von einem Mann auffällig beobachtet worden. Diesen beschreibt er wie folgt: circa 1,90 Meter groß, mittellanges, braunes Haar. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise an: 06131 - 65 4110

Erneut Feuer auf Parkdeck

Mainz, Generaloberst-Beck-Straße, Donnerstag, 01.02.2018, 17:52 Uhr - In der Generaloberst-Beck-Straße wurde ein Brand auf dem obersten Parkdeck eines Parkhauses gemeldet. Die Feuerwehr löschte das Feuer und teilte mit, dass eine Couch und ein Duschvorhang gebrannt hatten. Da sich diese nicht selbst entzündet haben können, liegt vermutlich eine Brandstiftung vor. Die Bausubstanz des Parkhauses wurde nicht beschädigt, der Boden wurde leicht beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 1 in der Altstadt: 06131 - 65 4110 - Bereits am Dienstag, 23.01.2018, hatten auf dem gleichen Parkdeck Holzpaletten gebrannt (wir berichteten).

Auto aufgebrochen - Rucksack aus PKW gestohlen

Mainz, Baustelle am Landtag, Donnerstag, 01.02.2018, 18:00 Uhr, bis Freitag, 02.02.2018, 03:18 Uhr - Unbekannte Täter entwendeten von einer Baustelle am Landtag in der Großen Bleiche ein Schild und schlugen damit die hintere linke Seitenscheibe eines auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgestellten Wagens ein. Dann öffneten sie die Schiebetür und durchwühlten das Fahrzeug. Entwendet wurde laut Halter ein dunkelgrauer Boxsack. Die Polizei sucht Zeugen! Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 1 in der Altstadt: 06131 - 65 4110

Vorsicht bei Internetbuchungen: Flüge ins Nirgendwo

Mainz, Donnerstag, 01.02.2018, 10:00 Uhr - Zwei Ehepaare (im Seniorenalter) wollten über einen Internet-Reiseanbieter Urlaubsflüge buchen, traten per Internet mit einem Anbieter in Kontakt und buchten. Eine Nachfrage bei der Fluglinie ergab inzwischen, dass keine Plätze für die Geschädigten reserviert/gebucht worden waren. Vermutlich hatten sie es mit einer Fakeseite respektive mit einer betrügerisch arbeitenden Briefkasten-Firma zu tun. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass bereits mehrere Ermittlungsverfahren gegen diese Firma geführt werden. Die Ehepaare erstatteten am Donnerstag Anzeige wegen Betrugs. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Einbruch in Reihenendhaus

Bretzenheim, Südring, Donnerstag, 01.02.2018, 17:00 Uhr bis 22:45 Uhr - Zu einem Einbruch in ein Reihenendhaus im Mainzer Südring kam es am späten Abend des Donnerstag. Das geschädigte Ehepaar verließ gegen 17:00 Uhr das Haus und bemerkte bei ihrer Heimkehr gegen 22:45 Uhr, dass die Haustür aufgehebelt worden war und sich das Schloss nicht mehr öffnen ließ. Den Polizeibeamten und den hinzugezogenen Kollegen der Berufsfeuerwehr Mainz gelang es, die Türe zu öffnen. Im Inneren stellten die Beamten fest, dass die Räume durchwühlt worden waren. Es fehlte Schmuck und ein Laptop. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise an: 06131 - 65 3633

Mehrere Einbrüche

Wiesbaden, 01.02.2018 bis 02.02.2018 - (pl) Am Donnerstag kam es in Wiesbaden zu mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen. In der Ringstraße in Erbenheim wurde am Donnerstagmorgen ein Wohnungseinbruch  festgestellt. Die Einbrecher hatten sich während der Abwesenheit der Bewohner durch eine aufgehebelte Terrassentür Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft und anschließend einen Safe mit den darin befindlichen Wertgegenständen entwendet. Ebenfalls durch eine aufgehebelte Terrassentür brachen unbekannte Täter zwischen 09.30 Uhr und 19.00 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Forststraße ein und erbeuteten diverse Schmuckstücke und hochwertige Teppiche. Auf eine hochwertige Herrenarmbanduhr hatten es die Unbekannten beim Einbruch in ein Reihenhaus in der Thorwaldsenanlage abgesehen. Die Täter hatten in diesem Fall zwischen 15.30 Uhr und 18.40 Uhr zugeschlagen. Als Einbrecher gegen 18.45 Uhr ebenfalls in der Thorwaldsenanlage die Balkontür einer Wohnung aufhebeln wollten, wurden sie von einer Anwohnerin gestört und ergriffen daraufhin unverrichteter Dinge die Flucht. Zwischen 17.20 Uhr und 18.30 Uhr drangen Unbekannte in eine Wohnung in der Theodor-Haubach-Straße ein und ließen hochwertige Schmuckstücke mitgehen. Die Terrassentür einer Wohnung in der Assmannhäuser Straße hielt gegen 19.00 Uhr Einbruchsversuchen stand. In der Panoramastraße wurde zwischen 16.15 Uhr und 20.15 Uhr eine Wohnung von Einbrechern heimgesucht. Die Täter hatten ein Fenster aufgehebelt und anschließend das aufgefundene Bargeld entwendet. Zu einem weiteren Wohnungseinbruch kam es zwischen 15.30 Uhr und 20.20 Uhr in der Sandbornstraße. Hier verschafften sich die Einbrecher durch eine aufgehebelte Terrassentür Zutritt zur Wohnung und ergriffen anschließend mit einer erbeuteten Handtasche, mehreren Armbanduhren, Bargeld sowie einem IPad unerkannt die Flucht. Beim Einbruch in eine Wohnung in der Daimlerstraße wurde offensichtlich nichts entwendet. Dieser Einbruch ereignete sich zwischen 17.30 Uhr und 21.40 Uhr. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Vorsicht! Gestern und heute falsche Polizeibeamte in Wiesbaden aktiv!

Wiesbaden, 01./02.02.2018 - (He) Gestern und heute kam es in Wiesbaden zu einer Vielzahl von Anrufen sogenannter falscher Polizeibeamter, welche versuchten den Angerufenen finanziellen Schaden zuzufügen. Im Display des Telefons erschien immer wieder die Nummer 0611-110. Bis dato ist der Polizei kein "erfolgreicher" Fall gemeldet worden. Alle angerufenen Personen machten das einzig Richtige; sie beendeten sofort das Gespräch. In den allermeisten Fällen schilderten die Täter, dass die Angerufenen in Gefahr seien und ein Einbruch bevorstehe. Um die Wertgegenstände zu sichern, könne man diese der Polizei übergeben. Oftmals wird die Geschichte noch um eine Episode erweitert: auch auf dem Bankkonto sei das Vermögen in Gefahr, es habe ein Hackerangriff auf die Bank stattgefunden. Also müsse nun auch noch das Geld von der Bank abgehoben und ebenfalls "der Polizei" übergeben werden. In der Hoffnung das Richtige zu tun, wird genau die falsche Entscheidung getroffen. Sämtliche Vermögensbestände werden an die Betrüger ausgehändigt. Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen! Die Polizei ruft nicht bei Ihnen an und verlangt auch nicht nach Wertgegenständen oder Bargeld. Dies wird niemals passieren!

Kupferabdeckung entwendet

Medenbach, Friedhof, 30.01.2018, 16:00 Uhr - 01.02.2018, 15:15 Uhr - (He) Im Zeitraum zwischen Dienstag, 16:00 Uhr und gestern, 15:15 Uhr entwendeten unbekannte Täter vom Friedhof in Medenbach die Kupferabdeckung eines Turmdaches im Wert von mehreren Tausend Euro. Das Friedhofsgelände ist frei zugänglich. Augenscheinlich hatten die Täter eine Leiter in Gebrauch, um an die Dachfläche zu gelangen. Dort wurden dann circa 10 Quadratmeter Kupferverkleidung abgebaut. Den Tätern gelang unerkannt die Flucht. Das 4. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2440 zu melden.

Viel zu schnell auf der Biebricher Allee

Wiesbaden, 31.01.2018, von ca. 21.00 Uhr bis 00.00 Uhr - (ho) Eine Geschwindigkeitskontrolle in der Nacht zum Donnerstag auf der Biebricher Allee hat ergeben, dass gerade in den Abend- und Nachtstunden viele Autofahrer auf der Biebricher Allee viel zu schnell unterwegs sind. Bei der Messung wurden 555 Fahrzeuge in einem Zeitraum von rund 3 Stunden gemessen. Ganze 70 Fahrzeuge wurden dabei mit teilweise deutlich überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Für 62 Autofahrer bedeutet die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern eine Verwarnung in Höhe von bis zur 35 Euro. In sechs weiteren Fällen wurden Anzeigen gefertigt, da die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zwischen 21 bis 25 Stundenkilometer überschritten wurde. In diesem Falle müssen die Gemessenen mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Zwei Pkw waren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometern so schnell, dass die Fahrer neben 160 Euro Bußgeld und 2 Punkten sogar mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen müssen...

 
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