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Polizeibericht vom 12.02.2018
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Polizeibericht vom 12.02.2018

Auseinandersetzungen am Fastnachtssonntag

Wiesbaden, 11.02.2018, - (He) Im Verlauf des Sonntages kam es in Wiesbaden zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen zwischen meist alkoholisierten Personen. In den allermeisten Fällen wurden die Beteiligten glücklicherweise nur leicht verletzt. Auf dem Kaiser-Friedrich-Platz schritt die Polizei um kurz nach 18:00 Uhr bei einer sich anbahnenden Auseinandersetzung ein. Ein 17-Jähriger hatte seinen Kontrahenten schon am Hals gepackt, als Einsatzbeamte auf den Streit aufmerksam wurden. Als diese die Streithähne trennten, wurden sie von dem 17-Jährigen beleidigt. In einem anderen Fall schlug ein 24-Jähriger um kurz vor 17:00 Uhr an gleicher Örtlichkeit einem Wiesbadener in das Gesicht und verletzte ihn. Bei der anschließenden Durchsuchung des Angreifers konnte noch ein Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Ein wirklich gefährliches Verhalten legte ein 18-Jähriger gegen 15:35 Uhr, ebenfalls auf dem Kaiser-Friedrich-Platz, an den Tag. Er warf einen brennenden "Bengalo" mitten in die feiernde Menschenmenge und verfehlte nur durch Zufall umherstehende Personen. Verletzt wurde niemand, der junge Mann jedoch mit fast 2,0 Promille in das Polizeigewahrsam eingeliefert und eine Strafanzeige gegen ihn gefertigt. Zwei 18- und 20-Jährige konnten von der Polizei im Rahmen einer Fahndung festgenommen werden, nachdem sie um 19:10 Uhr  auf dem Kranzplatz in eine Auseinandersetzung verwickelt waren. Eine Wunde unter dem Auge eines 30-Jährigen war das Ergebnis einer Schlägerei zwischen dem 30-Jährigen und einem 31-jährigen Wiesbadener in der Dreiweidenstraße. Hier war ein zunächst verbaler Streit gegen 18:00 Uhr eskaliert. Gegen 19:00 Uhr schlug ein 25-Jähriger in der Marktstraße  einem 23-Jährigen mit einer Bierflasche gegen den Hals. Der Angegriffene wurde hierbei verletzt, der Angreifer konnte aber auch in diesem Fall von der Polizei ermittelt und die Personalien erhoben werden. Bei drei polizeilichen Einsätzen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.
Gegen 15:30 Uhr wurden die Beamten in der Wilhelmstraße von einem 20-Jährigen angegangen, welcher sich einer Kontrolle entziehen wollte. 30 Jahre alt war ein Wiesbadener, welcher sich gegen 19:30 Uhr mit einer Personalienfeststellung nicht einverstanden zeigte und sich dagegen zur Wehr setzte. Beamte der Bereitschaftspolizei waren zuvor bei einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einer weiblichen Begleiterin eingeschritten, welcher zu eskalieren drohte. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten auch noch beleidigt. Zu stark dem Alkohol zugesprochen hatte auch ein 23-jähriger Wiesbadener, welcher die Besatzung eines Rettungswagens und auch Polizeibeamte nach deren Angaben auf das Übelste beleidigte, nach ihnen spuckte und auch versuchte sie durch Schläge und Tritte zu verletzen. Der junge Mann hatte sich zuvor bei einer Auseinandersetzung verletzt und wollte sich, wegen eines schmerzenden Knies, in einem Krankenwagen behandeln lassen. Hier begann er jedoch die Sanitäter zu beleidigen und gab sich sehr aggressiv. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten zeigte er dasselbe Verhalten. Auch in der Notaufnahme eines Krankenhauses, in welches er unter Begleitung der Polizei eingeliefert worden war,  wurde er verbal ausfällig und begann zu randalieren. Weil der 23-Jährige durch sein Verhalten eine Behandlung unmöglich machte, und diese auch aus ärztlicher Sicht nicht sofort notwendig war, wurde er nun in eine Präsenzzelle auf das 1. Polizeirevier gebracht. Hier beruhigte er sich während seines ca. zweistündigen Aufenthaltes und wurde, nach einer erfolgten Blutentnahme, abschließend nochmals mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Abschließend bleibt festzustellen, dass mehrere, sich anbahnende Streitereien, durch das frühzeitige Eingreifen der Einsatzkräfte unterbunden werden konnten. In Fällen, in denen es schon zu einer Straftat gekommen war, konnten in den allermeisten Fällen unmittelbar die Personalien der Tatverdächtigen festgestellt werden.

Einbruch in Schule - hoher Gesamtschaden

Wiesbaden, Brunhildenstraße, 09.02.2018, 18:00 Uhr - 10.02.2018, 09:00 Uhr - (He) In der Nacht von Freitag auf Samstag brachen unbekannte Täter in der Brunhildenstraße in die Louise-Schroeder-Schule ein und verursachten einen Gesamtschaden von mehreren Tausend Euro. Die Einbrecher öffneten zunächst gewaltsam eine rückwärtige Tür und durchsuchten dann die Innenräume. Hierzu wurden mehrere Dutzend Innentüren ebenfalls gewaltsam aufgebrochen und dabei erheblich beschädigt. Entwendet wurden mehrere Laptops. Anschließend gelang den Tätern unerkannt die Flucht. Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Einbrecher entwenden Schmuck

Biebrich, Strohschnitterweg, 10.02.2018, 12:00 Uhr - 20:40 Uhr - (He) Am Samstag drangen Einbrecher zwischen 12:00 Uhr und 20:40 Uhr im Strohschnitterweg in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. ie Täter dranmgen durch den Lichtschacht und das dahinterliegenden Kellerfenster in das Haus ein und durchsuchten anschließend sämtliche Räume. Hierbei fielen ihnen Ohrringe, Ketten und Ringe in die Hände. Mit der Beute flüchteten die Einbrecher dann in unbekannte Richtung. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Einbrecher beobachtet

Wiesbaden, Egerstraße, 11.02.2018, 03:00 Uhr - (He) In der Nacht von Samstag auf Sonntag drang ein Einbrecher in der Egerstraße in eine Arztpraxis ein und wurde auf der Flucht von einer Zeugin beobachtet. Der Unbekannte konnte jedoch noch von Eintreffen der Polizei vom Tatort flüchten. Der Täter kletterte zunächst auf das Vordach des betroffenen Mehrfamilienhauses, schlug eine Scheibe ein und gelang auf diesem Weg in das Innere. Dort wurden nun Schränke und Schubladen durchsucht.
Ersten Ermittlungen zufolge wurde jedoch nichts entwendet. Auf seiner Flucht stieg der Täter durch ein anderes Fenster auf eine an der Hauswand angebrachte Klimaanlage und sprang von dort auf den Erdboden. Der Unbekannte sei circa 1,80 Meter groß und schlank. Bekleidet sei er mit einer dunklen Jeans und einem schwarzen Kapuzenpulli gewesen.

Ersthelferin nach tödlichem Unfall gesucht

Wiesbaden, Klarenthaler Straße/Kurt-Schuhmacher-Ring, 10.02.2018, 17:00 Uhr - (fm) In Ergänzung zu unserer Pressemeldung vom 10.02.2018 (tödlich verletzte Fußgängerin bei LKW-Unfall) sucht der regionale Verkehrsdienst Wiesbaden nach einer namentlich nicht bekannten Zeugin. Diese leistete noch an der Unfallstelle erste Hilfe und gab an Ärztin zu sein. Ihre Personalien sind  bisher unbekannt, wären jedoch für die Ermittlungen von Bedeutung. Hinweise bitte an den Regionalen Verkehrsdienst Wiesbaden (0611) 345-0.

 
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