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Kleinkinder und Säuglinge können in der HSK nicht aufgenommen werden
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Kleinkinder und Säuglinge können in der HSK nicht aufgenommen werden

Geschäftsführer Hammerschlag verdient an Sparpolitik der Helios - FREIE WÄHLER/Bürgerliste kritisiert schwache Positionierung der Stadt

Der Aufsichtsrat der EGW-Gesellschaft hat neben Ralf Jäger auch Lutz Hammerschlag zum Geschäftsführer bestellt. Lutz Hammerschlag wurde bereits 2013 von der Stadt Wiesbaden zu einem der drei Geschäftsführer der HSK benannt.

„Aktuell gibt es an den Horst-Schmidt-Kliniken wieder Engpässe im Pflegepersonal, die dazu führen, daß Hilfesuchende, im neusten Fall - Kleinkinder und Säuglinge nicht aufgenommen werden können.

Diese Mißstände begleiten uns nun bereits seit mehreren Jahren und häufen sich zunehmend. Während also Helios mit Einsparungen im Personal eine Minimal- statt Maximalversorgung zur Verfügung stellt, erwarten wir von einem gut bezahlten Geschäftsführer Hammerschlag, der von der Stadt benannt wurde, ein Mindestmaß an Einsatz und Arbeit FÜR die Stadt.

Wofür wollten die Verantwortlichen denn einen „städtischen“ Geschäftsführer installieren?“ fragt sich Christian Bachmann, Fraktionsvorsitzender der FW/BLW-Fraktion.

Der zusätzliche Posten bei der EGW mit dem begleitenden Schweigen zur finanziellen Vergütung sei ein Hohn für das Pflegepersonal, welches aufgrund des Spardiktats massiv überlastet ist.

„EGW – ‚Ein gesundes Wiesbaden‘ – ist ohne eine optimale Maximalversorgung der HSK nicht möglich. Wenn der Helioskonzern die städtischen Belange ignoriert und nicht wirklich mit uns kommuniziert, dann ist es schon verwunderlich, wenn der Geschäftsführer, der genau für diese Kommunikation zuständig ist, einen weiteren Posten zugeschachert bekommt.

Hier kann man den Eindruck bekommen, daß eine Maximalversorgung leider an anderen Stellen stattfindet und nicht da, wo sie nötig ist – beim Klinikpersonal und damit auch bei den Wiesbadener Patienten“ so Bachmann abschließend.

 
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