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Polizeibericht vom 09.03.2018
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Polizeibericht vom 09.03.2018

Verletzte durch Pyrotechnik

Mainz, OpelArena, Freitag, 09.03.2018, 20:30-22:15 Uhr - Mehrere Personen wurden beim Fußball-Bundesligaspiel Mainz 05 - Schalke 04 durch Pyrotechnik verletzt. Während der gesamten Partie wurden im Gästefanblock immer wieder bengalische Feuer und Rauchtöpfe gezündet. Neun Personen meldeten sich beim Sanitätsdienst mit teilweise Augenreizungen und leichten Verbrennungen. Alle Verletzten wurden nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Durch die Polizei wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Die Vorgänge im Gästeblock sind auf Video festgehalten, die Ermittlungen laufen.

Taschendiebin bestiehlt Kundin - aufmerksame Zeugin greift ein

Mainz, Große Langgasse, Donnerstag, 08.03.2018, 11:33 Uhr - In einem Geschäft in der Großen Langgasse stand eine 29-jährige Mainzerin, mit ihrem Rucksack auf dem Rücken, vor einem Regal. Ihre Geldbörse befand sich zu diesem Zeitpunkt im vordersten Fach des Rucksackes. Sie bemerkte, wie eine 62-jährige Dame eng hinter ihr stand. Gleichzeitig manipulierte diese unbemerkt an ihrem Rucksack. An der Kasse stellte sie dann das Fehlen ihrer Geldbörse sowie den offenen Reißverschluss des entsprechenden Rucksackfaches fest. Sie sprach deshalb die 62-Jährige an und fragte sie, ob sie etwas über den Verbleib ihrer Geldbörse wisse. Diese bot darauf an, nach der Suche der Geldbörse zu helfen. Sie "fand" diese tatsächlich unter einem Tisch. Das Bargeld in Höhe von etwa 60 Euro fehlte jedoch. Durch eine unbeteiligte, aufmerksame Zeugin wurde jedoch beobachtet, wie die ältere Dame die Geldbörse zuvor aus ihrer eigenen Jackentasche holte und mit ihrem Körper abschirmte bis sie diese dann angeblich zufällig "fand". Die hinzugezogene Polizei konnte auch feststellen, dass die 62-Jährige schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Sie machte auch einen psychisch auffälligen Eindruck. Die verständigte Tochter gab an, dass die 62-Jährige unter einer Form von Demenz leide und deshalb bei dem Vorfall kein Unrechtsbewusstsein hatte. Sie erhielt einen Platzverweis für den Bereich der Stadt Mainz und konnte dann nach Hause gehen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Falsche Polizeibeamtin hatte keinen Erfolg

Hechtsheim, Donnerstag, 08.03.2018, 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr - Eine unbekannte Frau rief auf dem Festnetzanschluss einer 62-jährigen Hechtsheimerin an und gab sich als "Polizei Gonsenheim" aus. Im Gesprächsverlauf gab die akzentfrei deutsch sprechende Frau an, dass ihre Telefonnummer in diverse Betrugsstraftaten verwickelt sei. Sie fragte auch nach weiteren, personenbezogenen Daten. Darauf ging die 62-Jährige jedoch nicht ein und beendete das Gespräch. Im Anschluss unterrichtete sie sofort die richtige Polizei über den Sachverhalt. Die Ermittlungen dauern an.

30 Anrufe von falschen Polizeibeamten,

Wiesbaden, 08.03.2018, 17:50 Uhr - 23:20 Uhr - Opfern wird eine Verbindung zum Notruf vorgegaukelt. - (He) Gestern Abend waren Trickbetrüger wieder in Wiesbaden aktiv und versuchten in 29 der Polizei gemeldeten Fällen mit der Masche des falschen Polizeibeamten lebensältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Mit leichten Variationen ist die am Telefon erzählte Geschichte der Betrüger jedoch immer gleich: Alle Anrufer gaben an, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten gefunden habe. Die Adresse des oder der Angerufenen habe ebenfalls auf der Liste gestanden, und darum sei der Angerufene akut gefährdet. Ein Einbruch stehe kurz bevor, und schnell müsse man seine Wertsachen in Sicherheit bringen. Hierbei sei die "Polizei" natürlich gerne behilflich. Das Geld müsse nur an einen Zivilbeamten, welcher vorbeikommt, übergeben werden. Natürlich kommt statt der richtigen Polizei einer der Ganoven und das Geld ist weg. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Entweder kommt tatsächlich eine Person vorbei oder in anderen Fällen sollten die Wertsachen auf dem Grundstück deponiert werden und die Opfer sahen noch nicht mal die Abholer. Es kam auch schon vor, dass die Täter in der Dunkelheit vor dem Balkon der ahnungslosen Opfer erschienen und die Wertsachen dann auf Zuruf von den Opfern vom Balkon geworfen wurden. Immer häufiger kam es in der Vergangenheit vor, dass die Täter mit technischen Tricks ihre Opfer verwirren oder von der Richtigkeit der Anrufe überzeugen möchten. In einzelnen Fällen wurde den Opfern schon erzählt, dass man sie an den Notruf "weiterleiten" werde, und man sich dort vergewissern könne, dass alles seine Richtigkeit hat. Nach einem kurzen Piepton meldete sich dann tatsächlich eine andere Person am Telefon und stellte sich zum Beispiel als "Polizeinotruf Wiesbaden" vor. Natürlich handelte es sich auch hier um einen Betrüger. Andere Opfer wurden schon aufgefordert, selbst die Notrufnummer 110 zu wählen. Dies taten sie dann auch, ohne jedoch selbst das Gespräch vorher mit den Betrügern beendet zu haben. Selbstredend, dass auch jetzt wieder ein Täter am Telefon war. Beenden Sie unbedingt selbst das Telefonat, indem sie den Hörer auflegen oder die Taste zum Beenden des Gesprächs drücken. Erst dann ist die Verbindung zu den Betrügern tatsächlich beendet und erst jetzt können sie sicher die 110 wählen. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110. Bei den bis dato bei der Polizei gemeldeten Vorfällen gingen die Betrüger leer aus und der Schwindel wurde von den ausgesuchten Opfern erkannt.

PKW entwendet

Nordenstadt, Hessenring, 08.03.2018, 23:00 Uhr - 09.03.2018, 06:30 Uhr - (He) In der vergangenen Nacht entwendeten unbekannte Täter einen in Nordenstadt in der Straße "Hessenring" abgestellten BMW 730d und verursachten einen Schaden von circa 20.000 Euro. Der graue PKW mit den Kennzeichen WI-SF 510 stand gestern gegen 23:00 Uhr noch vor der Wohnanschrift des Halters auf einem Parkplatz. Heute, um 06:30 Uhr war der PKW verschwunden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Funkgerät aus Taxi entwendet

Wiesbaden, Hellmundstraße, 08.03.2017, 20:00 Uhr - 20:30 Uhr - (He) Gestern Abend drangen unbekannte Täter in ein in der Hellmundstraße abgestelltes Taxi ein und entwendeten ein auf dem Armaturenbrett abgelegtes Funkgerät. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 500 Euro. Die gelbe Taxe der Marke Lexus wurde um 20:00 Uhr abgestellt. 30 Minuten später stellte der Verantwortliche eine eingeschlagene Fahrzeugscheibe und den Diebstahl fest. Täterhinweise liegen nicht vor. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Postzusteller bestohlen

Wiesbaden, Platter Straße, 08.03.2018, 15:30 Uhr - 16:00 Uhr - (He) Gestern entwendeten unbekannte Täter aus dem Zustellkarren eines Postzustellers eine Tasche mit Formularen und weiteren persönlichen Gegenständen. Die Schadenssumme steht noch nicht abschließend fest. Den Angaben des Geschädigten zufolge geschah der Diebstahl zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr im Bereich der Platter Straße 96 - 148. Hinweise auf den oder die Täter gibt es nicht. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Rufnummer (0611) 345-2140 zu melden.

Baustellendiebstahl

Wiesbaden, Ludwig-Erhard-Straße, 07.03.2018, 20:15 Uhr - 08.03.2017, 08:00 Uhr - (He) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen unbekannte Täter in eine Großbaustelle im Bereich der Ludwig-Erhard-Straße ein und entwendeten LED-Strahler im Wert von über 1.000 Euro. Der oder die Täter überstiegen zunächst die Umfriedung der Baustelle und drangen dann in den Rohbau ein. Von hier ließen sie dann die Strahler und noch ein Ladegerät mitgehen. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht. Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Ergebnisse Geschwindigkeitsmessungen

Wiesbaden, Mainzer Straße / Bundestraße 54, Donnerstag, 08.03.2018, (fm) Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße musste der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Wiesbaden gestern bei seinen Messungen im Stadtgebiet und auf der B54 feststellen. Bei der sechsstündigen Messung in der Mainzer Straße wurden ab 08:30 Uhr insgesamt 265 Verstöße festgestellt. Bei der dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde der negative Spitzenreiter mit 107 km/h geblitzt, was ein zweimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und 280EUR Strafe zur Folge hat. Die Messung wurde letzte Woche im gemeinsamen wöchentlichen Blitzerreport der Kommunalen Verkehrspolizei der Stadt Wiesbaden und des Polizeipräsidiums Westhessen angekündigt. Am Abend wurde auf der Bundesstraße 54 in Fahrtrichtung Taunusstein gemessen (sogenannte Felsenkurve). An dieser Örtlichkeit kam es in der Vergangenheit zu Verkehrsunfällen, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Im Zeitraum von 19:15 Uhr bis 21:50 Uhr mussten hier 81 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert werden. Bei erlaubten 60 km/h fiel hier ein PKW mit 100 km/h negativ auf, was für den Fahrer eine Strafe von 120 EUR und einen Punkt bedeutet.

 
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