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Stadt Mainz will neuen Wohnraum in der „Housing Area“ Gonsenheim schaffen
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Stadt Mainz will neuen Wohnraum in der „Housing Area“ Gonsenheim schaffen

(gl) - Oberbürgermeister Michael Ebling beauftragt Wohnbau Mainz GmbH die bundeseigene Liegenschaft „Housing Area Finther Landstraße“ in Gonsenheim zu erwerben.

Mainz gehört zu den wachsenden Städten in Deutschland. Allein in den Jahren 2007 bis 2017 hat sich die Einwohnerzahl in der Landeshauptstadt um rund 16.000 Personen erhöht.

Die Schwarmstadt Mainz zieht als bedeutender Hochschul- und Medienstandort viele Studenten und junge Berufstätige an. Um den rasanten Anstieg der Mieten zu bremsen, muß Wohnraum erhalten und geschaffen werden.

Vor allem beim sogenannten bezahlbaren Wohnraum besteht ein hoher Bedarf, denn neben jungen Leuten sind auch viele Familien mit Kindern darauf angewiesen.

Die Stadt Mainz setzt sich deshalb schon seit Jahren erfolgreich für eine gezielte Ausweitung des Wohnungsangebotes im Stadtgebiet ein. In den vergangenen sechs Jahren sind so in Mainz 5.840 Wohnungen neu fertig gestellt worden. Aktuell laufen die Erschließungsarbeiten im Heiligkreuz-Viertel, hier sollen weitere 2.000 neue Wohnungen entstehen.

Die Anstrengungen der Stadt bei der Schaffung von neuem Wohnraum gehen weiter: Oberbürgermeister Michael Ebling hat die stadtnahe Wohnungsbaugesellschaft Wohnbau Mainz GmbH beauftragt, gegenüber der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eine Erstzugriffsoption für den Erwerb der bundeseigenen Liegenschaft „Housing Area Finther Landstraße“ in Gonsenheim geltend zu machen.

Die von der US-Army vor einigen Jahren verlaßene Wohnsiedlung „Housing Area Finther Landstraße“ in Gonsenheim befindet sich derzeit im Besitz des Bundes, genauer der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Gebäude auf dem Gelände sind der Stadt Mainz bis Mitte 2020 für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt worden. Vor dem Hintergrund der sinkenden Flüchtlingszahlen bietet sich in den nächsten Jahren die Chance dort neuen Wohnraum zu schaffen.

Wir meinen: Wie schön, daß nach den "Fremden" nun auch die "Hiesigen" eine Chance berkommen...

 
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