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Polizeibericht vom 28.03.2018
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Polizeibericht vom 28.03.2018

Einbrecher gehört - Fiktion oder Virtuell?

Mombach, ... und dann war da noch: Dienstag, 27.03.2018, 14:17 Uhr: Gestern rief ein 12-jähriger Junge über Notruf die Polizei an. Er meldete, dass er in der Wohnung, in der er und sein Bruder zurzeit alleine wären, verdächtige Geräusche gehört hat. Die Geräusche klangen wie das Zuschlagen von Türen. Weil er befürchtete, dass Fremde in der Wohnung sind, hatten er und sein Bruder sich in einem Zimmer eingeschlossen. Die Polizei rückte aus und stellte an der Wohnung keine Einbruchsspuren fest. Auch gab es keine Hinweise auf andere Anzeichen für unberechtigte Dritte in der Wohnung. Vielmehr ergab sich schließlich der Verdacht, dass der junge Mitteiler, der Playstation gespielt hatte, möglicherweise dort gehörte Geräusche nicht richtig zugeordnet hatte. Tja, so blieb der "Täter" trotz rechtzeitiger Information unentdeckt...

Verkehrsunfall unter Einfluß von Tabletten ?

Gonsenheim, Dienstag, 27.03.2018, 12:16 Uhr - Ein 75-jähriger Pkw-Fahrer fuhr aus einer Parkbucht in der Breite Straße, Fahrtrichtung Finthen, heraus und wendete auf der Breite Straße, um seine Fahrt in Richtung Elbestraße fortzusetzen. Beim Wenden fuhr er frontal in einen am rechten Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Elbestraße stehenden Opel Astra und verursachte Sachschaden. Danach entfernte er sich von der Unfallstelle. Kurze Zeit später kam es zu einem zweiten Unfall: Zu diesem Zeitpunkt befuhr der 75-Jährige die Erzberger Straße aus Fahrtrichtung An der Krimm kommend und wollte nach rechts in die Pfarrer-Brantzen-Straße einbiegen. Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr zwei Verkehrsinseln und prallte am gegenüberliegenden Fahrbahnrand in einen Hügel, wo er zum Stehen kam. Der Grund für die mangelhafte Fahrzeugkontrolle steht noch nicht fest. Bei der Unfallaufnahme konnte die Polizei keine Alkoholisierung des Fahrers feststellen. Ihm wurde eine Blutprobe abgenommen, um den Einfluss von möglicherweise anderen Substanzen (Medikamente zum
Beispiel) feststellen zu können.

Fahrerin geschnitten, abgedrängt und geflüchtet

Hechtsheim, Dienstag, 27.03.2018, 18:15 Uhr - Eine 54-jährige Frau befuhr mit ihrem 3er BMW die linke Spur der Rheinhessenstraße in Hechtsheim. Im Kreuzungsbereich Höhe Hornbach wurde sie von einem unbekannten Fahrzeug, das von der rechten Spur kam, scharf geschnitten, sodass sie nach links auf eine Verkehrsinsel ausweichen musste und mit ihrem Fahrzeug über einen hohen Bordstein ratterte. Anschließend fuhr sie rechts ran und stellte Beeinträchtigungen im Fahrverhalten ihres BMW fest. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion 3 auf dem Lerchenberg: 06131 - 65 4310

Rettungssanitäter angepöbelt

Mainz, Gymnasiumsstraße (ots) - Dienstag, 27.03.2018, 16:17 Uhr - Ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden zu einem Notfall in einer Arztpraxis in der Gymnasiumsstraße gerufen. Sie stellten ihre Fahrzeuge vor der Ausfahrt des Parkhauses Kronberger Hof ab. Aus dem Parkhaus kommende Fahrzeuge mussten warten und hatten für diese Situation Verständnis. Der einzige, der sich darüber aufregte, war ein Sicherheitsmitarbeiter des Parkhauses selbst. Er ging in die Arztpraxis, pöbelte die Sanitäter an und forderte diese vehement auf, das Fahrzeug zur Seite zu fahren. Damit störte er den Einsatz der Sanitäter. Schließlich fuhr eine Sanitäterin den Wagen weg, nur um in Ruhe arbeiten zu können. Der Zustand der Patientin war zu diesem Zeitpunkt noch nicht stabil. Als eine Sanitäterin im Fahrzeug war, wurde sie weiterhin von dem Sicherheitsmitarbeiter angepöbelt. Aus diesem Grund wurde die Polizei informiert. Als eine Streife vor Ort ankam, entfernte sich der Mitarbeiter laut einer Zeugin. Der Sicherheitsmitarbeiter muss noch ermittelt werden.

Vorsicht! Falsches Gewinnspielversprechen! - Mehrere Versuche und auch erfolgreiche Betrügereien

Wiesbaden, 26./27.03.2018 - (He) Im Verlauf der vergangenen Tage trieben Telefontrickbetrüger in Wiesbaden ihr Unwesen und erbeuteten in mindestens zwei Fällen von ihren Opfern mehrere Hundert Euro. Neben mehreren gescheiterten Versuchen, bei denen die Anrufe zum Teil auch zur Nachtzeit erfolgten, wurde unter anderem am Montag ein männliches Opfer kontaktiert und diesem erklärt, dass er bei einer Gewinnspielgemeinschaft aus Berlin knapp 30.000 Euro gewonnen habe. Er werde wieder angerufen, um die Abwicklung der Geldübergabe zu besprechen. Gestern, am Dienstag, rief dann tatsächlich ein weiterer Betrüger an und erklärte, dass das Opfer für seinen angekündigten Gewinn über 900 Euro "Transportkosten" im Vorfeld überweisen müsse. Das Spielchen ging noch weiter und es meldete sich im Laufe des gestrigen Tages ein dritter Täter der Bande.  Dieser berichtete nun, dass er für den Geldtransport verantwortlich sei und er mit dem Opfer diesbezüglich alles besprechen wolle. Nachdem dies dann erledigt war, machte sich das Opfer auf den Weg zur Bank und überwies die geforderte Summe. Es kam wie es kommen musste und abermals meldeten sich die Betrüger. Was war passiert: Bei der Übermittlung der Gewinnsumme gab es leider einen Zahlenddreher, sodass das Opfer statt den 30.000 Euro sich plötzlich über 80.000 Euro "freuen" konnte. Einziger Haken: wenn sich die Gewinnsumme erhöht, erhöhen sich natürlich auch die Transportkosten. Also sollte der Angerufenen nochmals auf die Bank gehen und einen höheren Betrag überweisen. Hierzu kam es glücklicher Weise nicht, denn zwischenzeitlich hatte ein Verwandter von der Geschichte Wind bekommen und fuhr mit dem Opfer statt auf die Bank zur nächsten Polizeidienststelle. Seien Sie gewarnt! Betrüger versuchen immer wieder, mit der "Gewinnmasche" an Geld zu kommen. Lassen Sie sich auf solche Spielereien nicht ein. Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinnes an Bedingungen geknüpft ist. Leisten Sie keinerlei Vorauszahlungen auf versprochene Gewinne, denn ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals von einer Vorauszahlung abhängig machen! Beenden Sie solche Telefonate sofort und informieren Sie die Polizei.

Falscher Staatsanwalt ruft an, Geld weg!

Wiesbaden, 26.03.2018, - (He) Am Montag wurde ein 25-jähriger Wiesbadener zum Opfer eines "falschen Staatsanwaltes" und verlor dadurch 900 Euro. Der Betrüger meldete sich telefonisch als "Staatsanwalt Förster" und erklärte dem Wiesbadener, dass durch eine Firma Strafantrag gegen ihn gestellt worden sei. Hintergrund seien "nichtbezahlte Gebühren" in Höhe von
1.690 Euro. Der 25-Jährige solle jedoch einen, durch den falschen Staatsanwalt genannten, Anwalt anrufen und mit ihm die Sache klären. Der angerufene  "Anwalt" forderte das Opfer dann auf, umgehend 900 Euro an den Buchhalter der entsprechenden Firma zu überweisen. Die Überweisung solle auf ein Konto in der Türkei getätigt werden. Nur so könne ein Gerichtsverfahren verhindert werden. Eingeschüchtert nahm der Angerufene die Überweisung vor. Leider erst nach der Überweisung recherchierte das Opfer im Internet und musste selbst feststellen, dass er gerade eben, wie schon andere Personen vor ihm, zum Opfer von Trickbetrügern geworden war. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen den Notruf. Kein Staatsanwalt, kein Richter, kein Anwalt, nicht die Polizei oder auch sonst eine Behörde fordert Sie auf, plötzlich und ohne ein vorheriges Verfahren Geld zu überweisen. Ohne einen ordentlichen Schriftverkehr oder ein entsprechendes Mahnverfahren schon gar nicht. Und spätestens bei einer geforderten Überweisung in das Ausland sollten Sie hellhörig werden.

Pärchen bestiehlt 90-Jährigen

Wiesbaden, Daimlerstraße, 24.03.2018, 15:00 Uhr - (He) Wie der Polizei gestern mitgeteilt wurde, kam es am vergangenen Samstag in der Wohnung eines 90-Jährigen zu einem Diebstahl einer Digitalkamera. Verantwortlich scheint ein Pärchen, welches gegen 15:00 Uhr an der Wohnungstür in der Daimlerstraße klingelte. Es wurde eine Geschichte erzählt, dass man auf der Suche nach der in der Nähe wohnenden "Oma Rosa" sei. Diese hätte sich in ihrer Wohnung eingesperrt und nun sei der Schlüsseldienst unterwegs. Das Paar fragte, ob man denn nicht in der Wohnung des Seniors auf den Schlüsseldienst warten könne. Hilfsbereit stimmte dieser zu. Nach 15 Minuten verwies er die Fremden dann doch der Wohnung, denn die Sache wurde ihm zu bunt. Später war dann die Kamera verschwunden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass unbemerkt eine dritte Person in die Wohnung gelangte und die Kamera mitgehen ließ. Täter: ca. 30 Jahre, helle Hautfarbe, schlank, mittelblondes, etwas längeres Haar, laut Angaben des Geschädigten mit "Migrationshintergrund", er habe "normale" Kleidung getragen. Täterin: ca. 30 Jahre, ca. 1,70 Meter groß, dunkle, längere Haare, trug eine Art Kopftuch, einen knielangen Rock und schwarze Strumpfhosen. Sie hatte laut dem Geschädigten ein südländisch- orientalisches Aussehen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Einbrecher kommen tagsüber

Wiesbaden, Schlichterstraße, 27.03.2018, 08:40 Uhr - 13:20 Uhr - (He) Gestern entwendeten Einbrecher aus einer in der Schlichterstraße gelegenen Wohnung Gold- und Silberschmuck von bislang unbekanntem Wert. Die Täter drangen zwischen 08:40 Uhr und 13:20 Uhr im 3. Stock durch die Eingangstür der Wohnung ein. Im Innern wurden sämtliche Räumlichkeiten durchsucht. Mit der Beute gelang dann unerkannt die Flucht. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Maschinen aus PKW entwendet

Wiesbaden, Ludwigstraße, 26.03.2018, 22:30 Uhr - 27.03.2018, 08:20 Uhr - (He) In der Nacht von Montag auf Dienstag schlugen unbekannte Täter an einem in der Ludwigstraße angestellten Opel Zafira die Heckscheibe ein und entwendeten aus dem Kofferraum einen Bohrhammer und einen Akku-Winkelschleifer der Marke Makita sowie ein Stihl Rückengebläse. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 2.000 Euro. Täterhinweise liegen nicht vor. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

 
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Diese Frage stellt sich

Wie nennt man einen Mann, der Geld aus dem Fenster wirft?
 – Einen Scheinwerfer!

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