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Radweg am Rhein-Main-Congreß-Center gesperrt - Verkehrspolitik aus dem 19. Jahrhundert
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Radweg am Rhein-Main-Congreß-Center gesperrt - Verkehrspolitik aus dem 19. Jahrhundert

Es findet im Rhein-Main-Congreß-Center die erste große Veranstaltung statt. Ein Bundesparteitag mit normaler medialer Aufmerksamkeit.

Das kürzlich eröffnete Rhein-Main-Congreß-Center gilt als eines der innovativsten Kongreßzentren. Trotzdem muß der Radweg vor dem Gebäude zur Durchführung der Veranstaltung für das komplette Wochenende gesperrt werden.

Nachhalitgkeit gilt als Schlüßelerfolgsfaktor in der Veranstaltunsgbranche und auch der 194 Millionen teure Neubau setzt hier Maßstäbe. Dieser Anspruch endet vor der eigenen Haustür. So wurden anscheinend keine Plätze für Übertragunsgwagen der Medien eingeplant, sodaß diese jetzt auf den Radweg stehen.

Verkehrspolitik aus dem 19. Jahrhundert - Vor dem Hintergrund der Veranstaltung der als Aufbruch in die Moderne beworben wird, ist der komplettwegfall von modernen, städtischen Infrastrukturen schwer einzuordnen.

Erik "Eru" Frank, 1. Vorsitzender des ADFC Wiesbaden/Rheingau-Taunus: "Der Sprung ins 21. Jahrhundert mit schnellen Wegebeziehungen in der Stadt ist nicht gelungen. Wir fordern Wiesbaden auf bei Sperrungen den Radverkehr eine bequeme und sichere Führung zu ermöglichen und nicht, wie in den letztren Jahren den Radweg zu sperren. Öffentliche Wege müßen für Fußgänger und Radfahrer nutzbar bleiben..."

(Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (ADFC) - Kreisverband Wiesbaden)

 
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