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Chorgruppe Kostheim zeigt Herz beim Muttertags Konzert
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Chorgruppe Kostheim zeigt Herz beim Muttertags Konzert

Bravouröse 1.370 Euro-Spende für EVIM-Seniorenzentrum

"Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten, sinnierte schon 350 vor Christus der griechische Philosoph Aristoteles." Eine aufbauende Botschaft mit der Bardo Frosch als eloquenter und kundiger Moderator des traditionellen Muttertages Konzertes am Samstag, 12. Mai, einleitete.

Ein Musikereignis mit ganz besonderem Anspruch und musikalischer Leidenschaft der famosen Chorgruppe 1920, der wiederrum die 500 Kulturbeflissenen faszinieren konnte. Aus terminlichen Gründen konnte der Gesangverein „Tonart e.V.“ diesmal nicht teilnehmen. Für den Präsidenten der Chorgruppe Franzl Vogler war es eine besondere Freude u.a. erstmals den hessischen Kultusminister Alexander Lotz, sowie AKK-Stadtrat Rainer Schuster in Vertretung des Wiesbadener OB’s als Ehrengäste zu begrüßen.

Unter dem schwungvollen Dirigat von Stefan Menges eröffnete der Musikverein Concordia den Konzertabend mit dem flotten „Schönfeld Marsch“ des Österreichischen Komponisten Carl Michael Zierer. MV Concordia konnte weitere fulminante Ausrufezeichen setzen.

Mit „Free and Happy“, sowie einem furiosen Medley mit Bert Kaempfert Sounds zu „African Beat“, „Stranger in the Night“, „Swinging Safari“, „Sweeit Caroline“.  

Eine gefühlvolle gesangliche Muttertags-Überraschung bot der putzige Harmonie Kinderchor unter Leitung von Marika Dzkaini mit „Ein Mann der sich Kolumbus nennt“ und mit einem rührenden Loblied „Mamma, ich hab dich lieb“ - da blieb kein Auge trocken im Saal.   

Die imposante Stimmgewalt der CV Harmonie, Leitung Kirsten Sommer, konnte mit effektvollen Varianten zu hohem C und Bässen mit ihrem „Gemischten Chor“ in den Bann ziehen.  Das vorgetragene Lied „Gabriella“ des Komponisten Stefan Nilsson stammt aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“, der seit 2005 die Menschen berührt.

Mit „Weit, weit weg“ erfolgte die empfindsame Ballade von Hubert von Goisun. Zu einem facettenreichen Bilderbogen wurde diese exzellent von alpenländlicher Volksmusik mit Rock und Pop–Elementen vorgetragen. Berauschend war das französische Trinklied, Musik im 6/8 Takt,  mit „Tourdion“

Als vokale Perle glänzte der Harmonie-Rainbow-Chor mit „I‘m Walking“ von Dave Bartholomew, Antoine Domino mit Gospelliedgut „He is a ever lasting god“ komponiert mit viel Drive J.Paul Williams.

Der famose Klangkörper der GV Liedertafel, unter dem Dirigenten Thomas Höpp, konnte mit seinem emotionalen und einfühlsamen  Gesangsvolumen beeindrucken zu den Melodien:

„On the merry month of may“ Komponist Henry Youl, eine Vokalmusikkomposition aus der Renaissance und dem frühen Barock. „La Montanara“, ein italienisches Bergsteigerlied, wurde gefühlsselig vorgetragen, Komponist Toni Ortelli.

Ein weinseliges Lied „Entschuldigung“ von Friedrich Silcher wurde besinnlich dargebracht. Den Abschluß bildete stimmungsvoll der „Hoch- und Deutschmeister Regimentsmarsch“ von August Jurek, der skandiert wurde durch die jubilierenden Besucher.

MV Concordia elektrisierte mit den Hits der legendären Beatles u.a. „Let it be“, „Yesterday“, „Obladie-Oblada. Ein außergewöhnliches Hörerlebnis mit Swing und Pop bot MGV 1844 Kostheim, Leitung Gerhard Wöllstein mit „Auf meinem Weg“ und „Have a nice Day“,  Arrangement Lorenz Maierhofer, „Are you lonesome tonight“ von Elvis Presley, die Krönung wurde geboten mit dem herrlichen Evergreen „Liebeskummer lohnt sich nicht“ gesungen in den 60-iger Jahren von Siw Malmquist.       

Ein Brillantfeuerwerk wurde vom MV Concordia mit „Latin American Fever“ zu mitreißenden Samba-Rhythmen gezündet. Die obligatorische Spendensammlung durch die Kostheimer Weinkönigin Michelle Gönder und Weinprinzessin Ann-Kathrin Dösch vorgenommen, brachte die grandiose Summe von 1.370,00 € ! Diese wurde der EVIM-Pflegedienstleitung Angela Alt und Regina Müller überreicht, eine „Clowns-Attraktion“ für Demenzkranke bettlägerige Patienten soll damit gesponsert werden.                  

Mit dem legendären Kostheimer Marsch „Schwenk die Fahn“ konnte sich die engagierte Chorgruppe 1920 mit einem prachtvollen Melodienstrauß bei großartigen Muttertags Konzert verabschieden.

(Herbert Fostel) - Fotos: Björn Schneider

 
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