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Kellerbrand in Mehrfamilienhaus verläuft glimpflich
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Kellerbrand in Mehrfamilienhaus verläuft glimpflich

Einen glimpflichen Verlauf nahm in der Nacht zum Dienstag ein Kellerbrand in der August-Bebel-Straße im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim.

Obwohl beim Eintreffen der Feuerwehr der Treppenraum des Gebäudes bereits komplett verqualmt war, wurden glücklicherweise keine Bewohner verletzt.

Die Feuerwehr war über Notruf 112 um ca. 23:20 Uhr zu einer Rauchentwicklung aus dem Keller eines viergeschoßigen Mehrfamilienhauses informiert worden.

Daraufhin entsendete die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 3, die Freiwillige Feuerwehr Dotzheim sowie einen Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Beim Eintreffen hatten sich die meisten Bewohner des Gebäudes bereits ins Freie gerettet und erwarteten das Eintreffen der Feuerwehr vor dem Gebäude.

Die erste Erkundung ergab eine starke Rauchentwicklung und Flammenschein im Keller, wobei sich der giftige Rauch bereits im gesamten Treppenraum ausgebreitet hatte.

Deshalb gingen mehrere Trupps von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor, um den Brand mit einem Strahlrohr zu bekämpfen und den Treppenraum und die angrenzenden Wohnungen auf eventuell verletzte oder gefährdete Personen zu kontrollieren.

Glücklicherweise konnte durch die anwesende Polizeistreife rasch geklärt werden, daß alle Bewohner das Gebäude verlaßen konnten. Obwohl sie dabei teilweise durch den verqualmten Treppenraum flüchteten, wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude soweit belüftet, daß die Bewohner wieder in ihre Wohnung zurückkehren konnten. Bezüglich der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Die Rauchausbreitung in den Treppenraum wurde in diesem Fall durch eine offene Abschlußtür zu den Kellerräumen begünstigt. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Feuerwehr, daß verrauchte Fluchtwege nicht mehr zum Verlaßen des Gebäudes genutzt werden sollten.

Schon einige Atemzüge im Brandrauch können sonst ernste Gesundheitsschäden verursachen. Wird Rauch im Fluchtweg wahrgenommen, ist das Verbleiben in der Wohnung und das Warten auf die Feuerwehr die beste Möglichkeit sich selbst zu schützen. Bewohner sollten die Türen dabei geschlossen halten und sich an einem Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar machen. (jh)

 
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