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CDU: Einführung von Tasern sollte geprüft werden
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CDU: Einführung von Tasern sollte geprüft werden

Mit dem Antrag „Eigenschutz und Sicherheit der Stadtpolizei verbessern“, konnte sich die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung weitgehend durchsetzen.

Darin hatte die CDU gefordert, daß die Stadtpolizei über „angemeßene und wirksame Einsatzmittel“ verfügen muß. Dies, so Fraktionsvorsitzender Bernhard Lorenz, ist besonders wichtig, „weil die Ausrüstung auch der Eigensicherung der Mitarbeiter dienen muß“.

Eine Bewaffnung mit Schußwaffen, wie bei der Schutz- oder der Kriminalpolizei, lehnte die Stadtverordnetensammlung ab. Die CDU hatte gefordert,  daß die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einführung von sogenannten "Tasern" (Elektroschockpistolen) geprüft werden.

Sollte eine derzeit laufende Testphase durch die Polizeibehörden positiv sein, solle der Magistrat die Frage prüfen, ob eine Ausstattung der Wiesbadener Stadtpolizei mit diesen Tasern in Betracht komme.

Bedauerlich, daß die anderen Fraktionen der CDU im Hinblick auf die Taser nicht gefolgt sind. Damit fand eine CDU-Forderung, deren Einführung zumindest zu prüfen und erst dann final zu entscheiden, keine Mehrheit.

Dr. Bernd Wittkowski bedauert dies. „Eine Prüfung wäre doch sinnvoll gewesen, um sich eine fundierte Meinung über die eventuelle Ausstattung der Wiesbadener Stadtpolizei mit diesen Geräten bilden zu können“, betont der parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer. „Dies hätte uns die Möglichkeit gegeben, auf einer soliden Basis von Fakten zu entscheiden.“

 
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