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Wartungsbootsfahrt auf Vater Rhein?
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Wartungsbootsfahrt auf Vater Rhein?

Irritation hatte sich in der Redaktion breit gemacht. Es wurde berichtet von einer "Wartungsbootsfahrt". Wir dachten, daß hier ein Boot gewartet wurde und nun eine Art Probefahrt gemacht wird um feststellen zu können, ob alles richtig ist.

Der nachfolgende Bericht schildert jedoch eher eine Vergnügungsrfeise auf dem Rhein, zumal der Einladende zu diesem Ereignis nicht die Feuerwehren der Städte Mainz und Wiesbaden als Bootseigner waren, sondern ein Stadtrat als Einzelperson. Wie das Foto zeigt, waren die Mitfahrer wohl eher keine technischen "Bootsspezialisten", eher "Freizeitspaß-Spezialisten"...

Naja, egal solong dodebei aach invormadive Gespräche geführt wern... Hauptsach: Schee war´s!

Erfrischender Törn auf Vater Rhein - Leinen los, AKK-Stadtrat Rainer Schuster lud zur Fahrt auf Feuerlöschboot ein. Zur traditionellen Wartungsbootsfahrt hatte AKK-Stadtrat Rainer Schuster am 23. Juni zahlreiche Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft und Politik eingeladen.

An der Spitze die begeisterten Stadtverordnetenvorsteherin und Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, OB Sven Gerich  mit den Ortsvorsteher Stephan Lauer, Kostheim und Rainer Meier, Amöneburg sowie Leiter des zweiten Polizeireviers aus Kastel Michael David mit dem Vereinsringrepräsentanten Josef Kübler, Kastel und Annegret Kracht, Kostheim.

Es war eine informative „Wartungsfahrt“ von Kastel in Richtung Rheingau und zurück. Das Feuerlöschboot mit seinen 350 PS ist Eigentum der Berufsfeuerwehren der beiden Landeshauptstädte. Das Boot kann im Falle einer Evakuierung mehr als 200 Personen aufnehmen.

Die Gefahr im Rahmen einer Simulationsübung auf der Rettungsaue ausgesetzt zu werden bestand für die 70 gutgelaunten Passagiere nicht. Mit der Wartungsbootsfahrt soll auch das erfolgreiche Wasserrettungskonzept der DLRG, der Freiwilligen Feuerwehren und der beiden Berufsfeuerwehren der beider Landeshauptstädte unterstrichen werden. 

Ein Konzept, bei dem alljährlich vier Berg- und Talfahrten auf dem Rhein durchgeführt werden. Das Feuerlöschboot ist auch im Ernstfall auf erfolgreiche Löschaktionen vorbereitet, dies wurde während der Exkursion auf dem Gewässer deutlich simuliert.

Beim obligatorischen „Wasser marsch!“ konnten die forschen „Kanoniere“ OB Sven Gerich und AKK-Stadtrat Rainer Schuster mit imposanten Wasserfontänen (12.000 l/min) aufwarten.

Bei erfrischenden Getränken gab es informelle Gespräche zum pulsierenden AKK-Geschehen, die auf der Plattform des Feuerlöschbootes durch die illustren Gäste geführt wurden. Zum aktuellen Themenkreis gehörten u.a. die Pläne zum gemeinsamen neuen Bürgerhaus, für eine solidarische und realistische Weichenstellung plädierten der wiedergewählte KCK-Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans, sowie der neue KCV Chef Thomas Gill, dem widersprach auch nicht der Kostheimer Kommunalpolitiker Gerd-Josef Weckbacher (FWG) nicht.

Der KCK-Präsident signalisierte zur Freude von AKK-Stadtrat Rainer Schuster daß der Klub beim AKK-Fastnachtsumzug 2019 verstärkt mit seinem Troß teilnehmen wird.

City-Bahn, Hochkreisel-Wohnbaukonzepte standen auch im Brennpunkt bei SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Beuermann mit Gesprächspartnern.

Mit ihren Erfolgsprognosen für die deutsche Nationalmannschaft in Russland, gegen Schweden (2:1) lagen AKK Journalist Herbert Fostel mit schwarz-rot-gold-WM-Kapp und Sponsor Ralf Kraft mit Armbändchen in den deutschen Nationalfarben auf Erfolgskurs!

Nach der Rheinfahrt lud Gastronom Ralf Kraft die Gästeschar zu einem „Absacker“ mit Bretzel in seinen Biergarten am Kasteler Biergarten ein.

(Herbert Fostel) - Foto: Klaus Beuermann

 
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