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CDU-Fraktion unterstützt Jagd auf Nilgänse
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CDU-Fraktion unterstützt Jagd auf Nilgänse

Die Wiesbadener CDU-Rathausfraktion unterstützt eine Forderung der Euro-päischen Union, Nilgänse in Deutschland zu jagen und rasch zu beseitigen.

Die EU betont, daß sich diese „invasive“ (eingedrungene) Art maßenhaft ausbreiten und dabei große Mengen an Exkrementen hinterlaßen würde. Darin wurden andernorts bereits Salmonellen und Saugwurmlarven entdeckt.

„Wir müssen sicherstellen, daß wir eine Gesundheitsgefährdung ausschließen können“, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nicole Röck-Knüttel. „Schließlich spielen auch Kinder auf den Wiesen, auf denen sich die Gänse aufhalten.“ Die CDU-Fraktion hatte deshalb beantragt, die Exkremente der Tiere untersuchen zu laßen.

Das städtische Umweltamt sieht derzeit noch keine Veranlassung, den Bestand in Wiesbaden zu regulieren, weil die Anzahl der Tiere noch überschaubar sei.

Röck-Knüttel begrüßt es dennoch, daß die EU das Problem nun angehen und beseitigen wolle. Dabei ist die Forderung der EU rigoros: Sie will die Schonzeit aufheben, die ganzjährige Bejagung erlauben und für „die schnellstmögliche Beseitigung der Population sorgen, solange die Anzahl der Tiere noch begrenzt ist“.

Neben der Übertragung von Krankheiten sei die Verdrängung einheimischer Arten ein weiteres Problem. Nicole Röck-Knüttel weist darauf hin, daß eine Bejagung der Tiere in der Innenstadt schwierig ist. „Dennoch können wir uns als letztes Mittel auch die Beseitigung der Nilgänse vorstellen.“

 
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