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Parken auf dem zweiten Ring entfällt ab Freitag
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Parken auf dem zweiten Ring entfällt ab Freitag

Gegen Dieselfahrverbote: „Die Landeshauptstadt Wiesbaden stemmt sich weiter gegen Dieselfahrverbote. Ab Freitag, 3. August, entfällt daher das Parken auf dem zweiten Ring, um den Verkehr flüßiger abwickeln zu können.

Unnötiger Schadstoffausstoß wird dadurch vermieden. Der hoch belastete erste Ring soll dadurch zudem entlastet werden“, teilt Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol mit.

Kowol weiter: „Wir arbeiten weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel daran, ein Dieselfahrverbot zu verhindern. Die beßere Abwicklung des Verkehrs auch im Hinblick auf einen flüßigen Verkehr ist hierbei ein wichtiger Faktor, um die lokalen Schadstoffemissionen aus dem Verkehr zu senken.

Zudem müßen wir das Verkehrsaufkommen in den höchstbelasteten Bereichen reduzieren. Hierzu zählt insbesondere der erste Ring, der von der Verkehrs- und Schadstoffbelastung mit bis zu 66.000 Fahrzeugen die meisten Autobahnen in den Schatten stellt.“

Der Verkehrsausschuß der Stadtverordnetenversammlung hatte im März 2018 mit einstimmigem Beschluß den Magistrat gebeten, verkehrslenkende Maßnahmen zur Verflüßigung des Kfz-Verkehrs auf dem zweiten Ring zu ergreifen. „Dieses Ziel deckt sich mit meiner Strategie der Entlastung des ersten Rings durch Verlagerung nach Außen, und ich habe diesen Impuls daher dankend aufgegriffen und zur sofortigen Umsetzung angewiesen“, sagt Kowol.

Verschiedene weitere Maßnahmen seien bereits identifiziert: „Demnächst werden wir die Verkehrsführung am Dürerplatz so anpaßen, daß mehr Verkehr nicht auf den ersten sondern den zweiten Ring gelenkt wird. Damit auf dem zweiten Ring nicht neue Schadstoffprobleme entstehen, ist dort eine flüssige Abwicklung des Verkehrs unbedingt sicherzustellen.“

Speziell durch die zeitweise Nutzung von Fahrstreifen des zweiten Rings zum Parken komme es aber bereits heute immer wieder zu Behinderungen des Fließverkehrs und damit zu höheren Schadstoff- und auch Lärmemissionen. „Zudem muß die Räumung des Fahrstreifens jeden Tag aufs Neue mit erheblichem Personaleinsatz durch die Verkehrspolizei begleitet werden - das Abschleppen von Fahrzeugen ist an der Tagesordnung.

Die dort gebundenen Kräfte fehlen aber an anderer Stelle. Und bereits ein einzelnes Fahrzeug reicht, um den fließenden Verkehr und damit viele Betroffene massiv zu beeinträchtigen. Ab Freitag wird daher die versuchsweise begonnene abschnittsweise Freigabe von Fahrstreifen auf dem zweiten Ring zu bestimmten Tageszeiten beendet“, so der Dezernent. Auf der gesamten Strecke werde dann wieder ein absolutes Halteverbot gelten.

Aufgrund der nun eingetretenen Gewöhnung an die Regelung kündigt Kowol allerdings eine Umstellungsphase an: „Ich habe die kommunale Verkehrspolizei gebeten, die Umstellung engmaschig zu begleiten. Allerdings wird die Verkehrspolizei hierbei in den ersten beiden Wochen ausschließlich Verwarnungen ohne Verwarngeld aussprechen.“

(Wir meinen: ??? - hmmm)

 
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