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Steuerzinsen: Halber Zinssatz ist genug!
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Steuerzinsen: Halber Zinssatz ist genug!

Die Steuerzinsen sind zu hoch! Das rechnet der Bund der Steuerzahler der Politik seit langem vor – jetzt schwenken die Bundesländer Bayern und Hessen auf diese Linie ein.

Beide Länder wollen sich im Finanzausschuß des Bundesrats dafür einsetzen, den Zinssatz für Steuererstattungen und Steuernachzahlungen zu halbieren. Denn der aktuelle Zinssatz im Steuerrecht entspricht nicht mehr der Realität! „Sechs Prozent Zinsen gibt es nur noch beim Finanzamt“, sagt der BdSt.

Darum geht es: Gemäß § 233 ff. Abgabenordnung werden Steuernachforderungen und Steuererstattungen verzinst. Dabei gilt ein Zinssatz von 0,5 Prozent pro Monat, also sechs Prozent pro Jahr. Der hohe Zinssatz besteht bereits seit mehr als 50 Jahren.

Da die allgemeinen Zinsen in den vergangenen Jahren stark gesunken sind, setzt sich der BdSt. für eine Anpassung des Zinssatzes auch im Steuerrecht ein.

Dieser sollte auf 0,25 Prozent pro Monat bzw. drei Prozent pro Jahr sinken. „Weil es oft nicht in der Hand der Steuerzahler liegt, wann der Steuerbescheid verschickt oder die Betriebsprüfung abgeschloßen wird, ärgern sich die Steuerzahler über die hohen Zinsen“, betont der BdSt..

 
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