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Hände weg von Kastel Ostfeld/Kalkofern
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Hände weg von Kastel Ostfeld/Kalkofern

Irgendwann muß sich jeder von uns entscheiden!


Will ich weiter Wachstum als ob es keine Grenzen gäbe. Oder begnüge ich mich mit nachhaltiger Entwicklung und bewahre das Erbe für die nachfolgenden Generationen.
 
Wofür steht „Hände weg von Os/Ka“?!  Die Landeshauptstadt Wiesbaden plant, auf dem ca. 450 ha großen „Projektgebiet“ Ostfeld/Kalkofen einen neuen Stadtteil für „8000-12.000 Menschen“. Hierfür wird ein Flächenbedarf von 30-35 ha angegeben. Auf weiteren 50 ha soll Industrie-und Gewerbefläche entstehen.
 
Das sogenannte Projektgebiet gibt unserem Logo ein Gesicht – wir halten aus verschiedenen Erwägungen, die im weiteren zumindest angerissen werden sollen, dieses Projekt für mit zu gravierenden Folgen behaftet, als daß es durchgeführt werden sollte.
 
Um mit ihnen den Austausch über den Sinn oder Unsinn dieses Projektes zu pflegen, laden wir Sie recht herzlich ein zur Gründungsveranstaltung der  Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka"  am Donnerstag, dem 15. November 2018 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus in Kastel.

Die Aktionsgemeinschaft setzt sich zusammen aus verschiedenen Initiativen, politischen Gruppierungen und Einzelpersonen, die gemeinsam über das Projekt aufklären und klarmachen wollen, warum man es besser nicht realisieren sollte.
 
Was spricht denn jetzt dagegen? Wohnungsnot und Arbeitsplätze sind doch die Themen unserer Zeit? -  Ja, aber nicht um jeden Preis!  Der für uns zu hohe Preis für das Projekt Ostfeld setzt sich zusammen aus:
 
Klimaschutz: Die Frischluftschneisen nach Kastel, Kostheim, Amöneburg und bis zur Mainzer Innenstadt werden abgeriegelt. Im geplanten Wohngebiet verdrecken Autos und Industrie die Luft noch mehr. Die Temperaturen steigen noch stärker und schneller!
 Verkehrsinfarkt: Die Hauptverkehrs-Straßen A671, A66 und B455, die das Projekt-Gebiet umschließen, sind heute schon überfüllt und ein schier unlösbares Problem. Tausende Fahrzeuge der 8.000 – 12.000 Neubürger im Stadtteil bringen dann den endgültigen Kollaps.
Bodenschutz: Wertvolle Ackerfläche wird vernichtet: Die Existenz der heimischen Landwirte ist gefährdet, uns fehlt ein weiteres Stück der regionalen Versorgung vor Ort.
Wasser: Quellen und Grundwasserströme werden durch die Bau- und Erschließungs-Maßnahmen beeinträchtigt und/oder vernichtet. Tierpark und Cyperus sind in der Existenz bedroht. Wassermangel ist/wird auch bei uns ein Problem. Wo soll das Trinkwasser für die Neubürger herkommen? Noch so ein Sommer…
Biotopschutz: Das Biotop Kalkofen ist ein Kleinod! Wie soll die einzigartige Lebensgemeinschaft dort und im sonstigen Ostfeld überleben, wenn das Umfeld bebaut ist?
„Standortmarketing durch Müllverbrennung“, Fluglärm durch die Airbase (ist der Überflug überhaupt genehmigungsfähig?), wer braucht 50 ha neue Gewerbeflächen – wir haben Petersweg Ost noch nicht voll, etc.
 
Noch Fragen? Anregungen? Lust, aktiv zu werden! -  Fragen? Jederzeit gerne!  Dann freuen wir uns darauf, Sie am 15. November um 19:00 Uhr begrüßen zu dürfen!

 
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