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...aus dem Polizeibericht vom 15.11.2018
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...aus dem Polizeibericht vom 15.11.2018

Mit gefälschtem Zulaßungsstempel unterwegs

Mainz, Berliner Straße, Im Rahmen der Streife wird am gestrigen Mittwoch, 14.11.2018, gegen 17:00 Uhr, ein 46-Jähriger, der mit seinem PKW zuvor einen Rotlichtverstoß begangen hat, in der Berliner Straße einer Kontrolle unterzogen. Bei der Begutachtung des Zulassungsstempels auf dem amtlichen Kennzeichen des Seat kann zudem festgestellt werden, dass dieser mittels einfachem Drucker aufgedruckt und mit einem Klebeband an der Kennzeichenplatte befestigt wurde. Nach einer zusätzlichen Überprüfung mit UV-Licht handelt es sich definitiv um eine Totalfälschung. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und einem Verstoß nach § 6 PflVG eingeleitet. Zudem ist der 46-Jährige Betroffener im Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des festgestellten Rotlichtverstoßes.

98-Jährige in der Wohnung bestohlen

Mainz, Bismarckplatz, Mittwoch,14.11.2018, 11:00 Uhr - 11:30 Uhr - Ein Unbekannter verschafft sich unter einem Vorwand den Zutritt zur Wohnung einer 98-Jährigen in einem Mehrparteienhaus am Bismarckplatz. Er verwickelt sie in ein Gespräch. Was dann passiert, kann die 98-Jährige nicht mehr so ganz nachvollziehen. Nach dem der Unbekannte die Wohnung verlässt, stellt sie das Fehlen von einem unbekannten Bargeldbetrag aus ihrer Geldbörse fest.

Zielübungen auf einem Werksgelände

Mainz, Rheinallee, Dienstag, 13.11.2018, 16:00 Uhr - Ein 43-Jähriger Mitarbeiter eines in der Rheinallee ansässigen Betriebes teilt der Polizei mit, dass sich im rückwärtigen Bereich "Einschusslöcher" an einem Schild befinden. Die herbeigerufenen Polizeibeamten können tatsächlich an diesem Schild Löcher vorfinden. Im näheren Bereich des Schildes wird auch eine Stahlkugel sichergestellt. Ein weiterer Mitarbeiter hat vor Entdeckung noch ein "Zischen", wie beim Abschuss einer Zwille oder ähnlichem, gehört. Wie er berichtet,  sei wohl auch eine Stahlkugel in eine in der Nähe befindliche Wand eingeschlagen. Die Ermittlungen dauern an.

Mutter und Sohn als Trickbetrüger unterwegs - Festnahme!

Wiesbaden, Breitenbachstraße, 14.11.2018, 10:30 Uhr - (He) Dank des vorbildlichen Verhaltens einer 89-jährigen Wiesbadenerin und dem umsichtigen Verhalten mehrerer Beamtinnen und Beamten des 3. Polizeireviers gelang es gestern Morgen, ein "Trickbetrügerpärchen" festzunehmen. In diesem Fall wurde deutlich, dass sich Präventionsarbeit immer lohnt. Das ausgesuchte Opfer wurde am Dienstag an seiner Wohnung von einer angeblichen Pflegedienstmitarbeiterin aufgesucht. Diese wollte "zur Pflege der 89-Jährigen" in die Wohnung. Die Wohnungsinhaberin konnte sich jedoch erfolgreich eines Betreten der Wohnung erwehren und schickte die Fremde fort. Kurz danach rief dann ein Mann bei der Dame an und fragte, warum die Seniorin denn nicht die Mitarbeiterin für ihre Pflege in die Wohnung gelassen habe. Weiterhin wolle man am darauffolgenden Tag um 10:30 Uhr nochmals vorbeikommen. Jetzt wurde es der 89-Jährigen doch zu bunt und sie meldete den Vorfall der Polizei. Dies tat sie sicherlich auch, weil sie im Sommer schon einmal zum Opfer von Trickbetrügern werden sollte und nur mit Glück keinen finanziellen Schaden davontrug. Nach dem damaligen Vorfall wurde sie nochmals von Beamten der Wiesbadener Polizei aufgesucht und entsprechend sensibilisiert. Sich daran erinnernd, rief sie nun sofort die Polizei an. Das 3. Polizeirevier begab sich also gestern zur Wohnanschrift der Wiesbadenerin und harrte der Dinge. Tatsächlich erschien die "Pflegedienstmitarbeiterin" wieder an der Wohnung, wo sie dann sofort festgenommen wurde. Ihr Kompagnon, der 27-jährige Sohn der 60-Jährigen, konnte auf der Straße festgenommen werden. Da es Hinweise auf die Begehung weiterer Straftaten gab, wurde die Wohnung der Täterin durchsucht. Dort konnten mehrere Hanfpflanzen sichergestellt werden, welche einem weiteren Sohn der 60-Jährigen gehörten. Auch gegen ihn wurde nun eine entsprechende Strafanzeige gefertigt.

Festnahme nach versuchtem Kioskeinbruch

Wiesbaden, Marcobrunnerstraße, 15.11.2018, 03.15 Uhr - (pl) In der Nacht zum Donnerstag gelang es der Wiesbadener Polizei mit Hilfe eines aufmerksamen Anwohners einen mutmaßlichen Einbrecher festzunehmen. Der in der Marcobrunnerstraße wohnhafte Mitteiler hatte gegen 03.15 Uhr verdächtige Geräusche gehört und anschließend beobachtet, wie sich ein Mann an der Tür eines benachbarten Kiosks zu schaffen machte. Als der Zeuge auf sich aufmerksam machte, ergriff der Ertappte sofort die Flucht. Die direkt verständigten Polizeibeamten fahndeten daraufhin nach dem vom Mitteiler beschriebenen Flüchtigen und konnten kurze Zeit später in der Nähe des Tatortes den 40-jährigen Tatverdächtigen antreffen und kontrollieren. Bei dem bereits polizeilich bekannten und wohnsitzlosen Mann wurde ein Brecheisen aufgefunden und sichergestellt. Der 40-Jährige wurde daraufhin festgenommen und soll heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Übel beleiding und bespuckt

Biebrich, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, 14.11.2018, 23:50 Uhr - (He) Angespuckt und auf das Übelste beleidigt wurden Polizeibeamte am gestrigen Abend während eines Polizeieinsatzes in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße in Biebrich. Die Beamten wurden kurz vor Mitternacht alarmiert, da vor Ort ein 27-Jähriger aus dem Rheingau-Taunus-Kreis sich aggressiv verhalte, randaliere und schon eine Hauseingangstür beschädigt habe. Der alkoholisierte Mann wurde zur Ausnüchterung festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Während der Festnahme und des anschließenden Transportes soll der Mann die Einsatzkräfte mit Beleidigungen überzogen und diese auch bedroht haben. Er habe sich weiterhin gegen seine Festnahme zur Wehr gesetzt und Beamte angespuckt. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 
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