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Stadt Wiesbaden nimmt Schluck aus der Pulle zu Lasten der Autofahrer...
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Stadt Wiesbaden nimmt Schluck aus der Pulle zu Lasten der Autofahrer...

Stadt erhöht Parkgebühren um 25 Prozent

Ende November wird entsprechend dem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 6. September 2018 mit der Erhöhung der Parkgebühren um durchschnittlich 25 Prozent und der damit verbundenen technischen Anpassung der Parkscheinautomaten zunächst im Innenstadtbereich begonnen. Dabei wird als Erstes die bisherige Tarifzone im Kernstadtbereich um das historische Fünfeck herum umgestellt.

Die teurere Kern-Tarifzone wird in diesem Zuge nach Süden hin bis zum Hauptbahnhof und nach Osten hin bis zur Paulinenstraße ausgedehnt. „Wir haben mit der neuen Tiefgarage RMCC, der Tiefgarage Bowling Green und den Parkhäusern Theater und Liliencarré vier komfortable Angebote insbesondere für alle Autofahrer mit längerer Parkdauer, also beispielsweise Theater- oder Messebesucher. Es besteht kein Grund dafür, daß diese wertvollen Platz im öffentlichen Straßenraum beanspruchen müßen“, erklärt Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Die Umstellung und teilweise Umorganisation der übrigen Tarifzonen erfolgt dann in den darauf folgenden Wochen bis ins neue Jahr hinein.

Nachdem in den letzten sechs Jahren die Höhe der Parkgebühren unverändert geblieben ist, soll hiermit nicht nur eine Anpaßung an die generelle Preisentwicklung stattfinden, sondern auch der begrenzte Parkraum im öffentlichen Straßenraum effizienter für eher kürzere Parkdauern genutzt werden.

Die Gebührenerhöhung folglich wird über die Verkürzung der Tarif-Intervalle vollzogen, ein (kürzeres) Intervall kostet 50 Cent. Die Gebührenerhöhung ist Bestandteil des Sofortpakets zur Luftreinhaltung, um ein drohendes Dieselfahrverbot abzuwenden.

Auf dem Parkplatz Berufsschulzentrum in der Balthasar-Neumann-Straße wird die Parkgebühr für 12 Stunden von 2 auf 4 Euro erhöht. „Mit dem hessischen Schülerticket sind die Berufsschüler für 365 Euro im Jahr mit Bus und Bahn mobil...

Dadurch kann eine relevante Zahl von Autofahrten vermieden werden“, hofft Kowol.

(Wir meinen: ...kein Kommentar...!)

 
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