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...aus dem Polizeibericht vom 26.11.2018
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...aus dem Polizeibericht vom 26.11.2018

Taschendiebstahl

Mainz, Lotharstraße, Am Freitag, 23.11.2018, entwenden gegen 14:00 Uhr bisher unbekannte Täter aus dem Rucksack einer 38-Jährigen deren Geldbörse. Die Geschädigte befindet sich zum Tatzeitpunkt in einem Bekleidungsgeschäft in der Lotharstraße. Sie bemerkt zunächst nichts vom Diebstahl. In dem Geldbeutel befinden sich ca. 40 Euro Bargeld, Ausweis, Führerschein und EC-Karte der 38-Jährigen.

Diebstahl von Bargeld

Mombach, Hauptstraße, Samstag, 24.11.2018, 20:15 Uhr - Zwei unbekannte, männliche Personen stehen an der Kasse einer Veranstaltung in der Hauptstraße. Einer der Unbekannten verwickelt die 22-jährige Kassiererin in ein Gespräch. Der zweite Unbekannte begibt sich unbemerkt zur Kassiererin und entwendet aus dem Bereich der Kasse einen vierstelligen Betrag. Der Täter wird von der Kassiererin beschrieben als ca. 60 Jahre alt, 160 - 165 cm groß, faltiges Gesicht, dunkle Augen, graue, kurze Haare und schwarzer Jacke. Er hat nach ihren Angaben "gebrochenes Deutsch" gesprochen. Den zweiten Täter beschreibt sie als schlank, wesentlich jünger, mit einem schmalen Gesicht, kurzen schwarzen Haaren und schwarzer Jacke.

Fahrzeug flüchtet vor Polizeikontrolle

Mainz, Rheinallee, Montag, 26.11.2018, 01:18 Uhr - Eine Polizeistreife will ein Fahrzeug kontrollieren, welches verbotswidrig von der Rheinallee in die Frauenlobstraße abbiegt. Als dies der 20 jährige Fahrzeugführer erkennt,  beschleunigt er sehr stark und erreicht teilweise Geschwindigkeiten von etwa 100 KM/h. Mit hoher Geschwindigkeit und ohne abzubremsen überfährt das Fahrzeug auch Kreuzungen und Einmündungen. Eine Warnbarke wird im Verlauf der Verfolgungsfahrt umgeworfen aber nicht beschädigt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verliert die Streife das Fahrzeug kurzzeitig aus den Augen. An der Einmündung Frauenlobstr./Kaiser-Wilhelm-Ring biegt es nach rechts Richtung Barbarossaring ab und prallt dabei frontal gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn. Eine Person flüchtet zu Fuß in Richtung Osteinunterführung. Die Absuche nach ihr verläuft zunächst ohne Erfolg. Während der Fahndung nach dem Fahrer beobachten Zeugen, wie eine männliche Person an das verunfallte Fahrzeug geht, ein Iphone herausnimmt und sich wieder entfernt. Als der 20-Jährige Tatverdächtige nach Hause geht, kann er hier von der Polizei festgenommen werden. Er leugnet die Tat, kann jedoch zweifelsfrei von Zeugen wiedererkannt werden.  Weitere Ermittlungen folgen.

Tatverdächtiger nach Raub festgenommen

Wiesbaden, An der Ringkirche, 24.11.2018, 00:30 Uhr - (He) In der Nacht von Freitag auf Samstag gelang es der Wiesbadener Polizei, nach einem zuvor stattgefundenen Raub, im Rahmen der Fahndung einen mutmaßlichen Tatverdächtigen festzunehmen. Drei junge Männer waren gegen 00:30 Uhr von der Marcobrunnerstraße in Richtung Innenstadt unterwegs. In Höhe der Ringkirche wurden sie von einem ersten Täter angesprochen und aufgefordert ihre Wertgegenstände herauszugeben. Nach einem Wortwechsel kam noch ein weiterer Täter hinzu und die Unbekannten machten sich an den Taschen der Angesprochenen zu schaffen und griffen sich Bargeld. Als dies wieder zurückgefordert wurde, kam es zu einem Streit und ein 20-jähriges Opfer wurde zu Boden gestoßen. Anschließend entfernten sich die Täter.  Während einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnte ein 19-jähriger, tatverdächtiger Wiesbadener festgenommen werden. Bei dem Übergriff wurden 60 Euro geraubt. Ein flüchtiger Täter sei circa 25 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, von korpulenter Statur, trug einen 5-Tage-Bart, lockige kurze schwarze Haare und war mit einer etwas breiteren, dunklen Winterjacke bekleidet. Er sei nach Angaben des Geschädigten von "südländischem Phänotyp". Die weiteren Ermittlungen hat das Wiesbadener Haus des Jugendrechts übernommen.

In Cafe geschlagen und getreten

Wiesbaden, Wellritzstraße, 23.11.2018, 01:00 Uhr - (He) Am frühen Freitagmorgen kam es in einem Cafe in der Wellritzstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern, bei dem ein 36-jähriger Wiesbadener von zwei Tätern geschlagen, getreten und dabei verletzt wurde. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar. Zu den Tätern ist nur bekannt, dass einer 40-45 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß gewesen sein soll. Er habe eine Glatze gehabt und einen "Ziegenbart" getragen. Der zweite Täter sei circa 40 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und habe graue Haare, an den Seiten kurz und oben länger, nach hinten gekämmt, getragen. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen.

Oberkommissar "Lorenz" ruft an, Achtung Trickbetrüger!

Wiesbaden, 26.10.2018 - (He) Am vergangenen Wochenende waren Trickbetrüger wieder in Wiesbaden aktiv und versuchten mit der Masche des falschen Polizeibeamten lebensältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Mit leichten Variationen ist die am Telefon erzählte Geschichte der Betrüger jedoch immer gleich: Alle Anrufer, und auch Anruferinnen gaben an, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten gefunden habe. Die Adresse des oder der Angerufenen habe ebenfalls auf der Liste gestanden, und darum sei der Angerufene akut gefährdet. Ein Einbruch stehe kurz bevor, und schnell müsse man seine Wertsachen in Sicherheit bringen. Hierbei sei die "Polizei" natürlich gerne behilflich. Das Geld müsse nur an einen Zivilbeamten, welcher vorbeikommt, übergeben werden. Natürlich kommt statt der richtigen Polizei einer der Ganoven und das Geld ist weg. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Entweder kommt tatsächlich eine Person vorbei oder in anderen Fällen sollten die Wertsachen auf dem Grundstück deponiert werden und die Opfer sahen noch nicht mal die Abholer. Es kam auch schon vor, dass die Täter in der Dunkelheit vor dem Balkon der ahnungslosen Opfer erschienen und die Wertsachen dann auf Zuruf von den Opfern vom Balkon geworfen wurden. Immer häufiger kam es in der Vergangenheit vor, dass die Täter mit technischen Tricks ihre Opfer verwirren oder von der Richtigkeit der Anrufe überzeugen möchten. In einzelnen Fällen wurde den Opfern schon erzählt, dass man sie an den Notruf "weiterleiten" werde, und man sich dort vergewissern könne, dass alles seine Richtigkeit hat. Nach einem kurzen Piepton meldete sich dann tatsächlich eine andere Person am Telefon und stellte sich zum Beispiel als "Polizeinotruf Wiesbaden" vor. Natürlich handelte es sich auch hier um einen Betrüger. Andere Opfer wurden schon aufgefordert, selbst die Notrufnummer 110 zu wählen. Dies taten sie dann auch, ohne jedoch selbst das Gespräch vorher mit den Betrügern beendet zu haben. Selbstredend, dass auch jetzt wieder ein Täter am Telefon war. Beenden Sie unbedingt selbst das Telefonat, indem sie den Hörer auflegen oder die Taste zum Beenden des Gesprächs drücken. Erst dann ist die Verbindung zu den Betrügern tatsächlich beendet und erst jetzt können sie sicher die 110 wählen. Beenden sie das Gespräch auch unmittelbar, ohne sich von den Betrügern hinhalten zu lassen. In dieser kurzen Wartezeit können auch technische Tricks zur Anwendung kommen, welche es den Betrügern unter Umständen ermöglichen, ihr Telefonat wieder fehlzuleiten. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110. Bei den bis dato bei der Polizei gemeldeten Vorfällen gingen die Betrüger leer aus und der Schwindel wurde von den ausgesuchten Opfern erkannt.

Dieb stiehlt Schmuck aus Juwelier

Wiesbaden, Kirchgasse, 24.11.2018, 13:10 Uhr - (sw) Einen unbeobachteten Moment nutzte ein noch unbekannter Dieb am Samstag aus, um Schmuck zu stehlen. Der Täter täuschte zunächst in einem Juwelier-Geschäft in der Kirchgasse Interesse an zwei Goldarmbändern vor und ließ sich diese unter dem Vorwand, sie genauer betrachten zu wollen, vorzeigen. Nachdem das Verkaufspersonal kurze Zeit nicht auf den Täter achten konnte, flüchtete dieser dann mit dem Schmuck aus dem Laden. Es handelt sich um Armbänder aus Gelbgold mit Kettengliedern im Wert von rund 1.200 Euro, an deren Verschluss die Buchstaben "KR" eingestanzt sind. Der Täter konnte von Zeugen beschrieben werden als 25- bis 30-jähriger Mann mit einer Körpergröße von 1,80 m bis 1,85 m, Vollbart und einem arabischen Aussehen. Er trug eine dunkelgrüne Jacke, eine dunkle Hose und eine schwarze Wollmütze mit einem roten Emblem.

 
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